Wer mit den Nieren seiner Kinder zahlt

Ein Mann geht zum Autohändler und will einen Porsche kaufen. Blöderweise kann er sich den Porsche nicht leisten. Also Geht er zu seinem Paten. Der Pate macht ihm ein gutes Angebot: er gäbe ihm das Geld für den Porsche, dafür würde er eine Niere seines ungeborenen Kindes erhalten. Ein guter Deal. Es kostet dem Mann gar nichts und sein Kind braucht nun wirklich keine zwei Nieren.

Etwa 40 Jahre später wirft das Kind seinem Vater vor dass es nun ständig zur Dialyse gehen muss. Der Vater ist außer sich vor Wut und sagt dass die Entscheidung damals eine Gute war, schließlich würde das Kind doch auch eines Tages den Porsche erben.

Der nicht mehr da ist weil ihn der Vater verkommen hat lassen. Aber das sei mal überhaupt nicht der Punkt, schreit der Vater.

Und die Lösung sei doch so einfach, man möge zum Paten gehen und einfach ein paar Nieren der Ungeborenen verkaufen um sich selber eine zurück zu kaufen. Das Kind weist den Vorschlag empört zurück, der Vater aber sieht keine Schuld in seinem Handeln. Nein.

Der Porschekauf hat damals Arbeitsplätze geschaffen und ihm das Leben verbessert und nur weil seine Kinder ein Gewissen haben wird er sich doch nicht ein schlechtes Gewissen einreden lassen. Soll es doch das gleiche tun, wem kümmert die Tragödie der Enkelkinder?

So sehe ich Staatsschulden. Wer bereit ist sein Leben zu verbessern indem er Schulden aufnimmt die er an folgende Generationen weitergibt zahlt mit der Lebensqualität der zukünftigen Generation.

Kaum etwas das wir achselzuckend akzeptieren, ist unmoralischer als vererbbare Schulden.

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Michel Skala

Michel Skala bewertete diesen Eintrag 04.04.2018 14:48:10

philip.blake

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anti3anti

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