Für alle Untergangslustigen und Klimareligiösen

Diesen Artikel zum Untergang der Fidschi Inseln wollte ich euch nicht vorenthalten, zeigt er doch einmal mehr, dass die medial erzeugte Hysterie maximal weltfremd und maximal faktenresistent ist.

Wir können festhalten:

* Die Wälder sind nicht gestorben

* Ob es die Insekten wirklich tun werden, wird sich weisen

* Die Eisbären sterben nicht aus, sondern ganz im Gegenteil, sie vermehren sich fröhlich.

* Auch das Arktiseis schmilzt nicht so dahin, wie es die Computermodelle uns weis machen wollen

* die Fidschi Inseln werden nicht untergehen, allein schon wegen ihrer Beschaffenheit und zahlreichen Erhebungen nicht.

* auch die Malediven, die zwar kaum Erhebungen aufweisen, aber offenbar irgendwie als Korallen Atolle mitwachsen, sind trotz gewissen Anstiegs des Meeresspiegels nicht untergegangen

* 80% der Erdgeschichte war die Erde eisfrei an den Polen und ohne nennenswerte große Gletscher auf den Bergen

* die Menschen starben nicht etwa in Warmzeiten, sondern in Kaltzeiten (weswegen für mich auch Leute, die ersthaft darüber nachdenken, die Erde irgendwie zu beschatten und zu kühlen, hirnlose, größenwahnsinnige Verbrecher sind) "Genetische Analysen legen nach Ansicht von Molekularbiologen nahe, dass die Zahl unserer frühen Vorfahren während der letzten Eiszeit des Pleistozän um 90 Prozent auf nur etwa 10.000 Urmenschen zurückgegangen sein könnte (vor etwa 100.000 Jahren)." Mit einem Wort, das hätte beinahe unser komplettes Aussterben zur Folge gehabt. Verschwörungstheretiker, die davon fabulieren, dass die Eliten die Menschheit heftig dezimieren möchten, könnten sich hier natürlich bestärkt fühlen. ;)

* die Erwärmung hat leider schon ziemlich lange Pause gemacht, tut einen Teufel, sich den Computermodellen anzupassen - „Wir haben die schnelle Erwärmung nach dem Jahr 2000, die wir in den Modellen sehen, in der Realität nicht beobachten können“, sagte Mitautor Myles Allen von der University of Oxford."

* der Klimawandel ist eine perfekte Ausrede für Leute, die sich nicht mit den Folgen ihres eigenen Tuns auseinandersetzen wollen, und zwar nicht dem bösen Co² Ausstoß, sondern: Überweidung, Überfischung, Abholzung von Mangrovenwäldern und auch sonst allem Möglichen, das nicht zuletzt auch mit dem fröhlichen Gebären in der dritten Welt zu tun hat, was zu verstärkter Erosion, Trockenheit und Problemen in der Landwirtschaft beiträgt, oder Verkleisterung von Böden durch Beton, wo übrigens Österreich Weltspitze ist. Hier wird der Ackerboden für immer noch mehr Supermärkte und EKZs auf der grünen Wiese geopfert. Aber auch ganz besonders die Ökos tragen mit einigen ihrer Schnapsideen, z.b. Essen in Tanks zu füllen und das dann "Biosprit" zu nennen, ordentlich dazu bei. In D und anderswo sind ganze fruchtbare Landstriche zu Mais-Monokulturen gigantischen Ausmaßes verkommen, nur um irgendwelche Biogasanlagen damit zu füttern. Aber hernach dann das große Heulen, weil es weniger Insekten gibt. Oder: Palmöl gehört aktuell zu den ganz ganz bösen Öko-Bosheiten. 30% der Produktion verschwinden in Biogasanlagen oder werden zu "Biosprit" für Europäer verwandelt, die billig ihr schlechtes Gewissen mit maximalem ökologischem Unsinn beruhigen wollen.

* und nicht zuletzt haben auch die Apologeten weiterer Massenzuwanderung nach Europa eine neue, fast perfekte Ausrede: In Zukunft werden wir auch die "Klimaflüchtlinge" nehmen, zB. von den Fidschi Inseln, deren höchste Erhebung ja auch nur läppische 1.300 Meter hoch ist, aber wen interessieren schon Fakten... Manche wünschen sich gar, die MRK und unser Asylrecht würden dementsprechend umgebaut.

* ohne das böse Co² wären wir in Wahrheit längst tot. Denn Co² ist schlichtwegs: LEBEN!

* die Feststellung, dass noch KEINE EINZIGE Klimakonferenz wirklich etwas zur erwünschten Senkung des Co² Ausstoßes beigetragen hat, schon allein deshalb, weil diesen Abkommen schlichtwegs die Verbindlichkeit und die Exekutierbarkeit fehlen, sondern genau das Gegenteil der Fall ist, wozu auch die tausenden mit Flugzeug um die ganze Welt anreisenden Teilnehmer beitragen, erübrigt sich ja schon beinahe. Aber Hauptsache, man empört sich endlos darüber, dass die Amis aus diesem zahn- und nutzlosen Papiertiger namens Klimaabkommen ausgestiegen sind. Hier wird mit größtmöglicher Energie größtmöglich viel heiße Luft produziert.

Postfaktisch

Scheint nicht nur die Migrationspolitik zu sein. In beiden Dingen, Migration und Klimwandel, sind offenbar Leute mit maximalem religiösem Eifer und maximaler Faktenresistenz unterwegs. Zufall, dass diese beiden Gruppen oft deckungsgleich sind?

Auch spannend finde ich die Frage, warum eigentlich so eine Lust am Untergang herrscht, was ja nicht nur eine Erscheinung der Neuzeit ist.

Je mehr faktisch die Felle davon schwimmen, desto größer wird offenbar auch die Faktenresistenz, je weiter man bereits gegangen ist mit quasi relgiösem Eifer, je mehr zum Teil sinnlose bis kontraproduktive Maßnahmen man setzt und je mehr Geld man dafür verpulvert, desto weniger ist man bereit, sich seinen Glauben nehmen zu lassen.

In diesem Sinn:

"Da drängt sich natürlich auch die Frage auf, wie die Menschheit, die ja immerhin mindestens zwei Millionen Jahre auf dem Buckel hat (die gesamte Entwicklungsgeschichte des Hominiden umfasst sogar 15 Millionen Jahre) die Zeit vor 800.000 Jahren ohne UN-Klimasekretariat überleben konnte."

http://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_schnorchelkurs_fuer_barbara_hendricks

PS: Sollte ich damit jemandem das Klimagruseln zum Sonntag verdorben haben, bitte ich gleich vorweg vorbeugend um Entschuldigung... ;)

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