Vielerorts und an allen Ecken und Enden ist Feminismus heute nahezu Tagesthema.

Vieles wurde heute am internationalen Frauentag zu diesem Thema geschrieben und gesagt.

Vieles dafon hat durchaus auch seine Berechtigung.

Feminin SEIN ist nach meinem Gefühl als Frau etwas sehr schönes.

Das Meiste allerdings und dass um was dieser Feminismus kämpft, ist in dem Sinne, was für mich persönlich Frau SEIN bedeutet, gefühlt schlicht und ergreifend in seiner Ausgewogenheit nicht stimmig.

Es ist die Harmonie eines Gegengewichts der Wertigkeiten, die es aus meiner persönlichen Sicht gilt auf die Waagschale zu legen und abzuwägen, ob sie dem Ausgleich in aller Natürlichkeit der zwischenmenschlichen Ausgewogenheit der Geschlechter standhält.

In unserer heutigen so fortschrittlichen Gesellschaft, in der die GeWICHTIGKEIT, dessen was wertvoll und wertzuschätzen ist,so weit abgerückt und entfernt, von dem, was ich persönlich als FRAU SEIN in allen Ehren und Anerkennung der mir geschenkten Gaben als Frau, als wunderschön und wertvoll erachte.

Was ich als Frau, die ich bin empfinde, wie ich als Frau lebe und wo ich tief in mir spüre, dass es Wahrheit ist, hat in seinen Grundfesten, in dieser Welt in der für neue Werte gekämpft wird unfassbar viel von alten Werten und altem wertvollem Wissen verloren.

Dennoch möchte ich mutig voran gehen, und in mir und in anderen Frauen und auch unseren Männern die Teil des Ganzen sind die Liebe, die Güte, die Sanftheit und auch die Wildheit, die Sehnsucht nach Friede und das Erinnern an die Weisheit unser aller Mutter Erde versuchen wiederzufinden und sie in aller Achtsamkeit, die uns allen gebührt wieder etwas näher zu bringen.

Ich möchte uns allen das alte Vertraute wieder vertraut machen.

Ich möchte mich mit allem was ich bin und kann, in meinem ganzen mir geschenkten sein und Wesen, dieser Welt im Vertrauen darauf, völlig in Ordnung zu sein, anvertrauen können.

Als Frau und als weibl. Teil des Ganzen, als Teil der Generationen derer, die Leben schenken und die das Leben als das wertvollste Geschenk überhaupt als DAS was es IST, noch wertzuschätzen vermögen.

Ich möchte mich zeigen,stark und verletzlich, wütend und sanft, kraftvoll und schwach. Übermütig wie ein Kind und mit all der Trauer in meiner Seele, für all das was mir in meinem Leben verloren gegangen ist.

Ich möchte zeigen wer ich bin, in meiner Schönheit, die voller Narben ist und voller Falten, die sich eingeprägt haben in meine Haut, wie Eselsohren in einem Buch, welches ich tagtäglich zur Hand nehme, meine längst vergangene Geschichte lese und dem ich, die ge- und erlebte neue Geschichte meiner gelebten Gegenwart des vergangenen Tages anvertraue und aufzeichne.

Auf dass sie die Teile, der Geschichte meines Lebens mit jeder neu hinzu gefügten Geschichte am Ende ergänzt.

All die Freuden und Kümmernisse, all die Erfolge und Misserfolge, all die Lehren und all die leeren Seiten die ich mir selbst nicht zugetraut habe zu füllen.

Leere Seiten in denen mir der Mut gefehlt meiner Intuition folgend, aus dem Vollen zu schöpfen und, in denen ich blind war für meine eigenen Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen die mich die Fülle sehen lassen die mich aus meiner mir selbst auferlegten Mangelhaft befreien.

Diese Seiten an mir sind leer geblieben.

Leere Seiten, die heute, für mich selbst, so lehrreich wie wertvoll sind und deren Lehren im Verstehen des Code der 7 Siegel meiner eigenen Vergangenheit sind.

Ich möchte offen zeigen, warum ich aus tiefster Seele gerne, die Frau bin die ich bin und warum ich als Hüterin des Feuers, in aller Demut und Dankbarkeit mein Weib SEIN feiere.

Eine tiefe Weiblichkeit ist ein Geschenk und eine Gabe, die ich persönlich als Frau, als mein gesegnet sein empfinde.

Der Segen der Erdung, der Leben und Frieden spendend ist, durch den wir Menschen neues Leben schaffen und unser Wissen und Erfahrungen weitergeben und der durch die Gabe der Erdung der Frau in ihrer Bodenständigkeit die Welt verändert.

