Man erkennt Faschisten an ihren Handlungen

Die Handlung eines Präsidenten, der redet wie ein Faschist und handelt wie ein Faschist, braucht keine langen Erklärungen mehr.

Faschismus erkennt man nicht erst an Uniformen oder Symbolen.

Man erkennt ihn an Sprache. An Mustern. An Entscheidungen.

Wer permanent den Ausnahmezustand beschwört,

wer Institutionen delegitimiert,

wer Justiz als Feind markiert,

wer Medien zu Gegnern erklärt

und Konflikte nach außen eskaliert, sobald der Druck nach innen wächst –

der folgt keinem Zufall, sondern einem bekannten Drehbuch.

Donald Trump ist rechtskräftig verurteilt. Das ist Aktenlage.

Parallel existiert ein riesiger Komplex aus Ermittlungen, Zeugenaussagen und Millionen von Dokumenten rund um den pädophilen Ring um Jeffrey Epstein. Die Epstein-Files.

Fluglisten. Kontakte. Treffen. Namen. Vergleiche. Verbindungen.

Trump taucht darin auf. Nicht als Randnotiz, sondern als Teil dieses sozialen Umfelds.

Es gibt keine abschließende strafrechtliche Verurteilung Trumps in diesem Komplex.

Aber es gibt Fragen. Viele. Und Akten. Noch mehr.

Und genau hier greift das alte autoritäre Muster:

Statt Aufklärung – Eskalation.

Statt Transparenz – Krieg.

Außenpolitik als Nebelwand.

Krieg als Lärm, der alles übertönt, was gefährlich nahe an die Wahrheit rückt.

Natürlich heißt es dann, es gehe nicht um persönliche Motive.

Nicht um Macht.

Nicht um Ablenkung.

Nicht um das eigene Überleben im politischen und juristischen Sinn.

So hat es immer geheißen.

Und so hat es nie gestimmt.

Wer Geschichte kennt, erkennt diese Mechanik sofort.

Innen Druck, außen Angriff.

Innen Fragen, außen Feindbilder.

Innen Akten, außen Bomben.

Und wer jubelt Trump und MAGA zu?

Die AfD.

Weil sie diese Sprache versteht.

Weil sie dieselben Muster benutzt.

Weil autoritäre Bewegungen voneinander lernen – international, effizient, skrupellos.

Das ist keine Verschwörung.

Das ist Machtpolitik in ihrer hässlichsten, aber zuverlässigsten Form.

Wer redet wie ein Faschist

und handelt wie ein Faschist,

braucht keine wohlwollende Interpretation mehr.

Die Geschichte hat dieses Stück schon zu oft gesehen.D

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