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Wir zitieren heute NICHT aus einem linken Gutmenschen-Medium, sondern Kardinal Schönborn und die Erzdiözese Wien:

Zurzeit wird in unserem Land über die sogenannte „Sicherungshaft“ diskutiert. Menschen sollen hinter Gitter für etwas, das sie vielleicht irgendwann einmal tun könnten. Bloß, weil man es ihnen zutraut. Die Regierung denkt bei der geplanten „Sicherungshaft“ freilich nur an eine Menschengruppe: die Asylwerber. Sie könnten ja gefährlich sein, und Einzelne sind es tatsächlich. Aber auch Inländer können gefährlich sein. Die Gewalttaten der letzten Zeit haben es gezeigt. Warum also nur die Asylwerber? Freilich: wer entscheidet darüber, ob jemand einmal gefährlich werden kann? Kein Psychiater kann mit Sicherheit voraussagen, ob jemand tatsächlich ein Verbrechen begehen wird. Genügt es, wenn jemand seinen Nachbarn für gefährlich hält, um ihn zur Sicherheit hinter Gitter bringen zu lassen? Findet ihr das wirklich in Ordnung?

Wenn wir uns einmal daran gewöhnen, dass Menschen im Vorhinein „vorsorglich“ eingesperrt werden können, wohin führt das? Wir leben in einem der besten Rechtsstaaten der Welt. Unser Land ist eines der sichersten weltweit. In allen Diktaturen der Welt werden Menschen aus bloßem Misstrauen in Haft genommen. Morgen könnte es auch dich und mich treffen. Soweit darf es nicht kommen! Gut, dass es viele Kirchenvertreter auch so sehen – und hoffentlich Positives bewirken können.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/72478.html?fbclid=IwAR1vpx8s8gM-hbY6_dce4TUVorf2e2-TIq_7rLxhYyA6uSDvMXuUuIwU4Io

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G. Szekatsch

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Iris123

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