Rassistischer Trump? Rassiger Trudeau?

"Trump gieße Öl ins Feuer" lautet die einhellige Parole der Medien, die ihre eigenen Hände in Unschuld waschen.

Dabei hatte das mediale Standgericht nicht nur von der ersten Minute an den gefilmten Polizisten des Mordes schuldig gesprochen, sondern gleich auch das gesamte "rassistische Trump-Amerika" mitverurteilt und so den Hass legitimiert und befeuert.

Nicht nur bei der Verurteilung Trumps waren sich die Medien völlig einig. Trudeaus "Bände sprechende", "Alles sagende" Schweigen hat den gesamten Journalisten-Stand in Extase versetzt. Darling Trudeau beschämte den Rassisten Trump stilsicher.

Schon in der Vergangenheit hatte sich Trudeau mit viel Liebe zum Detail mit den Schwarzen solidarisiert.

Der schönste Premier aller Zeiten war damals übrigens kein Schüler mehr, sondern Lehrer an einer Privatschule.

Im Moment hat Trudeau in Kanada noch ganz andere demografische Voraussetzungen geerbt als Trump in den USA. Wie Merkel hat Trudeau jedoch darauf hingearbeitet, möglichst aufzuholen. Seine Nachfolger werden dann ähnliche ethnische und kulturelle Mischungen wie in den US-Metropolen vorfinden, so wie auch deutsche Metropolen selbst ohne Vergangenheit als Kolonialreich die gleichen Probleme wie Paris haben werden.

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LaMagra

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