Warum Österreich? Eine Fluchtgeschichte; Teil 7

Ayad Salim privat

… Sechs Tage verbrachten wir im Haus des Iraners Fayroozy. Wir sprachen kaum miteinander, bedienten uns der Zeichensprache, um ja nicht von den Nachbarn bemerkt zu werden. Fayroozy hatte uns gewarnt, dass die Polizei sofort informiert werden würde, wenn uns jemand hörte, weil eine Belohnung für das „Verpfeifen“ ausgesetzt war. Mir wurde klar, dass wir in einem Land waren, in dem es gierige Menschen gab, die sich in keiner besonders guten wirtschaftlichen Lage befanden. Ich wusste immer noch nicht, WO ich war… Am Abend des sechsten Tages kam Moosadak, der Schlepper und erklärte uns, dass wir unsere „Reise“ nach Europa am darauf folgenden Tag fortsetzen würden. Jetzt stellte ich mir vor, dass ich innerhalb der nächsten zwei oder drei Tage dort sein würde. Er sagte uns auch, dass uns kein so langer Marsch mehr wie in der Türkei bevorstünde. Wir müssten nur ein paar hundert Meter gehen, um die Grenze zu passieren, dann würden uns Autos zu unserem Endziel in Europa bringen.

Der nächste Tag brach an, Adnan und ich waren sehr aufgeregt. Wir packten unsere Habseligkeiten zusammen und warteten auf die Autos. Ich zog mir zwei Paar Socken, zwei Hosen und warme Kleider an. Ich dachte an die schreckliche, beinahe tödliche Kälte in der Türkei- diese wollte ich nicht noch einmal erleben müssen. Als alles fertig war, setzte ich mich in eine Ecke des Zimmers… allein. Viele Fragen gingen mir durch den Kopf. WOHIN gehen wir? WIE werden wir dorthin gelangen? WANN werden wir ankommen? WAS werde ich zuerst tun, wenn ich angekommen bin? Das Wichtigste für mich war in ein Land zu kommen, in dem ich sicher sein konnte und menschlich behandelt werden würde. Und ich wünschte mir auch, dass die Menschen Englisch sprechen würden, um mich verstehen zu können.

Aufregung, Hoffnung, Angst, Sorge, Entschlossenheit, diesen Trip endlich zu beenden… All diese Gedanken und Gefühle kamen in mir hoch und kreisten, während ich rauchte und wartete. Ich rief meine Frau an, um ihr mitzuteilen, dass ich an diesem Tag das Land verlassen würde. Ich erinnerte sie noch einmal daran, mit niemandem aus meiner Familie über meine Entscheidung, den Irak endgültig zu verlassen, zu sprechen. Sie waren der Meinung, dass ich in der Tuerkei waere. Ich dachte, dass dies für sie und für mich das Beste sei, denn ich wusste nicht, was passieren würde.

Zu Mittag kam dann das Auto, ein gelbes Taxi. Fayroozy befahl uns, rasch einzusteigen. Der Fahrer sprach kein Wort mit uns, eine junge arabische Frau saß neben ihm, sie begrüßte uns und sagte dann aber auch nichts mehr. Nach fünfzehn Minuten kamen wir in eine große Stadt und ich bemerkte, dass der Fahrer unzählige Male im Kreis fuhr, weil er Angst hatte, von der Polizei erwischt zu werden. Irgendwie war ich glücklich, in einem solch komfortablen Auto zu sein, denn ich dachte, dass wir mit diesem über die Grenze gebracht würden. Ungefähr eine halbe Stunde später blieben wir am Stadtrand stehen. Dort wartete ein Mini- Bus auf uns. Der Fahrer des Taxis sagte nur: „Raus!“, und zeigte auf den kleinen Bus, neben dem ein Mann stand. Sein Gesicht war bis auf seine sehr hellbraunen Augen mit einem Tuch bedeckt. Er öffnete die Hecktüre und befahl uns schnell einzusteigen. Mein Atem stockte, und ich konnte meinen Augen kaum trauen… Beinahe dreißig Personen waren in einem Auto, in das höchstens fünfzehn hineinpassten, zusammengepfercht wie Sardinen in der Dose. Wir stiegen ein und begannen miteinander zu reden… Da waren syrische, pakistanische, afghanische Frauen und Männer und Adnan und ich aus dem Irak. Es war grauenvoll in diesem Bus, wir konnten kaum sitzen oder stehen. Wieder einmal war ich nahe bei der Hecktüre, halb sitzend, halb stehend. Ich war hungrig und durstig, die letzte Mahlzeit für mich war ein sehr einfaches Frühstück am frühen Morgen gewesen.

