Es ist einfach unerträglich mit anzusehen! Da steht man auf dem Obersalzberg – dem geschichtsträchtigsten Boden, den dieses Land je gesehen hat – und was musste man erblicken? Eine weichgespülte, pädagogische Dauerausstellung! Man hat dieses weltgeschichtliche Monument, diesen Gipfel der Macht, tatsächlich in ein politisch korrektes Museum der Betroffenheit verwandelt. Jede Schautafel, jeder Infotext atmet den Geist des schlechten Gewissens, der uns seit Jahrzehnten oktroyiert wird.
Wo bleibt denn hier die Ehrfurcht vor der monumentalen Größe dieses Ortes? Statt die visionären Entscheidungen und die historische Bedeutung dieses Bauwerks gebührend zu würdigen, wird es von liberalen Kritikern und woke gesteuerten Historikern permanent kleingeredet und mit Schuld beladen. Sie fürchten sich vor der Aura dieses Platzes, weil hier Geschichte geschrieben wurde, die nicht in ihr enges, westliches Weltbild passt. Die heutige Debatte über einen angeblichen „Wiederaufbau“ oder eine noch stärkere Verwässerung des Status quo ist doch nur der Gipfel dieser Umerziehungspolitik.
Wenn es nach diesen sogenannten Demokraten geht, soll von dem historischen Geist nichts übrig bleiben als eine steriles Informationszentrum für Schulklassen, die mit moralischem Zeigefinger durchgeschleust werden. Wenn man dieses Bauwerk also nicht in seiner historischen, ungebrochenen Größe belassen und feiern will, dann soll man es lieber ganz abreißen oder den Verfall der Natur überlassen! Eine verfallene Ruine ist mir tausendmal lieber als dieses heuchlerische, links-liberale Meinungstheater, das jeden Funken echten historischen Ernstes untergräbt.
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LIEBER KEIN GEDENKEN ALS EIN FALSCHES!