In diesem Betrieb gilt: Wer stehen kann, kann alles.
Kellner ziehen Betten ab, Küchenhilfen aus Thailand, die weder Deutsch noch Englisch verstehen, rücken Kopfkissen zurecht – und servieren danach die Suppe. Händewaschen? Optional. Vertrauen der Gäste? Ein Luxusgut. Hygienestandards? Ein Witz.
Zweifler werden charmant angelächelt und stillgelegt. Wer fragt, gilt als schwierig. Wer streikt, als unflexibel. Wer schweigt, arbeitet – zwischen Bettwäsche und Teller, zwischen Ekel und Pflichtbewusstsein. Die Leitung nickt zufrieden, solange niemand sofort umfällt. Prävention ist überbewertet, Multitasking alles.
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Danke!
Die Gäste schauen zu, ungewollt Teil einer Horror-Show: Hautschuppen, Schweiß, potenzielle Krankheitserreger – alles live serviert. Kinder, ältere Menschen, empfindliche Mägen? Egal. Die Devise lautet: Bitte, danke, weitermachen.
Und die Moral? Die Mitarbeiter sind nur Ausführende, die Leitung das System. Regeln sind optional, Verantwortung verlagert, Vertrauen verspielt. Wer Appetit und Würde behalten will, verlässt am besten sofort die Bühne.
Willkommen in der Gastro der alpinen Improvisationskunst: höflich, effizient, hygienisch optional.