Draußen war es sehr kalt, in dieser „Konservendose“ jedoch unerträglich heiß. Wir konnten kaum atmen… Stunde um Stunde schmerzten meine Beine und mein Rücken mehr, weil meine Körperhaltung sehr unbequem war und der Bus auf einer holprigen Straße fuhr. Inmitten diesem „Wirrwarr“ von Beinen konnte ich meine eigenen überhaupt nicht bewegen. Diese grauenvolle Fahrt dauerte länger als sechs Stunden, und alle positiven Gedanken vom Morgen waren wie weggewischt…

Irgendwann erreichten wir ein Haus in einer verlassenen Gegend, mir erschien es wie ein völlig desolates Bürogebäude mit zwei Stockwerken und zerbrochenen Fensterscheiben. Hier waren fünfzig Personen verschiedener Nationalitäten, vier Schlepper waren verantwortlich für uns, nur einer von ihnen sprach ein gebrochenes Englisch. Sie erklärten uns, dass wir hier bis zur Morgendämmerung bleiben und uns völlig ruhig verhalten müssten. Ich rief Moosadak an und fragte ihn aufgebracht, was es mit all seinen Versprechungen (komfortables Reisen, genug zum Essen und Trinken) auf sich hätte. Er antwortete, dass er von dieser riesigen Anzahl Menschen nichts gewusst hätte, versprach aber, alles zu regeln.

Junge Männer waren der größte Teil der Gruppe, diese war aber nicht bereit, sich an die Regeln, die uns aufgetragen wurden, zu halten. Ich wusste, dass dies nicht gut für uns war…

Ich versuchte, ein warmes Zimmer zu finden- es war die erste Dezemberwoche und sehr kalt- doch wegen der teilweise fehlenden Fensterscheiben war dies unmöglich. Der Wind blies durch alle Räume, und wieder einmal fühlte ich die Kälte in jeder meiner Körperzellen, meine Füße waren kaum mehr spürbar, die Schmerzen fast unerträglich. Kurz vor dem Aufbruch bekamen wir etwas zu essen und zu trinken, Brot mit Wurst und eine Flasche Wasser pro Person. Wir aßen dieses spärliche Mahl, und etwa eine halbe Stunde später wurde uns befohlen, uns für die weitere Reise fertig zu machen. Ich freute mich darauf, dieses Abbruchhaus verlassen zu können, doch eine innere Stimme sagte mir, dass etwas Schlimmes passieren würde…

Kaum waren wir außer Haus, hörten wir schimpfende Menschen und bellende Hunde. Die Polizei war im Anzug…