Eine Welt in der jedes Geschlecht gleich - gültig wertvoll ist.

In der die Unterschiede im Verborgenen friedvoll nebeneinander und beieinander liegen und in der alles SEIN sicher und behütet an seinem Platz, im Miteinander in sich ruhend in der Gemeinsamkeit Zuhause ist.

Ich denke, es ist an der Zeit die Waffen nieder zu legen und uns auf unsere Sinnlichkeit und Sanftheit zu besinnen und uns zurückzuerinnern auf alte Werte und das einfache uralte Wissen der Frauen die sich ihrer Position in dieser Welt und in der Gesellschaft in der Gemeinschaft ihres Stammes bewußt waren.

Es wird Zeit, dass wir auf den Rückzugzug aufspringer, zurück zu unseren Wurzeln.

Wurzeln die nährend, fördernd und heilsam sind.

Uns zu erinnern an den Samen aus dem wir entstanden sind, aus der Erde die wir sind, in dem dieser Same keimen konnte, in dem er in Geborgenheit geschützt, wachsen und reifen konnte zu dem was er ist.

Dem wir auf diesem Weg Kraft gespendet haben damit er sich entwickeln und entfalten konnte zu seiner Größe, die bis in den Himmel reicht.

Die Kraft und die Schönheit eines starken Baumes der Früchte trägt und Schutz und Schatten spendet.

Eine Krone deren Aste wie Arme sind, die zupacken können, die trösten und umarmen können.

Der mit seiner Hände Arbeit, mit all seinem Tun und Handeln, ein schaffender Teil der Schöpfung dient, diese zu Krönen.

Es ist an der Zeit uns zurückzuerinnern, an unsere Urkraft und Sanftheit, die unsere Stärke ist.Darauf, dass wir Arme haben und Hände um einander zu halten, zu trösten und um in einem FÜHR- EINander,Seite an Seite, Hand in Hand, in der Verbindung aller Teile neue Alte Wege gehen , die Zielführend sind.

Es ist Zeit sich auf unsere Sinnlichkeit zu besinnen, auf unseren Wert der sich als ein vollständiger EINZIGartiger Teil, im Miteinander sieht.

Als Teil einer Symbiose, in der nicht gegeneinander gekämpft oder einander unterdrückt wird, sondern in der es in aller Natürlichkeit als völlig in Ordnung IST, fraglos ein GLEICH - WERTIGER Teil, des großen Ganzen zu sein.

In der jeder seinen Teil zum Funktionieren dieser Symbiose beisteuert, so wie es ihm von der Schöpfung gegeben ist.

Es ist an der Zeit- uns Zeit zu nehmen auf die Stimmu unserer tiefen Intuition zu hören uns auf unsere Weiblichkeit zu besinnen an unser wahres SEIN um es befreit von Kampf in Freiheit und in Liebe zu leben.

Dieses Video berührt, durch schlicht wunderschöne Bilder, Schönheit, Liebe, Verständnis.

Es symbolisiert eine Weiblichkeit, die ich in ihrer ganzen Natürlichkeit als einfach nur völlig in Ordnung verstehe.

Mein alter Baum im Geusergrund Petra vom Frankenwald

Ich möchte Euch eine kleine Geschichte über Wertschätzung erzählen.

In dieser Kurzgeschichte versucht ein Dakota Indianer einem weißen Mann seine Kultur und Denkweise zu erklären. Diese Geschichte inspiriert uns über unsere eigenen Denkmuster nachzudenken. Dankbarkeit fängt eben auch bei kleinen Dingen an.

Ein alter Medizinmann der Dakota, Lame Deer, hat versucht, einem weißen Freund die Art des indianischen Denkens zu erklären. Das Sioux-Wort »Wakan Tanka«, das er dabei verwendet, bedeutet »Schöpferkraft«, »Großer Geist«.

Was siehst du hier, mein Freund? Nur einen gewöhnlichen alten Kochtopf, verbeult und schwarz vom Ruß. Er steht auf dem Feuer, auf diesem alten Holzofen da, das Wasser darin brodelt, und der aufsteigende Dampf bewegt den Deckel. Im Topf ist kochendes Wasser, Fleisch mit Knochen und Fett und eine Menge Kartoffeln.

Es scheint, als hätte er keine Botschaft für uns, dieser alte Topf, und du verschwendest bestimmt keinen Gedanken an ihn. Außer, dass die Suppe gut riecht und dir bewusst macht, dass du hungrig bist.

