zwei interessante - und mir eigentlich selbstverständliche - gedanken fand ich dazu im https://verfassungsblog.de/.
der eine ist: freiheitliche demokratie ist weniger, wie gemeinhin angenommen, das "spezifische Verhältnis von Pluralität und Einheit", sondern ein "spezifisches Verhältnis von Pluralität und Allgemeinheit", mithin das verfahren/der prozess, in dem "Verbundenheit als Bedingung der Legitimität von Verbindlichkeit" hergestellt wird. mehr dazu unter https://verfassungsblog.de/verbundenheit-als-grundlage-der-verbindlichkeit-demokratischer-politik/.
der andere ist: der-die-das demos ist zwar auch ein historisches subjekt, zugleich aber ein offenes und nie abschließend bestimmtes. Dana Schmalz' idee, "Demokratie gelegentlich mit einem Sternchen nach dem O schreiben, Demo*kratie" finde ich daher einleuchtend. mehr dazu unter https://verfassungsblog.de/migration-und-demokratie/.
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