Georgien: Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrände

Waldbrände in Georgien kommen nicht unter Kontrolle. Seit fünf Tagen halten die massiven Waldbrände das ganze Land nun in Atem.

Die seit 20. August in Georgien ausgebrochenen Waldbrände haben riesige Flächen im Borjomi-Kharagauli-Nationalpark verwüstet. Ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Die Feuerwehrleute, Mitglieder der Armee, freiwillige Helfer und internationale Spezialisten hatten auch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wieder ohne Pause

gegen die durch starke Winde weiter angefachten Flammen gekämpft.

Unterstützt werden sie von Löschhubschraubern aus Aserbaidschan und Löschflugzeuge, die, die Türkei und Weissrussland zu Hilfe geschickt haben. Insgesamt sind 500 Feuerwehrleute und sechs Löschhubschrauber im Einsatz.

Trotzdem die verheerenden Brände in der Nähe des legendären, georgischen Kurorts Borjomi auch Tage nach ihrem Ausbruch noch nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten, hat der georgische Premierminister distanziert und kühl auf ein Angebot zur Hilfe aus Russland reagiert. Tatsächlich während des Augustkriegs 2008 in exakt der Umgebung wo jetzt die Brände toben russische Fliegerstaffeln haben Bomben abgeworfen und ein mehrere Hektar grosses Waldgebiet gezielt in Brand gesetzt und vernichtet.

Die weitere Ausbreitung des Feuers wird durch boeige Winde begünstigt und gefährdet mehrere einzelstehende Häuser, landwirtschaftliche Höfe und nahe liegende Dörfer. Über die Ursache gibt es noch keine Angaben.

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