Aber ich bin ein Indianer. Ich denke über einfache, alltägliche Dinge — wie diesen Topf hier — nach. Das brodelnde Wasser kommt aus der Regenwolke. Es ist ein Sinnbild für den Himmel. Das Feuer kommt von der Sonne, die uns alle wärmt – Menschen, Tiere, Bäume. Das Fleisch erinnert mich an die vierbeinigen Geschöpfe, unsere Brüder, die Tiere, die uns Nahrung geben, damit wir leben können. Der Dampf ist Sinnbild für den Lebensatem. Er war Wasser; jetzt steigt er zum Himmel auf, wird wieder zur Wolke. All das ist heilig. Wenn ich diesen Topf voll guter Suppe betrachte, denke ich daran, wie Wakan Tanka, das Große Geheimnis, auf diese einfache Art und Weise für mich sorgt.

Wir Sioux denken oft und viel über alltägliche Dinge nach, für uns haben sie eine Seele. Die Welt um uns ist voller Symbole, die uns den Sinn des Lebens lehren. Ihr Weißen, so sagen wir, seid wohl auf einem Auge blind, weil ihr so wenig seht. Wir sehen vieles, das ihr schon lang nicht mehr bemerkt. Ihr könntet es auch sehen, wenn ihr nur wolltet, aber ihr habt keine Zeit mehr dafür — ihr seid zu beschäftigt.

Indianer leben in einer Welt von Symbolen und Bildern, in der das Geistige und das Alltägliche eins sind. Für euch sind Symbole nichts als Worte, gesprochene oder in einem Buch aufgeschriebene Worte. Für uns sind sie Teil der Natur, Teil von uns selber — die Erde, die Sonne, der Wind und der Regen, Steine, Bäume, Tiere, sogar kleine Insekten wie Ameisen und Grashüpfer. Wir versuchen sie zu verstehen, nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen, und ein winziger Hinweis genügt uns, ihre Botschaft zu erfassen.

Quelle: Gottfried Vanoni | Lene Mayer-Skumanz (Hrsg.): Hoffentlich bald. Herder Verlag, Wien 1986

Es braucht im Grunde so viel mehr von der Genügsamkeit des Wenigen Wert zu schätzen, um einfach nur EINFACH glücklich und zufrieden zu SEIN.

Es ist nach meinem Empfinden etwas sehr wertvolles und unbezahlbares, was "NUR" Frauen und "NUR" Mütter mit all ihrer Liebe und ihrem Einsatz, zum Gelingen unserer Gesellschaft beitragen.

Hausfrauen sind und waren zu allen Zeiten eine wertvolle Stütze jeder Gesellschaftsform, die IHRES, so wie es, jeder in der Form der Gesellschaft in der das Leben gerade stattfindet, mit allen gegebenen Möglichkeiten möglich IST und allzuoft weit darüber hinaus, zum funktionierenden Gelingen einer Lebenswerten Gemeinschaft beizutragen.

Dies gilt GLEICHWERTIG auch ganz selbstverständlich auch in allen Ehren, für alle Männer und Väter die hier in gleichem Maße, eben auf ihre ART IHREN wertvollen Beitrag leisten.

"Wer sich nicht wehrt - landet am Herd"

Ich habe selten einen Satz gelesen, den ich als verächtlicher und frauenfeindlicher empfunden hätte als diesen!

Ein wärmendes

Feuer mit dir

zusammen.

Ein warmes Mahl

gemeinsam teilen.

Ein kleines

Heim wo die

Liebe wohnt.

Dort wo das

SEIN sein DARF

Ein Daheim, SEIN.

Wo sich das WESENtliche in unsere

Herzen bettet und in Zufriedenheit ruht.

Eigener Herd ist so viel mehr als Goldes wert

WER, wenn nicht ich selbst, sollte mich in meinem Frau sein, achten und ehren, wer wenn nicht ich selbst, sollte Lehren aus den Lehren und Leiden ziehen und das Gelernte für SICH nutzen und aus dieser Quelle Mut schöpfen neue alte Wege zu beschreiten.

Wege hin zu mir, zur Quelle meines weiblichen Seins.

Wer wenn nicht ich selbst, der das Gebähren dürfen in die Wiege gelegt wurde, sollte mich SELBST, bis ich diese Welt verlasse, daran hindern mich selbst immer wieder neu zu schöpfen, mich weiter zu entwickeln und mich frei zu entfalten.

