Verdächtige Anfragen der AfD: Sabotage oder gezielte Vorbereitung?

Es ist mehr als nur ein Zufall, dass der AfD-Abgeordnete Hansel aus Brandenburg in den letzten Monaten verdächtig oft und verdächtig präzise schriftliche Anfragen zur Stromversorgungsinfrastruktur in Berlin gestellt hat. Besonders auffällig: Seine Anfragen konzentrierten sich auf Ortsteile wie Lichtenrade, Buckow und Marienfelde – allesamt nur wenige Kilometer von der zerstörten Strombrücke am Teltowkanal entfernt. Gerade diese Gebiete werden über genau diese Brücke mit Strom versorgt. Wer so detailliert nach Schwachstellen fragt, der muss sich die Frage gefallen lassen:

Was ist das Ziel dieser Anfragen?

Doch Hansel ist kein Einzelfall. In mehreren Bundesländern hat die AfD in den letzten Jahren verdächtig oft nach kritischen Infrastruktureinrichtungen und deren Mängeln gefragt. In Bayern wurden Anfragen zu Umspannwerken und Stromtrassen gestellt, in Nordrhein-Westfalen zu Gasnetzen und Wasserwerken. In Sachsen ging es um die Sicherheit von Brücken und Schienenwegen. Immer wieder wurden Listen mit genauen Standorten, technischen Details und potenziellen Schwachstellen angefordert. Wer so systematisch nach Lücken in der Versorgung sucht, der handelt nicht aus reinem Interesse an Transparenz – sondern mit einer Absicht.

Schon seit Längerem wird öffentlich der Verdacht geäußert, dass diese Informationen an Russland weitergereicht werden könnten. Denn die AfD unterhält enge Kontakte zu russischen Akteuren, und das in einem Moment, in dem wir uns in einem hybriden Krieg befinden. Ein Krieg, der nicht nur mit Waffen, sondern mit Sabotage, Desinformation und gezielten Angriffen auf die kritische Infrastruktur geführt wird. Die Zerstörung der Strombrücke am Teltowkanal passt perfekt in dieses Muster: Tausende Menschen sitzen zum Jahreswechsel im Dunkeln, in der kältesten Zeit des Jahres, während die AfD gleichzeitig die Wiederaufnahme der Gaslieferungen aus Russland fordert. Ist das ein Zufall? Oder ist es Teil einer Strategie, den Staat als schwach darzustellen und die Bevölkerung zu verunsichern?

Doch wer steckt wirklich hinter der Sabotage?

Die angeblich „linksextremistische Gruppe“, die für den Anschlag verantwortlich gemacht werden soll, ist nichts weiter als ein Phantom. Es gibt keine handfesten Beweise, keine Ermittlungserfolge – nur ein paar dubiose Veröffentlichungen auf Indymedia, einer Plattform, auf der jeder ohne Anmeldung alles veröffentlichen kann.

Wer wirklich hinter dieser Tat steckt, bleibt im Dunkeln. Doch der Verdacht liegt nahe: Entweder sind es russische Akteure, die gezielt die Infrastruktur destabilisieren wollen, oder es sind rechtsextreme Kräfte aus den Reihen der AfD selbst, die mit solchen Aktionen Chaos stiften und gleichzeitig die Schuld auf „die Linke“ schieben wollen.

Die Wut über diese Sabotage ist groß – und sie ist berechtigt.

Ausgerechnet zum Jahreswechsel, wenn Familien zusammenkommen, wenn die Heizungen auf Hochtouren laufen, wenn Licht und Wärme existenziell sind, werden zehntausende Menschen bewusst in die Kälte gestürzt. Das ist kein Zufall, das ist Kalkül. Und es passt perfekt in die Agenda der AfD, die seit Jahren gegen die Energiewende wettert, die Rückkehr zu russischen Gaslieferungen fordert und den Staat als unfähig darstellen will. Wer so handelt, der handelt nicht im Interesse der Bürger – sondern im Interesse einer fremden Macht.

Es ist Zeit, dass diese verdächtigen Anfragen der AfD endlich konsequent untersucht werden. Wer so detailliert nach Schwachstellen fragt, der muss sich die Frage gefallen lassen: Wer profitiert davon? Und wer hat ein Interesse daran, dass Deutschland im Dunkeln sitzt?

Die Antwort liegt auf der Hand.

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