Ob jetzt H.C. Strache das EU-Mandat annimmt oder durch einen politischen Kuhhandel - Verzicht auf das EU-Mandat und dafür Nationalratsmandat für seine Frau sowie Spitzenkandidat der FPÖ bei der Wien-Wahl sofern es zu keiner Anklage kommt - eingeht ändert nichts am Pulverfass auf dem die FPÖ seit dem Ibizaskandal sitzt, welches ihr durch H.C. Strache eingebrockt wurde.

Screenshot von Facebook

So einfach aus der FPÖ ausschließen kann man H.C. Strache nicht, da ihm zuzutrauen ist, dass er dann mit einer eigenen Liste antritt und seiner alten Partei Konkurrenz macht.

Andererseits ist H. C. Strache für so manche Gruppe innerhalb der FPÖ wie ein Klotz am Bein, der eine Regierungsbeteiligung auf lange Zeit verhindern könnte womit so manche Landesgruppe wieder ein hartes Leben auf der Oppositionsbank drücken müsste.

Will die FPÖ bzw. Teile von dieser wirklich z. B. als Dankbarkeit gegenüber H. C. Strache ihren Wählerauftrag - unser Land mitzugestalten - über Bord werfen und Dritten das Regieren überlassen!

Genau auf diese Entscheidung wird es am Ende hinauslaufen, weil für die übrigen Parteien aber auch für viele Wechselwähler nach dem Ibiza-Skandal ein H. C. Strache aber auch eine Partei die eine Bereinigung scheut und dann Strache weiterhin zumindest im Hintergrund die Fäden zieht inakzeptabel ist.

Die FPÖ wird aufgrund des Ibizaskandals noch viele Haare lassen müssen und der Absturz wird um so größer sein je länger man sich vor einer Entscheidung drückt.

Bedenkt man wie viele ehemalige Gefolgsleute H. C. Strache über die Klinge hat springen lassen kann man sich vorstellen wie groß die Gruppe ist die der ehemalige FPÖ-Parteichef gegen sich aufgebracht hat.

Für die FPÖ ist es eine Loss-Loss-Situation, wo es nur darum gehen kann den Schaden den ihr H.C. Strache eingebrockt hat so gering wie möglich zu halten.

Euer

Robert Cvrkal

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