Wer wenn nicht ich selbst sollte mich lieben mit aller Hingabe und Annahme, als die die ich bin.

Ich fühle mich nicht als als benachteiligt, da ich selbst mit aller Verantwortung, all meiner Stärken, all meinen Gaben der Teil bin, in Eigenkration und mit meiner Phantasie Schöpferin meiner Selbst zu SEIN.

Ich bin mir selbst eine Gefährtin, die meinem Wissen und meinen Werten folgt.

Die mit der Neugier eines unschuldigen Kindes, welches sich selbst in tiefem Vertrauen an der Hand nimmt neue Wege ausprobiert in dem Wissen, sich die Knie aufzuschrammen in dem Wissen, das Liebe heilsam ist.

Wer, wenn nicht selbst sollte mich in den Arm nehmen und trösten.

Wer, wenn nicht ich selbst sollte mein Retter und Heiler sein.

Wer, wenn nicht ich selbst sollte mein Wesen mit Fingerspitzengefühl berühren und meinen Mut aus mir heraus kitzeln und meine Hemmungen und Ängste wegstreicheln.

Wer, wenn nicht ich selbst sollte mutig genug sein, einfach nur ICH zu SEIN und mich selbst zu meinem Ich, dass ich sein möchte, immer wieder neu völlig frei zu entfalten, wenn ich mir der Möglichkeiten meiner Selbst nicht bewußt BIN, die auf jedem neuen Weg den ich mir selbst zutraue zu gehen, wie Blumen am Wegesrand wachsen und die ich nur pflücken brauche um mir daraus einen Blumenkranz zu binden, der mein Sein verschönt.

Ich flechte mir einen Blumenkranz aus der Buntheit neuer Sichtweisen und Möglichkeiten in dem Wissen, um die Heilkraft der Pflanzen.

Wer, wenn nicht ich selbst, sollte aus der heiligen Urquelle des eigenen Seins schöpfen.

Einem Sein, dass Quelle IST.

Ein Quell, der Ursprung der weiblichen Liebe.

Eine heilige Sexualität in Achtsamkeit und Zuwendung.

In Annahme und Hingabe.

In der Dualität des Yin und Yang.

ICH BIN - so wie DU BIST und unser WIR SIND im Miteinander - jeder FÜR SICH heilig.

Wer, wenn nicht ich , sollte mir erlauben was mir keiner absprechen oder verbieten kann.

Wer, wenn nicht ich selbst gewähre mir die Freiheit, die mir keiner nehmen kann ICH zu SEIN, nach meinen Werten und Vorstellungen.

Wer wenn nicht ich selbst, wird die künstlerische Freiheit meiner eigenen Wertschöpfung sein, wenn ich es mir selbst nicht erlaube, mich mir zuzuwenden und nach meiner Kreativität, mit meinen eigenen Händen mich und mein Leben zu formen.

Wer, wenn ich nicht selbst ist der Ton in meinen Händen.

Wer, wenn nicht ich selbst erwecke mich zum Leben.

Wer wenn nicht ich selbst- Bin der Schöpfer meiner Selbst.

Wer, wenn nicht ich selbst, BIN ich in Vollendung völlig in Ordnung so wie ich bin - mit all der mir selbst gegebenen Möglichkeitt der Entscheidung mich und mein Leben so zu gestalten, dass ich mit meinen SEIN mit MIR in Frieden BIN.

Wer, wenn nicht ich selbst ist die Liebe?

Wer, wenn ich nicht selbst ist der Frieden?

Wer wenn nicht ich selbst ist mit all der mir gegebenen Sanftheit, Ängste und Schwächen - die treibende Kraft hin zum Frieden auf Erden.

Es ist meine eigene Liebe einfach nur einfach ICH zu SEIN, meine Heilung, mein Trost, meine Gefährtin, mein Freund, mein Zweifler, meine Annahme und meine Hingabe und mir selber Zuwendung zu SEIN.

In aller liebender Achtsamkeit und Anerkennung von allem was mich ausmacht als die Frau, die ich bin.

Gabriella's Song

Mein Leben gehört mir

Meine Zeit auf Erden ist so kurz

Meine Sehnsucht bringt mich hierher

Was mir fehlte und was ich bekam

Es ist der Weg, den ich wählte

Mein Vertrauen liegt unter den Worten

Er hat mir ein kleines Stück gezeigt

Vom Himmel, den ich noch nicht fand.

Es ist mein Weg meines FRAU SEINS

mein Leben zu leben

in Liebe die so unendlich grenzenlos wie der weite Himmel ist.

With love

Petra

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