31 Tage Glück – Gute Vorsätze oder einfach mehr Gelassenheit?

Haben Sie schon gute Vorsätze fürs Neue Jahr?

Sich gesünder ernähren? Aufhören zu rauchen? Weniger arbeiten? Mehr Zeit mit der Familie verbringen? Sport betreiben?

Und wie lange wird der beste Vorsatz 2016 eingehalten werden?

Wenn Sie wirklich etwas verändern wollen, dann brauchen Sie ein einen wirklich guten Grund, ein Warum, das "größer ist als Sie". Oder andersherum, wenn der Leidensdruck nicht groß genug ist, verändern die wenigsten Menschen etwas.

Tja, wenn die ärztliche Diagnose die Lebenserwartung oder die Lebensqualität gerade drastisch eingeschränkt hat, dann könnte gesünder leben vielleicht doch Sinn machen, aber ohne so einer "Keule", die zum bösen Erwachen führt, halten unsere guten Vorsätze meist nicht lange. Zu weit weg, zu abstrakt sind die schlechten Aussichten.

Probieren Sie einmal einen anderen Zugang: was ist Ihr Nutzen an der aktuellen Situation? Was haben Sie zB davon zu rauchen? Vielleicht verschafft es Ihnen kleine Pausen, die sie sich sonst nicht nehmen würden? Vielleicht dient es dem Dazugehören, Sie wissen schon, die "Raucherclique" im Büro, am Balkon oder vorm Lokal. Vielleicht ist es eine Protesthaltung oder Sie verschaffen sich damit einen Freiraum, das letzte bisschen Freiheit quasi über das Sie noch selbst verfügen dürfen. ;)

Wenn Sie wissen, WARUM Sie etwas tun, können Sie sich im nächsten Schritt überlegen, WIE bekomme ich den Nutzen auf einem anderen Weg. Denn Sie können nur etwas aufgeben, wenn Sie dafür etwas anderes bekommen. Also wo könnte Ihr Nutzen sein, wenn Sie zB nicht mehr rauchen? Überlegen Sie sich kleine, sichtbare Vorteile.

Eine längere Lebenserwartung ist zu wenig Grund, wer weiß schon wie viel Zeit er hat und wieviel ist dann mehr oder weniger davon?

Und für all jene, die 2016 gelassener angehen wollen, ein Satz, der mich "wachgerüttelt" hat: "All is well and you will never get it done." – „Alles ist gut und du bist nie am Ende“! Wie wahr!

Kennen Sie auch dieses „das will ich noch erledigen, besorgen, putzen, machen, lesen, schreiben…und DANN…“?

Nur dass das DANN nie kommt? Weil bis dahin das nächste zu tun, zu schreiben, zu besorgen ist.

In diesem Bewusstsein, dass wir sowieso nie „am Ende“ sind, außer wir sind wirklich „am Ende“ unseres Weges angelangt, doch im Wissen „Alles ist gut“, wünschen ich Ihnen einen Wohlfühl-Jahreswechsel, egal ob allein beim Waldspaziergang, zu zweit vor dem Fernsehapparat oder auf der Party mit Freunden und vor allem wünsche ich Ihnen ein großartiges, glückliches, kraftvolles Jahr 2016!

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Absolut Pia

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Leopold Scharf

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fischundfleisch

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