work in progress - wie der düringer zur politischen partei kam

kaum dreht ma sich zwei mal um, passieren die eigenartigsten sachen.

der rudi fussi macht kabarett und der düringer gründet eine politische partei.

wobei mir der kabarettist fussi lieber ist als der politiker düringer.

andererseits bin ich mir sicher, dass das gründen einer partei viel einfacher geht, als ein kabarettprogramm zu schreiben.

aber gar nicht sicher bin ich mir, ob nicht der düringer sich die sache mit dem schreiben ersparen wollt und er das alles als öffentliches kabarettprogramm versteht.

work in progress sozusagen.

hinweise darauf gäbs ja genug.

so zb der verweis auf den taxler.

aber ganz ehrlich – mir war der letzte taxler den wir da hatten, schon suspekt genug.

bei dem war ich mir auch nie ganz sicher, ob da nicht hinter der perfekten frisur der scheuba steckt.

auch die wahl seines „obmannstellvertreters“ is ja wohl eher eine kabarettistische hommage an den stronach.

wahrscheinlich wird dieser dann beauftragt, das bzö wieder zu beleben.

jetzt fehlt dann noch der luger als potentielle ministerreserve.

und besser machen will er ja auch nix – sagt er.

er will „denen“ „was“ wegnehmen – wer oder was immer „denen“ oder „was“ auch ist.

so gesehen ist die „wuchteldichte“ in diesem programm nicht wirklich hoch, aber immerhin doch vorhanden. wenn er so weitermacht, nähert er sich stronachschen dimensionen.

wahrscheinlich hat sich der benzinbruder von seinen kollegen scheuba und maurer durch ihre kandidatur für die orf-generaldirektion animieren lassen.

und da muss dann schon ein bissl eine steigerung sein und das parlament herhalten.

als nächstes will dann der lukas resetarits bundeskanzler werden.

der macht dann den niavarani zum aussenminister, der dorfer wird fussballminister, der hader kriegt das verteidigungsministerium und der gunkel wird minister für eh alles.

vielleicht kriegt der fussi dann auch endlich einmal eine politische funktion – propagandaminister?

und wenns dann ganz lustig ist, wird auch noch der gabalier kulturminister.

oder so irgendwie halt.

eigentlich tät ich ja die wiedereinführung der konstituellen monarchie unter unserem kaiser von gottesgnaden robert heinrich dem ersten deutlich bevorzugen.

von mir auch eine absolutistische.

allerdings nur, wenn die augenweide dafür dann königin von ungarn wird.

da könnten wir dann neben dem sissy-museum ein augenweide-museum installieren und zusätzliche touristen ködern.

leider werd ich die vermutung nicht ganz los, dass der düringer das mit der partei doch irgendwie ernst meint.

und es steht auch zu befürchten, dass es „da draussen“ auch noch einen haufen leut gibt, die ihm das abnehmen.

aber in einem bin ich mir ganz ganz sicher.

aus dem düringer wird nie und nimmer ein jon gnarr.

in diesem sinne:

bleibt´s gsund und losst´s eich nix gfoin!

und passt´s auf eich auf!

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Livia

Livia bewertete diesen Eintrag 23.09.2016 15:45:41

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