Wir hören andauernd die Sprüche von der „Gleichen Augenhöhe“, von der „Gleichheit der Geschlechter“ (was immer undifferenzierter gebraucht wird), von der Gleichheit vor dem Recht (als Teil des Rechtsstaates), von Gleichstellung, Gleichstellung, … ich hör es schon als „Bleichstellung“, als Teichstellung, als Seichtstellung… (das darfst aber nicht laut sagen,...eh klar!)

Irgendetwas ist daran so grundsätzlich falsch, dass – Frauen und Männer – dabei immer unglücklicher werden, immer mehr sich voneinander entfernen...; und immer weniger verstehen, ja verstehen wollen. Immer – also sagen wir es – immer einsamer werden "im Kern"…

Dem Kern - der ja verschmelzen sollte, wenn wir uns ineinander verkrallen, also in eineinander eindringen, - ganz nahe sind, - also lieben, also „making love“, „faire l'amour“..., oder ist uns das entschwunden am Horizont der Gleichstellung, Bleichstellung...

Der Kampf, so leidenschaftlich noch erahnbar bei Helena und Paris, bei Penelope und Odysseus, bei Hector und Andromache, bei Cäsar und Calpurnia. – GOETHE zieht es schon ins Tragische, denn in Wirklichkeit hat er – sowieso der Dr. Faustus – eine Beziehung mit Mephistophele eingegangen, - unter Benutzung des armen Gretchens: Um seine eigene Schuld an deren Unschuld aufzuzeigen, und so die Größe seines Vergehens erlebbar zu machen, – also hauptsächlich für sich selbst. Ja, sie wird echt Geliebte, und heiß geliebt, und doch Objekt...; nix von gleicher Augenhöhe. – Aber dennoch eventuell "erlösen" sie sich beide damit…, vielleicht…!

Wo bleibt eigentlich die Erfüllung wenn nun der Musikdirektor in aller Öffentlichkeit per Gerichtsurteil bloß gestellt wird, 'er habe sein Zunge bis zum Kotzen in der armen Schülerin Mund, Rachen gesteckt', - wovon er nichts recht merkte, und sie sich für ihr Leben gezeichnet fühlt, - Doku in ARD ...- Und der gute Mann (der böse Direktor, ja eigentlich – ich stimm da schon mit ein – schon ein A...ist, weil er wahrscheinlich als Taglöhner dies nicht gewagt hätte); – wie Derartiges so schön von Lernet HOLENIA beschrieben wird (-„aber als sie erfuhr dass er ein Mörder auf der Flucht war, wurde die Vergewaltigung zu einem sie über alle „lieben Tratsch-Freundinnen hinaushebenden“ Abenteuer, mit dem man sich wie mit einer Adlerfeder schmücken konnte… So etwa…).

Aber natürlich, es bleibt eine Vergewaltigung, und das ist ein Gewaltverbrechen… Ja.

Huuh, gut, ich seh schon alle um das Cocktail-Tischchen sitzenden hehren Frauen und sich den Mund zerreissen: Ein Rückfall ins emanzipatorische Mittelalter, was soll das, wo gerade in Schweden auch die Ehefrau abzeichnen muss, dass sie nun mit ehelichem Beischlaf einverstanden ist; – besser Du hast das wenigstens auch in einem Kalender paraphiert, wenn Du mal vor einem Richter Rede und Antwort stehen musst..., - Who knows?

Ja, gut, also einvernehmlich soll' sein – d'accord, sicher irgendwie; – aber heute: besser ich hab's jetzt schriftlich, jedesmal, eine Art Buchhaltung der Berührungen... – Am Ende hör' ich sie seufzen, tief seufzen, - wo sie sich einen tiefen Orgasmus gewunschen hätte; ja – jeden Cent war er wert, sagte die Ärztin in der Doku, denn sie (durch und durch Karriere) machts lieber gleich professionell, als sich das ganze Bubi-Theater anzutun. Arme Bubis, – wo ist eigentlich James Bond geblieben, John Wayne, oder noch ärger, Al Pacino, … oder der von „Stirb langsam I, II, III (offenbar konnte irgendwer von dem nicht genug bekommen).

Kurz, ich will endlich eine ordentlichen Orgasmus wieder – und wenn's von dem A... da is, sagte sie, als ich den Feminismus verteidigen wollte! Und ich pfeif auf die Buchhaltung, ... sagt das nun sie oder er?

Oder sagt es niemand, - wie könnte es auch jemand heute wagen, - sie denken es lieber und dies „leise“! #

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