AfD gründet Kommission: ‚Wie verhalte ich mich, ohne mich zu blamieren?‘

Da sitzen sie nun, die strahlenden Hoffnungsträger der AfD in Sachsen-Anhalt, und haben eine bahnbrechende Erkenntnis gewonnen: Sie brauchen dringend eine „Kommission für Verhalten im parlamentarischen Betrieb“. Ja, du hast richtig gelesen – eine Kommission, die ihnen erklärt, wie man sich in einem Parlament benimmt, ohne dass es in handfesten Skandalen, peinlichen Eklats oder schlichtweg in peinlichem Chaos endet.

Von der Opposition zur Selbstparodie: AfD braucht jetzt eine Kommission, um zu lernen, wie Demokratie funktioniert

Denn offenbar ist die Partei, die sich so gerne als Retterin der deutschen Ordnung aufspielt, intern so zerrüttet, dass sie nicht mal mehr weiß, wie man ein Büro führt, ohne dass Verwandte, Freunde und andere Günstlinge sich gegenseitig die Posten zuschieben wie beim Schwarzmarkt der politischen Inkompetenz.

Kurz gesagt: "Benimmt euch nicht wie ein Haufen pubertierender Teenager“

Doch damit nicht genug! Diese „Kommission“ – ein Wort, das bei der AfD offenbar synonym für „Notlösung“ oder „Vertuschungsversuch“ steht – soll sich nicht nur mit „Anstellungsverhältnissen“ befassen (weil, du weißt schon: Nepotismus ist kein Selbstläufer), sondern auch „Verhaltensrichtlinien“ erarbeiten. Man fragt sich: Braucht es dafür wirklich eine ganze Kommission? Reicht nicht ein einfaches „Benimmt euch nicht wie ein Haufen pubertierender Teenager“? Aber nein, bei der AfD wird alles groß aufgebauscht – Hauptsache, es klingt nach Arbeit, auch wenn am Ende nur heiße Luft dabei herauskommt.

AfD plant Reform des Abgeordnetengesetzes – Hauptziel: ‚Mehr Jobs für Oma, Schwager, Schäferhund & Co

Und dann der absolute Höhepunkt: Die Kommission soll „Reformvorschläge für das Abgeordnetengesetz“ ausarbeiten. Ja, du hast richtig gelesen – die Partei, die sich sonst so gerne als Hüterin der Verfassung inszeniert, will jetzt selbst Hand anlegen am Abgeordnetengesetz. Warum? Weil sie offenbar der Meinung ist, dass die bestehenden Regeln – die sie ohnehin schon kreativ interpretiert – noch zu streng sind. Oder geht es am Ende doch nur darum, die Gesetze so zu „reformieren“, dass man Oma, Schwager, Cousin, den Schäferhund und notfalls auch noch den Gartenzwerg als „parlamentarische Mitarbeiter“ anstellen kann, ohne dass es jemandem auffällt?

Übersetzung: ‚Wie umgehen wir die Regeln, die uns stören?

Dabei wäre es doch viel einfacher, wenn die AfD einfach mal das bestehende Gesetz einhalten würde, statt es mit einer Mischung aus Ignoranz und Dreistigkeit zu unterlaufen. Aber nein, stattdessen wird eine Kommission gegründet – weil nichts so sehr nach „Wir haben alles im Griff“ schreit wie der Versuch, sich selbst Regeln zu schreiben, die man dann wieder brechen kann.

Und das Schönste daran? Diese ganze Farce soll uns weismachen, dass die AfD bereit ist, ein Bundesland zu regieren. Ein Bundesland! Eine Partei, die nicht mal ihre eigenen Abteilungen ohne interne Machtkämpfe, Vetternwirtschaft und peinliche Pannen über die Bühne bringt, will plötzlich Verantwortung für Millionen Menschen übernehmen. Man könnte lachen, wenn es nicht so erschreckend wäre.

Sachsen-Anhalts AfD: ‚Wir brauchen dringend mehr Nepotismus – äh, Reformvorschläge!

Aber vielleicht ist das ja genau der Plan: Solange alle damit beschäftigt sind, Kommissionen zu gründen, Richtlinien zu erfinden und Gesetze umzuschreiben, merkt niemand, dass am Ende wieder nichts funktioniert – außer der eigene Anspruch auf Macht, natürlich. In diesem Sinne: Viel Erfolg, liebe AfD! Wir sind gespannt, wie lange es dauert, bis die Kommission ihre erste „Verhaltensrichtlinie“ bricht – vermutlich noch bevor die Tinte trocken ist.

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