Jeder von uns begann, in verschiedene Richtungen zu laufen. Adnan, ein syrischer Mann und ich rannten und rannten, bis wir zu einigen Häusern und anschließend zu einem Wald kamen. Es war sehr dunkel, wir konnten kaum einen Weg erkennen, doch wir liefen und liefen, bis das Bellen der Hunde kaum mehr hörbar war. Nun blieben wir stehen, um einmal zu verschnaufen… Wir wussten nicht, wo wir waren und wussten auch nicht, was wir jetzt machen sollten. „Sind wir vor oder hinter der Grenze dieses Landes?“, fragte ich mich. Nach einer kurzen Weile kam mir eine Idee… Ich beschloss, Moosadak anzurufen, denn ich wusste, dass uns der Klingelton sagen würde, ob wir inner- oder außerhalb des Landes wären. Ich rief ihn an, und sofort war mir klar, dass wir immer noch IM Land waren- in welchem? Wir wussten es nicht… Der Schmuggler meldete sich, und ich teilte ihm ziemlich aufgebracht mit, was mit uns passiert war. Zuerst wollte er mir nicht glauben, aber nach einer Weile sagte er: „Ich werde das regeln!“ Nach einigen Minuten rief er wieder an und teilte uns mit, dass wir warten müssten… Er schickte uns jemand, der uns abholen würde. WARTEN!!! Ich begann, dieses Wort zu hassen…

Der Morgen dämmerte, wir waren wegen der hohen Luftfeuchtigkeit völlig durchnässt, und es war eiskalt. Ziemlich frustriert realisierte ich, dass mein Endziel weiter entfernt war, als ich noch vor einiger Zeit angenommen hatte… Aber ich hoffte, nicht zu lange in dieser schrecklichen Lage bleiben zu müssen, in diesem unbekannten Wald… Fortsetzung folgt…

Why Austria?... episode 7

…Six days in the Iranian, in Fayroozy`s house, we didn`t almost talk, just by signals, in order not be noticed by neighbours. Fayroozy had told us, if anyone heard us, the police would immediately be informed, because there was a money reward for snitching. I realized that we were in a country of greedy people, who don`t live in a good economic situation. But I didn´t still know, where I was. On the sixth day at night Moosadak, the smuggler, came to tell us that we would continue our journey to Europe on the following day. Now I began to dream to be there within the next two or three days. He told us that there wouldn`t be a long walk anymore- like in Turkey… we would have to walk only a few hundred metres just crossing the borders, then cars would pick us up and bring us to our final point in Europe.

The next day came, Adnan and me were very excited. We prepared our things and waited for the cars. I wore two pairs of socks, two trousers and thick clothes, because I didn`t want to suffer this deadly coldness that I had in Turkey. After finishing my preparing, I sat in a corner of the room… alone. Many questions came into my mind. WHERE will we go? HOW will we get there? WHEN will we be arrived? WHAT will be the first thing to do, when I have arrived? I only wanted to reach a safe country and to be respected there. And I wished, too, that the people could speak English to understand me.

Excitement, hope, fear, worry, determination to finish this trip… All these thoughts, feelings came together and gathered inside myself, while I was smoking and waiting. I called my wife to tell her that I would go away that day and remembered her not to tell my family anything about my decision to leave my home Iraq behind. They thought that I would stay in Turkey. In my opinion it would be better for them and for me, because I didn`t know, what may happen.!

The car came at noon. It was a yellow taxi, and Fayroozy demanded us to get in very quickly. The driver didn`t say any word to us, there was a young Arabic lady beside him who only greeted us. After fifteen minutes of driving we came into a big city, and I noticed that the driver drove in a circle for many times, afraid of being chased by the police. But I somehow was happy to go by this comfortable car, because I thought to be taken to the next country borders. About thirty minutes later we stopped at a mini bus on the outskirts. The taxi driver only said, “Go!“ and gave us the sign to get in that mini bus. There stood a man beside it. His face was covered with a scarf- only his very light brown eyes were free… He opened the back door of the bus and told us to get in fast. I stopped breathing and couldn`t trust my eyes… There were about thirty people inside, like sardines, in my opinion there was space for maximum fifteen people. We got in and began to speak to each other… We were a mixture of Syrian, Pakistani, Afghani women and men, Adnan and me from Iraq. It was terrible to be in that bus, we hardly could find a place to sit or stand in a normal way… I was at the back door again, half sitting, half standing. I was hungry and thirsty, because I just had a simple breakfast in the very early morning.

