Geheime Kommandosache: Bundesregierung verlegt U35 im Kampf gegen Schleuser vor die libysche Küste

Wie der BLAULICHTBLOG aus Parlamentskreisen erfuhr, hat die Bundesregierung ein U-Boot vor die libysche Küste verlegt. Für den Spezialauftrag wurde eines der modernsten Tauchboote der Deutschen Marine ausgewählt: U35. Das 2015 in Dienst gestellte U-Boot (Baukosten: ca. 500 Mio. Euro) der Klasse 212 A wird bei Tauchfahrten mit Brennstoffzellen betrieben und gilt weltweit als erstes außenluftunabhängigen Wasserfahrzeug.

Anfang Juli erhielt U35 den Einsatzbefehl und lief aus Eckernförde aus. Ziel ist das zentrale Mittelmeer. Dort soll das 57 m lange U-Boot an der EU-Operation „Irini“ teilnehmen und südlich der Insel Sizilien bis zu den Territorialgewässern Libyens und Tunesiens vordringen. Der Auftrag von "Irini" lautet: Verstöße gegen das von den Vereinten Nationen gegen Libyen verhängte Waffenembargo aufklären und entsprechende Kontrollmaßnahmen durchführen. Außerdem das Geschäftsmodell des Menschenschmuggels und Menschenhandels „stören“. Die Einsatzplanung für das Unterwasserfahrzeug obliegt dem Operativen Hauptquartier in Rom, wobei die Umsetzung aus Deutschland geleitet wird.

Die Militäraktion ist als Geheimhaltungsgrad „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft worden, eine detaillierte Veröffentlichung wäre „staatswohlgefährdend“, so heißt es.

Dieser Artikel ist zuerst auf dem konservativen Nachrichtenportal BLAULICHTBLOG erschienen.

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