Im Moment gehen die Leute auf die Straße um gegen die Ungleichbehandlung von schwarzen Menschen zu demonstrieren. Sie halten Plakate in die Höhe auf denen steht, „alle sollen gleich behandelt werden“.

Geht es da aber wirklich darum, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollen? Oder geht es auch darum, dass Minderheiten jetzt einfach sagen, jetzt sind wir mal dran. Jetzt wollen wir mal die Privilegierten sein.

Mal sind es die Schwarzen, dann wieder die Muslime, die Homosexuellen und alle die nicht wissen wer und was sie sind und auch die Frauen, die zwar keine Minderheit sind, sie alle werden zu den Minderheiten gezählt.

Und da gibt es dann die, die alle Minderheiten gegen die Mehrheitsgesellschaft schützen müssen. Die sich dazu auserkoren fühlen, den Minderheiten zu ihren Rechten zu verhelfen. Das wäre ja noch nicht einmal schlecht. Denn auch Minderheiten müssen die gleiche Rechte haben wie die Mehrheiten auch.

Aber Mittlerweile nimmt dieser Kampf seltsame Formen an. Die Minderheiten sollen jetzt die Mehrheiten dominieren, denen auf dem Kopf herumtanzen dürfen. Ihnen ist alles erlaubt und die Mehrheitsgesellschaft soll „kuschen“ und „es Maul“ halten. Wer was sagt, ist Rassist.

Die merken es erst gar nicht, dass sie dadurch gar keine Gleichheit bekommen. Es ist dann eben nur andersherum. Die Minderheiten werden jetzt bevorzugt behandelt und die Mehrheitsgesellschaft wird diskriminiert. Also keine Gleichheit. Man muss also davon ausgehen, dass es da auch nicht um Gleichheit geht. Die wollen den Spieß nur herumdrehen und wollen über den anderen Stehen.

Genau das wollen auch die Sozialisten, denn die wollen auch nicht in erster Linie die Gleichheit der Menschen. Die wollen auch an die Stellen, wo dann die einen Gleicher sind als alle anderen, und sie sich und ihrer Familie mehr zuschustern können als den anderen. Wo sie ihre Seilschaften bilden. Wo sie Wasser predigen aber selbst Wein trinken können. Es geht eben nicht um die Gleichheit. Es geht darum wer darf mehr haben als die anderen.

Übrigens gibt es da auch ein tolles Buch, in dem das ganz passend beschrieben wird „Aufstand der Tiere - Animal Farm“

Eine Demokratie ist aber normalerweise so aufgebaut, dass eben die Mehrheit das Sagen hat. Aber das sehen die Minderheiten und ihre Beschützer wohl anders. Die sehen jetzt auch die Minderheiten mal am Zug. Das hat aber die Demokratie so nicht vorgesehen. In der zählt dass man immer eine Mehrheit hinter sich versammeln muss.

Und da liegen wir in Deutschland ja noch ganz gut, im Vergleich mit der Welt. Es ist die Mehrheit unseres Volkes damit einverstanden, die Minderheiten zu schützen. Aber das scheint manchen eben nicht genug zu sein.

Die, die sich jetzt wünschen, dass die Minderheiten mit Sonderrechten ausgestattet werden, die wollen eigentlich keine Gleichheit und auch keine Demokratie. Die wollen Privilegien für sich und ihre Schützlinge und Ausnahmeregelungen.

Gleiches Recht für alle, heißt aber auch die gleiche Anwendung des Gesetzes für ALLE. Ohne Ausnahme. Egal wo sie her kommen, was für eine Hautfarbe, Religion oder Kultur sie haben. Darf man dann den weißen Mann, für eine vergleichbare Tat, strenger bestrafen als einen Flüchtling?

Wenn aber Menschen vor dem Gesetz anders behandelt werden, dann ist das doch keine Gleichheit. Wenn zwei das selbe tun, dann darf das nicht bei dem einen zur Höchststrafe und bei dem anderen zum „war nicht so schlimm“ führen. Aber genau das passiert in unserer Gesellschaft. Da dürfen manche alles und andere werden schon fürs „dumm gucken“ bestraft.

Das sollte aber auch für beide Seiten gelten. Weder die Mehrheitsgesellschaft darf sich das Privileg herausnehmen, Dinge zu tun, die dann nicht (so hart) bestraft werden, als auch die Minderheiten. Auch die müssen für alles was sie tun gerade stehen.

Wenn alle gleich sein sollen, dann kann man sich doch nicht heraussuchen wo man gleich behandelt werden will, und wo man lieber Sonderbehandlung in Anspruch nehmen möchte.

Wir können uns jetzt fragen, gibt es die Gleichheit überhaupt, oder soll es die Gleichheit überhaupt geben? Liegt das nicht vielleicht, wie so vieles, in unseren Genen, dass es die Hierarchie überhaupt gibt?

Die Hierarchie (Ungleichheit) hat nicht nur nur schlechte Seiten. Sie ordnet und wenn jeder seine Stelle in der Ordnung kennt und auch annimmt, dann funktioniert das auch besser, als jeder wilde ungeordnete Haufen. Die Anarchie wird nicht funktionieren. Wenn jeder nur das macht was er für richtig findet, wer macht dann das was gemacht werden muss?

Es muss eben auch Anführer geben und die, die sich führen lassen. Ob man jetzt denen die nach oben gelangen mehr Privilegien zugestehen muss als dem Fußvolk und wie groß der Unterschied sein sollte, sind Fragen, die man sich auch stellen sollte. Je kleiner der Unterschied umso weniger Neid und Aufruhr. Wichtig sind sowieso alle gemeinsam. Der Anführer ist wichtig, aber ohne die, die das ausführen müssen, geht gar nichts. Also sind da alle gleich wichtig.

Deshalb gibt es ja auch noch den Wert des Menschen. Und da sollten zumindest, alle Menschen den gleichen Wert besitzen. Kein Mensch sollte als wertvoller als der andere angesehen werden. Dieser Wert des Menschen steht uns einfach von Geburt an zu, ganz egal was und wer wir sind, wo wir herkommen, wer unsere Vorfahren sind, uns was wir machen oder nicht machen.

Übrigens dieser Wert des Menschen, steht auch nicht nur Minderheiten zu, er steht genauso auch der Mehrheitsgesellschaft zu. Selbst konservativen „weiße alte Menschen“. Das kommt mir so vor, als ob das manchmal vergessen wird.

Denn, die, die jetzt die Minderheiten als gleichere Menschen sehen möchten, wollen ja nicht nur, dass ihre Schützlinge gleich viel Wert sind, sondern sie wollen das die mehr Wert sind. Sie wollen die Mehrheitsgesellschaft abwerten um die Minderheiten aufzuwerten. Sie sehen ihre Schützlinge als Heilige und die Mehrheitsgesellschaft sind dagegen die Bösen, die man bekämpfen muss.

Die brauchen eigentlich nicht von Gleichwertig, Gleichheit oder Gleichbehandlung zu reden, denn sie behandeln ja die Menschen ungleich. Denn auch die Mehrheitsgesellschaft sind schließlich Menschen. Und die werden im Moment von den Minderheiten und deren Beschützer geradezu mit großer Ablehnung überschüttet.

Es geht eigentlich den wenigsten Menschen um Gleichheit, Gleichwertigkeit oder Gleichbehandlung, es geht meist einfach nur darum wie sollen die Privilegien verteilt werden.

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