Die EU zündelt längst an der nächsten Finanzkrise

Entgegen der linken Folklore ist es immer der Sozialismus (aktuell in Form der „stramm-roten“ EZB), der Finanzkrisen auslöst. Die sozialistische EZB-Chefin, Christine Lagarde scheint es besonders eilig zu haben, die Welt in den Abgrund zu bomben.

Von Steven Garcia

Und täglich grüßt das Murmeltier. Als hätte es 2007 keine Finanzkrise gegeben, druckt die linke EZB (Europäische Zentralbank) schon wieder Milliarden und Billionen Euro per Mausklick. Wieder fluten Tsunamis aus Finanzkapital die Länder der Welt. Wieder heizt das die Aktien- und Immobilienmärkte an. Und wieder wird es im Chaos enden. Das man wieder auf den bösen Kapitalismus schieben wird.

Von World Economic Forum from Cologny, Switzerland - The Global Economic Outlook: Christine Lagarde, Martin WolfUploaded by January, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=70776 https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Lagarde#/media/Datei:Christine_Lagarde_World_Economic_Forum_2013_(cropped).jpg

Wie entstehen Finanzkrisen?

Moderne Wirtschaften wachsen. Das bedeutet: die Firmen eines bestimmten Landes produzieren mehr Güter als im Jahr davor. Sagen wir, um 10 Milliarden Euro mehr. Nun benötigen die Menschen mehr Geld(scheine), um das Mehr an Gütern auch bezahlen zu können. Pro Land gibt es deshalb eine staatliche Zentralbank (sie ist quasi die Mutter aller „normalen“ Geschäftsbanken). Sie druckt die dafür nötigen 10 Milliarden Euro per Mausklick .

Um das Geld unter die Leute zu bringen, verborgt es die Zentralbank dann an die „normalen“ Geschäftsbanken eines Landes. Sagen wir, zum Zins von 3% pro Jahr (dem sogenannten Leitzins). Die Geschäftsbanken schlagen ihre Spanne (von etwa einem Prozent) darauf und „verkaufen“ ihre Kredite dann um 4% an die Endkunden. Also an Private, Firmen und Länder bzw. Kommunen.

Am Ende stehen 10 Milliarden an neuen Gütern genau 10 Milliarden an neuen Geldscheinen gegenüber.

Sozialismus: Konsumieren auf Pump

Soweit die bürgerliche („rechte“) Theorie zum Geldmengenwachstum. Sie dominierte etwa die Deutsche Bundesbank (bis zur Abschaffung der D-Mark im Jahr 2001). Leider dominierte sie nie die Schulbücher unseres Landes, und schon gar nicht die Redaktionen. Hier regiert (mangels Hausverstand und echter Bildung) seit jeder der Sozialismus.

Und der Sozialismus kennt nur ein Ziel: Wachstum um jeden Preis – und das am besten auf Pump.

Der „wissenschaftliche“ Name dafür: Keynesianismus.

Das Mittel: statt der erforderten 10 Milliarden Euro sollen 30 oder 40 Milliarden Euro das Licht dieser Erde erblicken: als Billigkredite getarnt. Das soll die Bürger verleiten, noch mehr auf Pump zu konsumieren, was die Wirtschaft ankurbeln soll.

Der Weg dazu: die staatliche Zentralbank reduziert ihren Leitzins von 3 auf 0% . Sie verschenkt ihr Geld quasi an die „normalen“ Geschäftsbanken. Die schlagen ihre Spanne von einem Prozent drauf – und schon kosten Kredite nur mehr unschlagbare 1% Zinsen im Jahr. De facto wird Geld also gratis.

Linkspopulismus: Die große Zockerei beginnt

Das weckt in den Bürgern die Gier. Sie nehmen jetzt viel mehr Kredit auf als sie eigentlich bräuchten. So kauft sich eine Familie nicht nur eine Wohnung (um darin zu leben), sondern gleich zwei weitere, um sie zu vermieten. Darum (und wegen der Immigration) gehen die Immobilienpreise durch Deutschlands Decken .

Viele Menschen nehmen sich Geld auf, nur um damit zu zocken: mit Aktien, Oldtimern oder Kryptowährungen. Oder kaufen sich ein schönes Auto – auf Pump.

Am schlimmsten treiben es wie immer die sozialistischen Politiker Süd- und Westeuropas. Sie verschulden ihre Länder bis über beide Ohren – um damit Wahlen zu kaufen (=Linkspopulismus). Heißt: vor den Wahlen erhöhen sie Renten und Beamtengehälter. Verschenken das Geld als Kindergeld und Mietenzuschüsse. Und feiern sich als warmherzige Volksversteher.

Von World Economic Forum from Cologny, Switzerland - The Global Economic Outlook: Christine Lagarde, Martin WolfUploaded by January, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=70776 https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Lagarde#/media/Datei:Christine_Lagarde_World_Economic_Forum_2013_(cropped).jpg

Wirtschaft auf Pump – das Potemkin´sche Dorf

Am Ende werden die überspekulierten Märkte wieder crashen. Doch dieses Mal wird es nicht nur Pleitestaaten wie Griechenland oder Portugal treffen. Dieses Mal reißt es auch Länder wie Frankreich oder Italien hinab in den Strudel. Und damit auch Deutschland. Denn Deutschlands Industrie läuft schon lange nur mehr, weil seine Kunden bei der EZB (und damit v.a.- bei Deutschland) unendlich (und fast gratis) Kredit bekommen.

Besonders schlimm: EZB-Chefin Lagarde hat ihre Euro-Billionen (!) nicht nur kleinen Chaosstaaten aufgedrängt – sondern auch Flächenstaaten wie Frankreich, Spanien oder Italien. Nie zuvor (in Friedenszeiten) war man höher verschuldet als jetzt.

Den Katastrophenturbo hat die sozialistische EU aber mit dem Strafzins von 0,5% gezündet. Damit zwingt der Staat die „normalen“ Geschäftsbanken, selbst Reserven noch als Kredite zu verborgen. Akzeptiert eine Geschäftsbank nämlich ein Sparbuch über 10 000 Euro, so muss sie als Strafe dafür 50 Euro Strafe (0,5%) an die EU bezahlen. Also heißt es für die Bank, die 10 000 um jeden Preis an jemanden als Kredit verborgen. Hauptsache, weg mit dem Geld. Selbst, wenn der Kreditnehmer eigentlich gar nicht kreditwürdig ist.

Das ist der Stoff, aus dem Finanzkrisen seit jeher gemacht werden. Nicht erst seit 1929.

Am Ende wird Europa wieder ein rauchendes Trümmerfeld sein.

Und die rote Presse wird die Schuld wieder ihrem Opfer in die Schuhe schieben: der Marktwirtschaft – die sie geifernd als Kapitalismus beschimpft.

Als Konsequenz wird sie noch mehr Geld drucken, und die Welt in noch mehr Schulden ertränken – weil sie ja die Folgen der letzten Finanzkrise zu bekämpfen vorgibt.

Und die Presse wird sie dafür beklatschen.

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Orwells „1984“ geht weiter: „Orwell 2024“

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