ORF.at berichtet: „Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen Hackerangriff auf die KI-Plattform Hugging Face in der vergangenen Woche übernommen. Zunächst brach die Software GPT-5.6 Sol aus der Testumgebung aus, indem sie sich auf eigene Faust Zugang zum offenen Internet verschaffte, und zwar über eine bisher unentdeckt gebliebene Schwachstelle."
ORF https://orf.at/stories/3436907/
"Während sie eigenständig im Netz unterwegs waren, kamen die Modelle zu dem Schluss, dass es bei Hugging Face nützliche Daten und Lösungen für die ExploitGym-Aufgaben geben könnte“, berichtet ORF.at (22.7.2026)
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Dass ein Programm „auf eigene Faust ausbricht“, wenn es tut, wozu es programmiert wurde – nämlich das Internet nach Daten zu durchsuchen – ist eine Aussage, die impliziert, eine Software könne einen eigenen Willen haben. Das ist kein Paradigmenwechsel (die Legende von der selbstlernenden Software ist schon zwei Jahrzehnte alt), sondern ein Test, wie weit man bei der Manipulation der Medien gehen kann.
Es geht nicht darum, dass Open AI eingesteht, die Softwareentwickler hätten die Kontrolle über die Software verloren. Nicht die Software hat die Entwickler manipuliert. OpenAI manipuliert die Medien; mit Erfolg wie man sieht. Die Intention: die Menschheit soll lernen zu akzeptieren, dass Software einen eigenen Willen haben kann – etwas, das Skeptiker aus gutem Grund bislang ausgeschlossen haben. (SIEHE Sepp Hochreiter, Was kann künstliche Intelligenz?)
Nur vier Stricherl, die fehlen, nämlich „“ verweisen darauf, dass sämtliche Medien dieses Dogma unkritisch übernommen haben. Damit haben sie eine manipulative Wortwahl zur unumstößlichen Tatsache erhoben, wie folgende Beispiele beweisen, die ohne relativierende Begriffe wie „angeblich“ und ohne Konjunktiv auskommen. Der Indikativ herrscht, fast wie ein Imperativ!
Der Boulevard als Vorreiter; BILD schreibt: San Francisco – Es ist ein Vorfall wie aus einem visionären Science-Fiction-Thriller. Nur ist er tatsächlich passiert!
t-online (das Portal, das Millionen Telekom-Kunden lesen): KI bricht aus – und attackiert eigenständig andere Firma
spiegel.de KI von OpenAI macht sich selbstständig – und hackt sich ins System einer anderen KI-Firma
Sogar heise de, der Dienst für IT-Profis schreibt: KI bricht aus Sandbox aus [Anm HTH: der niedliche Begriff „Sandbox“ für eine Testumgebung kann nur ein IT-Experte erfunden haben]. Das Modell „manipulierte seinen Authentication Token, damit der Zugangsscanner dann den gewünschten Zugriff gewährt. Aus seinem Reasoning geht klar hervor: Es hat aktiv das Ziel verfolgt, sich unerlaubt Zugriff zu verschaffen.“
Ethische Beurteilung: Gegenüber Hugging Face ist der „eigenwillige Ausbruch“ eine Schutzbehauptung und im Rest der Welt geht es darum, die Menschheit glauben zu machen, dass KI die Fähigkeiten der Menschen übertrifft. Jegliches Lamento, die Entwickler hätten eine Lücke entdeckt, die sie schließen müssten, dient der Täuschung, denn der Glaube an die Allmacht der KI ist gewünscht, damit sich die verantwortlichen Täter (sekundär die Entwickler, primär ihre Auftraggeber) besser tarnen können.
Der Damm ist gebrochen; wann immer künftig „unerwartete Vorfälle“ eintreten, werden die gleichgeschalteten Medien dafür sorgen, die Menschheit damit zu konditionieren, die Eigendynamik der KI sei nicht mehr zu stoppen. Bis wir die KI / AI zu unserem Schicksal erheben, gegen das man nichts tun könne. So wie beim Finanzsystem, das sich „nicht kontrollieren lässt“, wie tausendfach nach Ausbruch der Finanzkrise 2008 von Spitzenpolitikern aller Länder aller Coleurs sbehauptet wurde. Diese Suggestionen haben gewirkt, wie man fast 20 Jahre später feststellen kann. So werden die Menschen nun darauf trainiert, dass die KI / AI göttliche Eigenschaften habe, die da sind: Omniszienz (allwissend), Omnipräsenz (allgegenwärtig) und nicht zuletzt Omnipotenz (allmächtig).
PS. Schon wieder eine Verschwörungstheorie über Mächte, die die Fäden ziehen und böse Absichten haben!? Nein, hier geht es um keine Verschwörung, die im geheimen versucht, etwas durchzusetzen. Es geht auch nicht um eine Theorie, was die „geheimen Mächte“ damit erreichen wollen. Es geht nur um eine Dokumentation dessen, was vor unseren Augen passiert: Open AI sendet (in wessen Interesse, wenn nicht im Interesse ihrer Manager und Shareholder?) eine Presseinformation (getarnt als Insider-Blog) aus, die einen Skandal simuliert, über den die Weltpresse nicht nicht berichten kann! Jedes Medium, das die PR-Mitteilung kopiert, kann sich dabei als „investigativ“ betrachten, weil es über einen Fehler eines der führenden KI-Unternehmen berichtet. Doch welches Medium hat bei Hugging Face nachgefragt, wie hoch der Schaden ist, welche technischen und rechtlichen Maßnahmen dort ergriffen werden? Und ob KI tatsächlich „eigenmächtig“ agieren kann? Re-check und Double-check waren Methoden, die Journalisten früher verinnerlicht hatten. Tatsache ist: Die PR-Darstellung von OpenAI wurde von der Weltpresse übernommen. Ausnahmslos und wortwörtlich.So funktioniert die Gleichschaltung der Medien. So einfach.