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"Damit es auch der Letzte versteht", lautete die Schlagzeile eines vor Kurzem hier veröffenlichten Beitrags. Und damit es nach einer gefühlt endlosen Abfolge ähnlicher Klimapaniktraktate auf @fischundfleisch auch wirklich "der Letzte versteht", schien es den Blogbetreibern wohl unabdingbar zu sein, besagten Beitrag prompt zum "Thema des Tages" zu küren. Daß der Verfasser des Beitrags ganz offensichtlich zu der Sorte Blogger gehört, die meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen, schien sie dabei nicht weiter zu stören. Ebensowenig, daß besagter Verfasser besagte Weisheit in diesem Fall offenbar aus der Propagandagulaschkanone Facebook gelöffelt und dort zuerst geteilt hatte — hier lediglich ergänzt mit einer schnöden Titelgrafik, wie sie nicht nur die Feldköche der Zeit im Bild oft als "Universalwürzer" für das klassische Klimanarrativgulasch verwenden. Auf die fade "KI-Geschmacksnote" im Abgang sowie weitere Details des Klimawandelisten-Machwerks will ich zunächst nicht näher eingehen, nur soviel noch: es geht um "das Klima, das 'wir' nicht wahrhaben wollen"...
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Der fundamentale Glaubenssatz aller Prediger der Klima-Apokalyptik und ihrer treuen Jünger lautet vereinfacht: Der Mensch wandelt das Klima. Auf diesem Dogma fußt dann auch zwingend deren "Missionsziel": Der Mensch muss endlich damit aufhören, das Klima zu wandeln ... und zwar pronto! Jeder, der sich nicht missionieren lassen und partout nicht zum Klimawandelismus konvertieren will, muss demzufolge wohl jemand sein, der "es" nicht versteht — also praktisch jeder, der heiße Sommertage nicht als unumstößlichen Beweis dafür sieht, daß der Mensch das Klima wandelt.
Untermauert wird dieses Dogma (selbstverständlich auch in besagtem Beitrag) gerne vornehmlich mit dem Hinweis auf einen sogenannten "Konsens der Wissenschaft ", demnach "97 Prozent der Fachwelt einer Meinung sind", daß der Klimawandel "menschengemacht" sei. Dieser vermeintliche Konsens beziehungsweise die Behauptung, daß ein solcher "in der Fachwelt" existiere, darf jedoch getrost ins Archiv zu den anderen Fällen aufgedeckter Lügenmärchen zur Manipulation der öffentlichen Meinung gelegt werden, wo sie neben der Mär von der tödlichsten Plandemie aller Zeiten, der spätestens 2029 beginnenden russischen Invasion Europas, der Vernichtung der westlichen Welt durch iranische Atomwaffen und zahllosen weiteren Beispielen für gezielte Massenverblödungsoperationen gut aufgehoben ist — und womöglich (nicht nur) zukünftigen Historikern als äußerst ergiebige Quelle zur Geschichtsforschung dienen könnte.
Abgesehen von der Tatsache, daß sich (seriöse) Wissenschaften und Religion (und somit auch die der Religion entstammenden Dogmen) in ihren Grundsätzen ohnehin diametral gegenüberstehen, ist die Studie von John Cook et al. aus dem Jahr 2013, die diesen Konsens-Nonsens hervorbrachte, längst von zahlreichen der Nähe zum globalen Finanzoligarchentum und dem Interessenverband der Profiteure des Klimawandelismus (IPCC) sowie deren politischen Erfüllungsgehilfen unverdächtigen – und bis zum Beginn des Covidzäns (2020) weltweit renommierten – Kapazitäten als unwissenschaftlich, methodisch falsch und zudem mit zahlreichen Verfahrensfehlern behaftet entlarvt worden. (Wissenswertes dazu insbesondere hier, hier und hier)
Dasselbe gilt im Grunde für das berüchtigte "Hockeystick"-Diagramm, mit welchem ein gewisser Professor Michael E. Mann und sein Team von der Penn State University bereits 1999 den zukünftigen Aufhänger für die kommende Klimapanik-PsyOp des IPCC schufen, welches dann bei der Veröffentlichung des Dritten Sachstandsberichts des IPCC 2001 in Shanghai der Weltöffentlichkeit präsentiert und kurze Zeit später quasi zum "Markenzeichen" des IPCC wurde:
Dumm nur, daß es einem Hacker 2009 gelungen war, den gesamten E-Mail-Verkehr des Climate Research Unit der University of East Anglia (eng verbunden mit dem IPCC) zwischen Juli 1996 und Oktober 2009 herunterzuladen und anschließend öffentlich zu machen — was umgehend einen handfesten Skandal auslöste, der als "ClimateGate" bekannt wurde und u.a. eine Untersuchung durch den US-Kongress nach sich zog. Müßig zu erwähnen, wie die Sache ausging. Zur Verdeutlichung der Brisanz dieses Leaks hier trotzdem ein paar Auszüge:
