Türkische Rettung oder getürkte Terrorfinanzierung?

Der türkische Geheimdienst (MIT) habe laut türkischen Medien eine italienische Staatsbürgerin gerettet. Die Italienerin war in Kenia entführt und nach Somalia verschleppt worden.

Mit der Operation vom 8. bis 9. Mai konnte Romano nach 18-monatiger Gefangenschaft gerettet werden. Sie wurde anschließend mit einem Privatjet des italienischen Staates zum Flughafen Ciampino in der Hauptstadt Rom geflogen. Der italienische Premierminister Giuseppe Conte, Außenminister Luigi Di Maio und ihre Familie waren bei ihrer Ankunft vor Ort.

Die Italienerin sei nach eigener Aussage mittlerweile zum Islam konvertiert und hat den Namen Ayşe angenommen. Während ihrer Gefangenschaft habe sie viel geweint und nachgedacht. Der Übertritt zum Islam sei wohlüberlegt geschehen.

Quelle: https://www.trtdeutsch.com/news-turkei/turkischer-geheimdienst-rettet-in-kenia-entfuhrte-italienerin-2013416

Die von Islamisten entführte Italienerin konvertierte also "wohlüberlegt" zum Islam?

Und der türkische Geheimdienst hat die (sicher nicht ganz billige) „Rettung“ von „Ayse“ dank seiner Beziehungen zu islamischen Terroristen in Somalia großzügig vermittelt?

Bei dem von der Türkei organisierten Freikauf handelt es sich um nichts Anderes als Terrorfinanzierung auf Kosten der italienischen Steuerzahler und der europäischen Sicherheit.

Man stelle sich vor, eine von der PKK entführte türkische Staatsbürgerin würde Erdogan mit dem Victory-Zeichen der PKK begrüßen, nachdem Erdogan zuvor über Vermittlung des Geheimdienstes irgendeines linken Regimes (z.B. Venezuela) Millionen an die linken PKK-Entführer bezahlt hätte.

Aber mit den blöden Europäern kann man so etwas ja machen. Gerade die linke italienische Regierung ist für Islamisten ein besonders leichtes Opfer.

Die Italiener setzen auch in Libyen auf die Kooperation mit den von der Türkei und Katar unterstützten Muslimbrüdern. Die Islamisten in Tripolis nehmen ungefähr jedes 10. von ihrer Küste gestartete Schlepper-Boot wieder zurück und die naiven Italiener glauben damit, einen tollen Deal gemacht zu haben.

Dabei würde kein einziges Boot in Italien ankommen, wenn Italiens Regierung statt auf die Muslimbrüder in Tripolis auf General Haftar setzen würde, der selbst ohne europäische Bezahlung nie kriminelle Schlepperei aus Bengasi geduldet hatte.

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