Mein Großvater war ein lebenskluger, belesener Mann, der durch seinen nunmehr mehr als 40 Jahre zurückliegenden Tod viele interessante Entwicklungen und Neuerungen versäumt hat, die ihn sicher ungeheuer fasziniert hätten. Andere Ereignisse besonders politischer Natur hätten ihm weniger gefallen und er hätte sie, wie es seine Art war, pointiert und mit wenig Zurückhaltung kommentiert.

Heute ist in den Zeitungen zu lesen, dass die Zahl der Einbürgerungen derzeit förmlich „explodiere“ – und Wien sei von dieser Entwicklung besonders betroffen. 35% der neuen Staatsbürger sind, so ist zu lesen, in Österreich geboren.

Mein Großvater war ein flinker Kopfrechner, und er wäre ohne viel Überlegung zum Schluss gekommen, dass demgemäß 65% der neuen Staatsbürger nicht in Österreich geboren, daher also Zuwanderer sind. Er hätte als stets gut informierter Mensch auch über den sozialen und bildungsmäßigen Hintergrund der Zuwanderer ebenso wie über die politische Lage in Österreich und Europa Bescheid gewusst und sich auf all das seinen eigenen Reim gebildet.

Und würde mein lieber Großvater heute noch leben, würde er das – in Kenntnis aktueller Gegebenheiten - vielleicht so formuliert haben:

"Diesen gewissenlosen linkslinken Gestalten geht es nur darum, sich durch Einbürgerung von Armutsmigranten eine neue Stammwählerschicht zu sichern, die dann für den Rest ihres Daseins in der so geschaffenen Austro-Prolokratie von den immer weniger werdenden Leistungsträgern alimentiert zu werden hat.

So wollen sich die linkslinken Prolokraten zukünftig Mehrheiten sichern, mit denen sie Gesetze beschließen können, durch die jene, die noch produktiv arbeiten, immer weiter ausgepresst werden können.

Mit den so geraubten Mitteln wird das stetig wachsende Präkariat weiter ohne nennenswerte wirtschaftliche Gegenleistung eingekauft und als Wähler bei der - linken - Stange gehalten.

Wenn dieses System eines nicht allzu fernen Tages kollabiert, werden zumindest die Anführer dieser ehr- und gewissenlosen Politgauner längst ihre Schäfchen ins Trockene gebracht haben und werden dann in protzigen SUV´s ihre fetten Ärsche zwischen diskret umzäuntem Landsitz und nur mit eigenem Lift erreichbarer Dachwohnung im Zentrum Wiens spazieren führen - und wenn´s richtig kracht, übersiedeln sie eben auf die still und heimlich erworbene Hazienda in einem kleinen, aber feinen, abgelegenen Eckchen dieser Welt."

... und ich würde mir dann gedacht haben, dass dieses - an den tatsächlichen Gegebenheiten gemessen - sehr ausgewogene Urteil meines Großvaters wohl einer gewissen Altersmilde zuzuschreiben ist ...

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