"Der Hauptautor des IPCC, Kevin Trenberth, schrieb am 11. Oktober 2009 an seine Kollegen Mann, Santer, Wigley und Philip D. Jones sowie weitere führende Alarmisten wie Stephen H. Schneider und James Hansen, dass die Daten leider nicht stützen, was die manipulierten Klimamodelle prophezeien":
»Wo zum Teufel ist die globale Erwärmung? Wir fragen das hier in Boulder [Colorado], wo wir in den letzten zwei Tagen Rekorde für die kältesten Tage seit Beginn der Aufzeichnungen gebrochen haben.«
»Tatsache ist, dass wir die fehlende Erwärmung im Moment nicht erklären können, und es ist eine Farce, dass wir das nicht können. Die im August ... 2009 veröffentlichten Daten zu 2008 zeigen, dass es noch mehr Erwärmung geben sollte: aber die Daten sind sicherlich falsch. Unser Beobachtungssystem ist unzureichend.« (Quelle)
Auch sehr aufschlussreich:
»Ich habe gerade Mikes [Michael Mann] Nature-Trick genutzt, indem ich die tatsächlichen Temperaturen bei jeder Serie der letzten 20 Jahre (also ab 1981) und bei den Daten von Keith [Briffa] ab 1961 mit berücksichtigt habe, um den Rückgang zu verbergen.« (Quelle)
Oder noch diese Stellungnahme (aus P.T.-Magazin für Wirtschaft, Politik und Kultur):
»Der größte Wissenschafts-Skandal aller Zeiten bringt das Lügengebäude der CO₂-Ideologen endgültig zum Einsturz – und die deutschen Massenmedien ducken sich feige weg. Während die selbsternannten Qualitätsmedien hierzulande also vom Verschweigen zum Verharmlosen übergingen, beherrschte die Titelseiten und Hauptnachrichtensendungen in Großbritannien und den USA längst nur noch ein Schlagwort: Climategate! Die Anlehnung an Watergate, den größten Skandal der amerikanischen Geschichte, zeigt, dass es sich hier wohl doch um etwas mehr als einen "gewöhnlichen" Hackerangriff handeln musste.«
Einer der Hauptkritiker Manns, der kanadische Professor Tim Ball (1938–2022), bezeichnete diesen seinerzeit als Betrüger und meinte, "der gehöre eher in ein Gefängnis als an eine Universität". Worauf Mann ihn verklagte – wohl um ihn zum Schweigen zu bringen und andere Kritiker abzuschrecken. Der Supreme Court of British Columbia wies die Klage jedoch ab, weil Michael Mann sich weigerte, seine Daten offenzulegen. Soviel zum Thema "wissenschaftlicher Diskurs"...
Abschließend nochmal zurück zu besagtem Machwerk Facebook'scher Kollektiv-Intelligenz ("Damit es auch der Letzte versteht" ) — "Kognitive Dissonanz" attestiert der Verfasser im Verlauf des Pamphlets pauschal allen "Nichtverstehern" (gerne auch "Klimawandelleugner" oder noch viel absurder, "Klimaleugner" genannt — als ob jemand allen Ernstes das Klima leugnen könnte). Damit aber noch nicht genug, wird schließlich mit pseudoanalytischem [Scharf]Stumpfsinn festgestellt:
»Das Klima kümmert sich nicht um unsere Dissonanz. Es führt keine Debatte mit uns. Es steigt einfach.«
Wer hier genau mit "unsere" oder "uns" gemeint sein soll, kann man nur erahnen. Vermutlich sind es dieselben, die auch bei "unsere Demokratie" gemeint sind — also all diejenigen, die die Emittenten solcher Platitüden auch gerne als "Wir" bezeichnen, um damit den Eindruck zu erwecken, daß sie mit der Stimme einer Mehrheit sprächen, wenn sie ihren gequirlten Mumpitz in den digitalen Äther tröten wie Propagandapapageien mit Narrativ-Tourette.
"Das Klima steigt einfach", lautet die abschließende "Diagnose". Wohin es "steigt", diese Antwort bleibt man dem gemeinen Leser schuldig. Wobei ohnehin jedem, der einigermaßen bei Verstand ist, klar sein müsste, daß das Klima gar nicht steigen kann. Was allerdings nicht zwingend bedeuten muss, daß "Beiträge" wie der hier kritisierte, nicht – wie gesehen – zum "Thema des Tages" erhoben werden können.
Meinungsfreiheit ist zweifellos ein hohes Gut, das es zu schützen gilt. Wenn aber die gezielte Hervorhebung von Texten, die oftmals nichts weiter sind als drittklassige Kopien ausgeleierter Mainstream-Narrative, via Tagesthema zur "Titelseitenstrategie" avanciert, ist eine gewisse Ähnlichkeit mit einem wohlbekannten Medium, vom welchem auch das Titelbild für diesen Beitrag entliehen wurde, nicht mehr völlig von der Hand zu weisen. Schade eigentlich.
Nichtsdestotrotz, das hiesige Kommentariat nimmt's entweder gelassen oder kommentiert wie so oft nach dem Motto: Immer feste druff!!
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