Marokko und Dänemark, eine solide Beziehung, die immer stärker werden wird (dänischer Minister für Auswärtiges)

Rabat-Dänemark und Marokko teilen eine "starke und solide" Beziehung, die in den letzten 15 Jahren unablässig gewachsen ist, stellte der dänische Außenminister Jeppe Sebastian Kofod am Mittwoch in Rabat die Behauptung auf.

Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an dessen Gespräche mit dem Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland ansässigen Marokkaner, Herrn Nasser Bourita, stellte Herr Kofod fest, dass sein Besuch darauf abzielt, Wege zur Weiterentwicklung dieser Beziehung unter die Lupe zu nehmen.

Bezugnehmend auf die marokkanische Sahara unterstrich Herr Kofod, dass sein Land samt der Europäischen Union (EU) Partei für eine Lösung ausgehend vom UNO-Prozess und von den Verhandlungen ergreife, nachschiebend, dass Dänemark diesbezüglich immer eine konstante Position aufbrachte und sich weiterhin für eine Lösung unter der Ägide der Vereinten Nationen einsetzte.

Darüber hinaus erklärte der dänische Minister, er sei „beeindruckt“ von Marokkos Bewältigung der Covid-19-Pandemie, betonend, dass er dieses Thema mit Herrn Bourita sowie die Mittel und Initiativen für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung erörtert habe.

In diesem Kontext erinnerte Herr Kofod an die Bereitschaft Dänemarks, dem Königreich gegenüber in dieser Phase des Wiederaufbaus Beistand zu leisten, in diesem Zusammenhang auf die am Dienstag mit dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) in Marokko abgeschlossene Absichtserklärung zur Verbesserung des Zugangs der Frauen und Mädchen in schutzbedürftigen Situationen zu grundlegenden Rechten und Dienstleistungen und zur Sicherstellung ihrer sozioökonomischen Befähigung verweisend.

Ein weiteres Anliegen gemeinsamen Interesses, das während der Gespräche angesprochen wurde, ist die grüne Energie, wobei „Marokko eine Spitzenposition einnimmt und enormes Potenzial innehat“, fügte der dänische Beamte hinzu, hervorhebend, dass die beiden Staaten im Energiesektor hervorragend mit einander kooperieren.

In Bezug auf den Kampf gegen den Terrorismus bezeichnete Kofod das Königreich als „wichtigen Partner im Kampf gegen den Extremismus“, in diesem Sinne auf dessen Beteiligung an der Ministertagung der internationalen Koalition gegen Daesh verweisend, welche diese Woche in Rom abgehalten wurde.

Der dänische Diplomat gratulierte dem Königreich überdies zu seiner Co-Präsidentschaft des Weltforums der Terrorismusbekämpfung (GCTF).

„Wir haben auch die Migration und die Voranstellung der Zusammenarbeit bei diesem Thema erörtert, das bereits einen wichtigen Platz für Marokko einnimmt“, ließ Herr Kofod bemerken, auf die Bereitschaft Dänemarks verweisend, das Königreich bei der Bekämpfung der illegalen Migration unter die Arme zu nehmen. Er bedankte sich auch bei dem Königreich für dessen Anstrengungen auf dieser Ebene.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com

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