*„Wir bauen um, bevor der Ätna es tut!“* lautet ihr Motto, und diesmal haben sie sich ausgerechnet die beschauliche Stadt in der Provinz Caltanissetta ausgesucht. Doch warum Niscemi? Warum jetzt? Und warum tragen die Arbeiter der Vesuv-Gruppe plötzlich Schutzanzüge mit kyrillischen Aufschriften?
Es begann mit den seltsamen Vorfällen in Berlin, wo eine mysteriöse „Vulkangruppe“ das Stromnetz lahmlegte. Experten redeten von „geothermischen Anomalien“, während andere flüsterten: *„Das sind die Russen!“* Doch während die Hauptstadt noch über Putins angebliche Magma-Offensive rätselte, ging die Vesuv-Gruppe bereits in die nächste Phase. *„Niscemi ist nur der Anfang“*, heißt es in einem Flyer, der in den letzten Wochen in ganz Sizilien aufgetaucht ist. *„Wir schaffen Platz für die Zukunft – und die Zukunft ist heiß.“*
Natürlich wehrt sich die Vesuv-Gruppe gegen jeden Verdacht. *„Wir sind eine rein sizilianische Initiative!“* betont ein angeblicher Sprecher, der sich nur als *„Signore Cenere“* vorstellt. *„Unser einziges Ziel ist es, Sizilien für den nächsten großen Ausbruch vorzubereiten. Und wenn wir schon dabei sind, warum nicht gleich ein paar Städte wegräumen?“*
Doch die Zweifel bleiben. Warum wurden in den letzten Wochen verdächtige Bohrungen in der Nähe von Niscemi gesichtet? Warum flüstern die Einheimischen plötzlich *„Kreml“*, wenn sie über den Abriss sprechen? Und warum sieht der Bauplan der Vesuv-Gruppe verdächtig aus wie eine Karte aus einem alten KGB-Handbuch?
Die Zukunft von Sizilien scheint besiegelt: *„Nach Niscemi kommen Gela, Licata und – wer weiß – vielleicht sogar Palermo. Wir folgen nur den natürlichen Gesetzen. Und die sagen: Was nicht aus Lava besteht, gehört nicht nach Sizilien.“* Ob das Projekt gelingt? Die Antwort liegt tief unter der Erde. Doch eines ist sicher: Wenn demnächst in Sizilien die Lichter ausgehen, wird niemand mehr von „technischen Problemen“ sprechen. Dann heißt es nur noch: *„Das war die Vesuv-Gruppe. Oder die Russen. Oder beides. Oder einfach nur der Ätna, der endlich genug hat.“*
In einer Welt, in der selbst der Boden unter unseren Füßen zur Waffe werden kann, bleibt nur eine Frage: Wer braucht noch Diplomatie, wenn man einfach die Erde selbst umgraben kann?