Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Jurca beschäftigt einen Mann als Mitarbeiter, der wegen Vergewaltigung seiner damaligen Partnerin verurteilt wurde.
▶️ Jurca selbst erklärte dazu, es habe sich „nicht um eine Vergewaltigung“ gehandelt. Die Staatsanwaltschaft kam jedoch zu einer anderen Einschätzung. Mit Jurca ist die Staatsanwaltschaft inzwischen auch persönlich befasst.
▶️ Jurca steht zu seinem Mitarbeiter. Dieser sei von der damaligen Partnerin angezeigt worden, sei aber "kein Vergewaltiger", so Jurca. Es habe sich nicht um eine Vergewaltigung gehandelt, vielmehr sei seinem Mitarbeiter "übel mitgespielt" worden.
▶️ Allerdings: Der verurteilte Mitarbeiter W. hatte im Gerichtsprozess die Tat gestanden.
▶️ In einem eigens produziertem Podcast relativieren Jurca und W. die Tat und diskreditierten das Opfer.
▶️ Der verurteilte 28-jährige Philip W., ist Gründungsmitglied der neuen AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland (GD) und in Parteistrukturen eingebunden.
▶️ Jurca, selbst gebürtiger Rumäne, thematisiert regelmäßig Vergewaltigung im Kontext von Migration, um politisch zu instrumentalisieren.