Kuscheln mit Despoten: „AfD solidarisiert sich mit Irans Unterdrückern.

Die AfD zeigt einmal mehr, wofür sie wirklich steht: nicht für Freiheit, nicht für Demokratie, nicht für die Menschen in Deutschland oder anderswo – sondern für die bewundernde Unterwerfung unter brutale Machthaber. Jetzt fürchtet die Partei einen „Regimechange“ im Iran, wie es die AfD-Politikerin Lena Kotre in den sozialen Medien ungeniert formulierte. Doch wer hier wirklich Angst haben sollte, sind die Menschen im Iran, die seit Jahrzehnten unter der Schreckensherrschaft der Mullahs leiden. Die AfD aber solidarisiert sich nicht mit den Unterdrückten, sondern mit den Unterdrückern.

Es ist kein Zufall, dass die AfD zu fast jedem rechtsextremen Despoten dieser Welt pilgert, als gäbe es dort geheime Weisheiten zu holen. Da macht Dornau bei Lukaschenko in Belarus den grossen Reibach, weil er in den Straflagern Zweibeln anbauen lässt, als wäre der Diktator ein Vorbild für Demokratie. Da reisen ganze AfD-Delegationen nach Russland, um sich von Putin inspirieren zu lassen – einem Mann, der Oppositionelle ermorden lässt und einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führt. Und wer erinnert sich nicht an die schamlose Hofierung von Baschar al-Assad, dem syrischen Schlächter, der sein eigenes Volk bombardiert? Die AfD scheint eine besondere Schwäche für Männer zu haben, die mit eiserner Faust regieren und Menschenrechte mit Füßen treten.

Doch die Liste der peinlichen und gefährlichen Verbindungen reicht noch weiter: Markus Frohmeier besucht für die MAGA-Bewegung in den USA, eine Strömung, die mit Hass, Verschwörungsideologien und dem Sturm auf das Kapitol verbunden ist. Krah wiederum steht im Verdacht, für China spioniert zu haben – ein Regime, das Uiguren in Lagern interniert und Hongkongs Freiheit erstickt. Und nun also der Iran: Ein Land, in dem Frauen für den Kampf um ihre Grundrechte hingerichtet werden, in dem Proteste blutig niedergeschlagen werden, in dem die Bevölkerung unter Korruption und Repression ächzt. Doch die AfD? Die fürchtet um das „Regime“.

Was für eine widerliche Heuchelei! Die AfD gibt vor, „Freiheit“ zu verteidigen, doch in Wahrheit sehnt sie sich nach der brutalen Ordnung der Diktaturen. Sie hasst die offene Gesellschaft, die sie angeblich schützen will, und bewundert stattdessen die grausame Effizienz der Unterdrücker. Es geht ihr nicht um die Menschen – weder hier noch dort. Es geht ihr um Macht, um Autorität, um die kalte Bewunderung für die, die ohne Skrupel regieren.

Dass eine Partei, die sich als „Alternative“ inszeniert, so offen mit Tyrannen liebäugelt, sollte jedem die Augen öffnen. Die AfD ist keine Opposition im Sinne der Demokratie – sie ist ein Sammelbecken für jene, die sich nach einem starken Mann sehnen, der „Ordnung“ schafft, koste es, was es wolle. Doch die Geschichte lehrt uns: Wo solche Männer regieren, zählt der Mensch nichts. Und genau das scheint der AfD zu gefallen.

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