Mangelnde Schutzausrüstung in Deutschland, Schutzausrüstung bleibt an der Grenze zu Österreich hängen, Pfleger bleiben in Tschechien stecken.

Wir müssen unsere Produktionen zurück holen, müssen Lager anlegen, beim Bauern und regional einkaufen auf unsere Nachbarn schauen….

Ja, mag vieles richtig sein, aber suchen wir die Antworten nicht in der falschen Richtung? Wäre die Kleinstaaterei die Lösung, müßte China nie aus Krise kommen!

Europa war und ist zu uneins, zu zerstückelt, zu zerteilt und eben noch nicht zusammen gewachsen. Die offenen Grenzen von Schengen haben uns das trügerische Bild geliefert, dass wir zusammen gehören würden! In der Krise zeigt sich, dass wir es nicht tun.

Wir schließen die Grenzen, halten wichtige Geräte und Ausrüstung zurück, anstatt uns gegenseitig auszuhelfen. Anstatt gemeinsam an den Hotspots schnell und unbürokratisch zu helfen und dort das Virus eindämmen, dies aber massiv, mit vereinten Kräften, schließen wir unsere Grenzen. Dies obwohl allen klar ist, dass das Virus sich an keine Grenzen hält?Und wenn wir der Meinung sind, dass es hilft Grenzen hoch zu ziehen, dann müssen wir dies an den Bundesländergrenzen tun und die Tiroler nicht in die Steiermark lassen, oder die Kärntner nicht nach Salzburg.

So wie es ausschaut, werden wir nicht daraus lernen, wir werden uns wieder aufteilen und Kleinstaaterei betreiben und uns wundern, wenn in 15 Jahren Europa zu einem unbedeutenden Lieferanten Chinas geworden ist.

Nichts gegen China, ein fantastisches Land, dass die Krise auf seine Weise bewältigt hat, aber diese Art und Weise wünsche ich mir nicht in Europa!

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