Es dauert vielleicht noch ein Jahr, dann haben die Mullahs im Iran die Atombombe. Wer will sie jetzt noch aufhalten? Niemand. Verträge wurden zerrissen – danke für nichts, Donald Trump. Die Militäraktion zum "Evakuieren" des angereicherten Materials ist kläglich gescheitert. An Bodentruppen zu denken, ist illusorisch. Militärisch wird dort keinLand mehr intervenieren, das Risiko ist schlicht zu hoch. Die bittere Realität ist: Während wir hierzulande lieber Scheindebatten führen, bauen die Hardliner in Teheran an einem Raketenprogramm, das Sprengköpfe problemlos bis nach Berlin, Graz oder Görlitz tragen kann.
Was passiert, wenn der Mullah bald droht: „Führt die Scharia ein, oder wir bomben euch in die Steinzeit“? Wenn diese Machthaber genauso skrupellos agieren wie Trump oder Putin, wird die Weltgeschichte verdammt ungemütlich.
Der Mullah baut die Bombe, der Flüchtling kriegt den Hass: Unsere kaputte Doppelmoral
Doch die eigentliche Perversität unserer aktuellen Debatten liegt woanders. Wir fürchten die Islamisierung und ignorieren die nuklear bewaffneten Despoten dieser Welt, aber lassen unseren Frust und unsere Angst aber an den Schwächsten aus. An dem „armen Schlucker“, der mit nichts außer den Kleidern auf dem Leib vor genau diesem Terrorregime zu uns geflohen ist. Der Schutzsuchende, der jeden Tag um sein nacktes Überleben bangt, wird bei uns wegen jeder bürokratischen Kleinigkeit angegriffen, misstrauisch beäugt und zum allumfassenden Sündenbock deklariert.
Wir treten nach unten, weil wir uns nicht trauen, nach oben zu blicken. Es ist diese feige Doppelmoral, die uns blind für die echten Bedrohungen macht. Während wir den traumatisierten Flüchtling schikanieren, tickt im Nahen Osten die nukleare Uhr. Und wir? Haben keine Antworten mehr. 🤮