Der Konflikt begann 2011 latent und wurde 2012 manifest.

Umstrittene Moschee kam nun am 14. Jänner 2026 unter den Hammer, doch keiner bot.

Vor sieben Jahren freuten sich die Anrainer über das Aus der umstrittenen Moschee. Nun sucht die Bank für das Gebäude als Bauruine einen Käufer?

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(Bild: BiZ)

Von Mario Zeko Kronenzeitung www.krone.at/3875448

Die Debatte um die Moschee in Vöcklabruck (OÖ) war über Jahre nicht nur ein lokalpolitisches Reizthema. Es erregte auch überregional viel Aufmerksamkeit. Nachdem die Umwidmung 2017 scheiterte und damit das Aus für das Gebetshaus besiegelt war, wurde es ruhig. Nun dürfte das letzte Kapitel der Geschichte aufgeschlagen werden.

In einem scheinbar endlosen Theater zeichnet sich nun doch der Schlussakt ab: 2012 hatte der Bosnisch-Österreichische Kulturverein einen Moscheebetrieb in einer Lagerhalle im Vöcklabrucker Ortsteil Unterstadtgrieß eröffnet. Weil dies aber nicht der Widmung entsprach, untersagte das Landesverwaltungsgericht die Nutzung. Im Jahr 2017 beantragte der Verein eine Umwidmung.

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Im Keller stand knietief Wasser, alles durchnässt.

Der Ausrufungspreis war der halbe Schätzwert, um € 458.300,- angesetzt. Kein Bieter, nach 5 Min Versteigerung beendet.

Im Schätzgutachten erscheint der Grundstückspreis für 720m² mit €/m² 500.- zusammen € 360.000 etwas hoch angesetzt, für die Bebauung fehlen aus Erfahrung Wertminderungen, lediglich das Geh- Fahrtrecht fand einen Abschag für 86 m² von 50% im Wert € 21.500.-.

Die Eigentümerin OVISA Immo GmbH € 10 T Stammkapital nur 50% einbezahlt. Der Geschäftsführer ignoriert scheinbar die österreichische Insolvenzordnung? Nun sitzt die Bank auf der Ruine.

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