AfD schmeißt Weidel und Chrupalla raus

🧨 NRW gegen Berlin: Der größte AfD‑Landesverband spielt „Ihr seid nicht meine echten Eltern“

Was in Marl passiert, wirkt wie eine Reality‑Show, in der die Bundesvorsitzenden Weidel und Chrupalla als strenge Eltern auftreten – und der Landesverband NRW ihnen mit pubertärem Trotz erklärt: „Ihr habt mir gar nichts zu sagen!“

Martin Vincentz, Landeschef und selbsternannter Robin Hood der innerparteilichen Selbstbestimmung, ignorierte nicht nur den Abbruchbefehl der Bundesspitze. Nein, er setzte noch einen drauf: Eine einstweilige Verfügung gegen die eigenen Parteichefs. Das ist ungefähr so, als würde ein Fußballverein seinen Trainer feuern, während der Trainer noch versucht, die Aufstellung zu erklären.

🤡 Der Parteitag als Slapstick-Show

Der erste Teil des Parteitags war bereits ein Festival der Peinlichkeiten: Beschimpfungen, Rempeleien, Drohungen – ein politischer Jahrmarkt, bei dem jeder Stand „Chaos“ verkauft.

Als Weidel und Chrupalla eingriffen und die komplette Neuwahl verlangten, wirkte das wie der Versuch, ein brennendes Zelt mit einer Wasserpistole zu löschen. Vincentz wiederum sah darin einen „Bundeslisten‑Putsch“ und reagierte mit der Eleganz eines Mannes, der einen Feueralarm ignoriert, weil er gerade seine eigenen Leute auf Listenplätze schiebt.

🎭 Die große Entmachtungsshow

Während die Weidel‑Fraktion unter Protest den Saal verließ, nutzte Vincentz die Gelegenheit wie ein Hausmeister, der endlich allein im Gebäude ist: Bis Listenplatz 34 brachte er im Eiltempo seine Wunschkandidaten durch.

Parallel dazu läuft die einstweilige Verfügung – ein juristischer Schlag ins Gesicht der Bundesspitze. Berlin darf bis zum 22. Juli erklären, warum es überhaupt noch Chef sein möchte. Hinter den Kulissen wird angeblich über Vincentz’ Absetzung beraten, doch faktisch hat NRW die Bundesführung bereits symbolisch aus dem Fenster geworfen.

🎯 Fazit

Unter dem Tenor „AfD schmeißt Weidel und Chrupalla raus“ ergibt sich ein Bild, das kaum lächerlicher sein könnte: Der größte Landesverband der AfD hat seine Parteichefs politisch entmachtet, juristisch in die Ecke gestellt und organisatorisch ignoriert. Eine Partei, die sonst gern von „Ordnung“ spricht, stolpert hier über die eigenen Füße.

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