...und plötzlich ist die Kategorie Spiritualität nicht mehr da? Da fasse ich es doch mal unter Tabu und sinniere auf den traurigen Sonntag an dem das Thema wohl bei vielen mit Terror oder lahmen Kirchengesängen assoziiert wird. Das ist wirklich traurig wenn man bedenkt, wieviel gutes die Spiritualität, die Mystik, der Glaube der Welt gebracht hat.

Was hätten wir für ein Chaos, wozu hätte man aufgehört "böses" zu tun. Natürlich nicht für die Religion, mag man wohl sagen, Philosophie, Ethik tuns doch auch, aber auch die überzeugen viele nicht.

Was uns anscheinend immer ein Ansporn war ist der Egoismus. Dadurch kommt es wohl auch zustande, dass Geld als Ersatzreligion zu funktionieren scheint. Es hält uns ruhig, äußerlich anständig, aber was innerlich abläuft ist dabei oft egal. Da kommt es dann zum Burnout und die Betroffenen schaffen es nicht soweit runterzufahren, wie sie müssten. Sie lernen zumindest über ihr Inneres etwas.

Wenn man als Manager plötzlich nicht mehr weiß ob man schon duschen war oder wie der Weg zur Arbeit, die man seit Jahren macht, geht, ist der Gedanke daran, was die Psyche nochmal war wohl naheliegend.

Die Psyche wird auch mit Seele übersetzt und da ist die Rückanbindung an irgendeine Art von Glaube notwendig. Denn nur wo man glaubt, gibt man sich selbst gegenüber zu, nicht sicher zu sein.

Dabei fängt man an sich zu fragen, wie es anderen geht und darüber kann Bewusstsein für größeres Miteinander entstehen.

Das Wissen darüber, wie man damit am besten umgeht ist aber, anscheinend, auch immernoch eine Glaubensfrage.

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berridraun

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Michel Skala

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Silvia Jelincic

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