In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Eine Frage die sich viele Menschen seit Jahren stellen und je nach persönlicher Sichtweise eine passende Antwort dafür in sich tragen. Der eine bezieht dies ausschliesslich auf die Politik, der andere auf die Finanzwelt und wieder ein anderer auf sein persönliches Leben. Letztendlich hat jeder Mensch seine Sicht der Dinge und damit seinen persönlichen, eigenen und emotionalen Negativsumpf!

Der Schriftsteller Chris Hedges, brachte es in einem, wenn auch langem, Satz auf den Punkt:

„Wir leben in einer Welt, in der die Mediziner die Gesundheit zerstören, die Juristen die Gerechtigkeit, die Universitäten das Wissen, die Regierungen die Freiheit, die Presse die Information, die Religion die Moral, die Banken die Wirtschaft und die Wirtschaft die Umwelt.“

Was kann ich nun tun um meinen „persönlichen Negativsumpf“ trocken zu legen?

1. Gruppe

Es gibt sehr viele Menschen die weigern sich, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen! Sie beschäftigen sich bewusst ganz einfach nicht mit diesem Bereich und ihnen geht es gut damit! Ihr Fokus liegt einfach bei sich und ihrem unmittelbaren Umfeld.

2. Gruppe

Dann gibt es Menschen die interessieren sich für diese Themen und sie spüren wie die Wut, der Neid und das Unverständnis in ihnen zu kochen beginnt! Sie haben im Gegensatz zur 1. Gruppe einen erweiterten Blick auf ihr Umfeld und versuchen ihre persönliche Ideologie vor sich zu rechtfertigen. Hier ist die Gefahr groß sich in den Sumpf von Hass zu begeben. Sehr schnell wird aus der Unzufriedenheit, die selbst verursacht wurde eine Ablehnung der Eigenverantwortung und somit einer „Schuldzuweisung“ dem Umfeld gegenüber!

3. Gruppe

Dann gibt es noch die „Resistenten“ die sich in ihrem Sumpf wohl fühlen und diese Negative Energie auch liebend gerne verbreiten! Diese Personen sind in sich selbst schon so abgestumpft , dass sie die Verschlechterung ihres eigenen ICHS nicht mehr wahrnehmen.

4. Gruppe

Es sind die „Überlegten“! Sie beschäftigen sich gerne mit diesen Themen, erkennen auch die Negationen gegenüber sich selbst und beginnen in kleinen Schritten die eigenen Veränderungen einzugehen. Sie wollen diese gedankliche Last nur aus ihrem ICH bringen um sich wieder mit sich selbst zu beschäftigen. Es muss nur darüber gesprochen oder geschrieben werden und schon haben sie etwaige negative Emotionen im Nichts aufgelöst.

Letztendlich sind es nur ein paar übergeordnete Grundwerte eines Menschen, die JEDEN Menschen betreffen. Da geht es nicht um Kultur, Religion, oder sonstige Streitthemen.

Das wichtigste im Leben ist Gesundheit und ...

Wer will nicht bis ins hohe Alter gesund bleiben und im Schlaf auf die andere Seite wechseln? Wer will nicht ein Leben in Ruhe und Harmonie führen bis er das Dasein wechselt? Wer will nicht die reine Liebe an seiner Seite? Wer will nicht ein Leben ohne Probleme führen?

Eigentlich sind das die Wünsche die JEDER Mensch in seinem Leben erreichen möchte! Doch nur sehr wenige schaffen dies! Die Gründe für ein Versagen sind keine vielfältigen sondern meist dreht es sich nur um das eigene Ich!

Es geht nur um den Fokus den auf mein Leben lege!

Wenn ich meinen Fokus zu sehr im Aussen behalte, wird sich in mir nicht viel Harmonie einstellen! Besonders wenn ich Negationen mit mir herumtrage, die mich meist selbst nicht betreffen oder den Fokus auf die falschen Erwartungen (viel Geld, schöne Kleidung, gute Autos ...) lege. Es werden Existenzängste entstehen, Krankheiten aufkeimen und durch die eigene Unzufriedenheit werden Emotionen geboren die auch das Umfeld negativ auf uns wirken lassen. Wir leben in einer Energie die wir ganz sicher nicht haben möchten. Wie ein Sog kommt eines zum anderen und es zieht uns die Ablehnung unseres eigenen ICHS immer mehr in den Sumpf. Ganz nach dem Motto: „Was ich aussende kommt auf mich zurück!“ oder „Das Gesetz von Ursache und Wirkung!“

Dann ist dieser Moment geboren, an dem ich selbst glaube, allen anderen Menschen die „Schuld“ geben zu müssen, obwohl ich es selbst bin der dafür verantwortlich ist!

Ich sollte auch nicht mit einer Rosa Brille durch das Leben laufen und alles ignorieren was mir begegnet, denn auch in diesen Momenten lebe ich an meinem ICH vorbei, da alles was geschieht für mich auch wichtig sein könnte. Ein Leben mit sich selbst im Einklang erfordert jahrelange Arbeit und viel Verständnis sich selbst gegenüber. Die kleinen Schritte sind es die uns einen Weg beschreiten lassen und nicht der Stillstand mit den immer gle.

Auf meinen Vorträgen sage ich immer:

„Ein Bein ist die Spiritualität und ein Bein ist der Alltag und das Leben! Auf einem Bein wird die Strecke die ich zurücklegen muss sehr anstrengend. Daher ist es notwendig mit einem Bein, einen Schritt voran zu gehen und mit dem anderen zu folgen. Welches Bein zuerst, ist unerheblich!“

Letztendlich führt der Weg zu Harmonie, Liebe und Einklang im Leben nur über uns selbst! Deshalb kann kein Wesen ausserhalb dir (selbst), dich auf deinem Weg dauerhaft begleiten, denn es ist dein Weg und nicht der Weg eines anderen.

Wenn du deinen Fokus auf einen bestimmten Bereich gelegt hast und du spürst, dass es dir damit nicht gut geht, dann versuche die Sichtweise zu verändern und du wirst erkennen, dass es für dich nur Gut ist deinen Weg (in Zukunft) auf 2 Beinen zu gehen!

Die einzige Konstante des Universums ist die Veränderung!

In diesem Sinne:

"Glaub an dich!"

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