31 Tage Glück: Dankbar sein

Dieser Text stammt von meiner lieben Freundin und exzellenten Coaching-Kollegin Bernadette Bruckner. Was ist Dein größter Herzenswunsch? Ist es mehr Geld? Ist es mehr Liebe zu bekommen? Ist es mehr von allem? Was, wenn du einfach „Danke“ sagst, für das, was du schon hast? Freundschaften, ein Zuhause, Nahrung, Familie, Frieden? Was, wenn DAS dein größter Herzenswunsch wäre?

Ja, was wäre dann?

Wir haben uns gestern dem Wünschen gewidmet. Neue Wünsche lassen sich immer finden. Doch wie lange hält die Begeisterung, die Freude über Neues an? Achten Sie einmal darauf, wenn Sie sich etwas Neues zum Anziehen kaufen, gerade einen schönen Urlaub oder ein erholsames Wellnesswochenende hinter sich haben, im Kino einen neuen Film gesehen haben oder mit lieben Freunden einen schönen Abend hatten. Wie lange hält die Freude darüber an? Den Heimweg lang? Eine Stunde, einen Tag, eine Woche danach?

Wie ist es mit Dingen, die wir soooo gerne hätten, die aber gerade nicht zur Verfügung stehen, nicht leistbar sind oder aus anderen Gründen nicht möglich sind. Wie lange hält die Enttäuschung darüber an? Kommt der Wunsch „Ach, hätte ich doch“, „Ach, wäre ich doch“ täglich einmal in Ihren Sinn, verbunden mit allen negativen Emotionen?

Mit einer achtsamen Haltung nehme ich das Hier und Jetzt wahr. Ich bin dankbar für alles, was hier und jetzt für mich da ist – die Sonne oder der Nebel, eine Tasse Tee oder ein warmer Mantel, ein Laptop oder das Lächeln eines Kindes, Schneeregen oder die Post, die mir ins Haus gebracht wird.

Eckhart Tolle schreibt in seinem Büchlein „Wegweiser in die Freiheit“: Was immer der gegenwärtige Augenblick enthält – nimm es an, als hättest du es selbst so gewählt. Nimm es an und handle. Mach diesen Augenblick zu deinem Freund und Verbündeten, nicht zu deinem Feind. Dann wird sich auf wundersame Weise dein ganzes Leben verwandeln.

Mit einem Dankbarkeitstagebuch raus aus der Opferrolle

Ein Weg raus aus der „Opferrolle“ zu gehen, ist, seinen Geist zu trainieren, die schönen Anteile jedes Augenblicks zu sehen. Das gelingt am besten, indem Sie sich ein schönes Heft oder Büchlein mit leeren Seiten zulegen und daraus ein „Dankbarkeitstagebuch“ machen.

Lassen Sie jeden Abend für ein paar Minuten den Tag Revue passieren und schreiben Sie auf, wofür Sie an diesem Tag dankbar sind. Meine liebe Kollegin Eveline Gisela Amort pflegt an dieser Stelle zu sagen: Und manchmal, wenn der Tag wirklich sch…. war, können sie vielleicht dankbar sein, für ein weiches Bett, eine warme Decke oder dass ihre Verdauung funktioniert. J Sie lernen mit dieser Übung auf die kleinen Dinge zu achten, darauf, dass nichts selbstverständlich ist – das bunte Herbstlaub, ein Sonnenaufgang, der Straßenbahnfahrer, der Ihnen die Türe aufhält, die Kollegin, die anlässlich ihres Geburtstages Kuchen für alle mitbringt, der Postbote, der die Pakete unter die Türmatte legt, um Ihnen den Weg zur Post zu sparen, ein Hustenzuckerl von der Apothekerin, die Nachbarin die ein Paket für Sie übernimmt, ein Rezept für einen Tee gegen Erkältung aus dem Internet, eine Umarmung, eine Freundin, die sich Zeit nimmt für Ihre Sorgen, ein Kollege, der das Telefon übernimmt während Sie Pause machen, die Studentin, die vier Wochen den Adventkalender für die Gruppe mitträgt damit jeden Tag ein/e andere/r ein Stück Schokolade bekommt…

Sie werden sehen, mit jedem Tag, fallen Ihnen mehr Dinge auf und ein und so trainieren Sie Ihren Geist darauf, diese schon in dem Moment wahrzunehmen in dem sie stattfinden und die Freude darüber verschönt Ihren Tag immer ein kleines bisschen mehr.

Wofür sind SIE heute dankbar?

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Leopold Scharf

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fischundfleisch

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