Outside it was very cold, inside “this sardine can bus“ terribly hot. We could hardly breathe… Hour by hour the pain in my back and legs became harder and harder because of the bumpy road and my unusual way of standing. I couldn`t move my legs between the fifty eight other ones… It was like a weave of legs. This awful journey took us more than six hours and during it all the positive thoughts I had in the morning vanished…

We reached a house in an isolated area, it seemed to me like a desolated big office with two floors and broken windows. We were fifty people of different nationalities, four guys were responsible for us, one of them spoke a very little English. They told us to stay in this house till dawn, to be totally calm and silent. I called Moosadak and was angry with him. I asked him for the promises of comfort, for the promises to bring us food and drinks. He answered that he would manage those things, but he had not known that we were such a huge number of people. In our group there were many young guys- it was the majority, they didn`t stick with the orders we had been told. I knew it wouldn`t work…

I tried to find a warm room- it was the first week of December and very cold- but it wasn`t possible because of the missing windows. The wind was blowing through all the rooms, and again I felt the cold in each cell of my body, I couldn`t hardly feel my feet, the pain was growing and growing. Some time before leaving we got food, some bread with sausage and one bottle of water for each person. We ate this small meal, and after about thirty minutes we were told to prepare ourselves for continuing our journey. I looked forward to leave this desolated place, but a voice inside myself told me that something bad would happen. When we were outside the house, we heard people shouting on us and dogs were barking. The police came…

All of us began to run in different directions. Adnan, one Syrian guy and me were together, ran and ran, till we reached an open area with some houses and afterwards we came to a forest. It was very dark, we could hardly find the way, but we kept running till the dog`s barking became lower. We stopped to get some breathe… We didn`t know where we were, and we didn`t know what to do now. “Are we in front or after the border of this country?“ I asked myself. After some seconds an idea came to my mind… I decided to call Moosadak and knew that the sound of ringing would tell us, if we were inside or outside the borders. I called him, and I immediately realized that we still were IN the country- at that time I didn`t know where. The smuggler answered and I was very incensed. I told him what had happened to us. First he didn`t believe, but after a while he said, “Let me check!“ A few minutes later he called and told us to wait. He would send someone to pick us up. W A I T !!! I began to hate this word… The first light of morning appeared, we were wet because of the high air humidity and felt very, very cold. I realized that my final goal had been moving further away and I was really frustrated… I hoped that it wouldn`t take us a long time to be in this miserable situation, in this unknown wood…

To be continued…

لماذا النمسا .. الحلقة السابعة

ستة ايام في بيت فيروزي لم نكن نتحدث غالبا ما كان حديثنا عبارة عن اشارة من اجل عدم كشف امرنا لان فيروزي اخبرنا بانه اذا ما علم بنا اي شخص فان الشرطة ستكون هنا حالا لانه هناك جائزة لمن يشي على الداخبلين بصورة غير شرعية للبلاد. ادركت حينها اننا في بلاد شعبها طماع ولايعيشون بحالة اقتصادية جيدة لكني لا ازال لا اعلم اين انا. في ليلة اليوم السادس اتى الينا مصدق ليخبرنا باننا سنستأنف رحلتنا الى اوربا في اليوم التالي. الان بدأت احلم بانني سأكون في اوربا خلال الايام القاياة المقبلة. اخبرنا مصدق بانه لن يكون هناك مسير طويلا كما حدث لنا في تركيا سوى مسافة قليلة لبضعة مئات من الامتار يجب قطعها لعبور الحدود فقط اما باقي الطريق فسيكون بسيارات توصلنا الى نقطتنا الاخيرة.

في اليوم التالي كنت انا وصديقي عدنان متحمسين جدا. حزمنا حقائبنا الصغيرة وانتظرنا السيارات. ارتديت زوجين من الجوارب وبنطالين وملابس ثقيلة لاني لم اكن ارغب بان اعاني من البرد كما حصل معي في تركيا. عندما اكملت تحضيراتي جلست لوحدي في احد اركان الغرفة وقد تداخلت الاسئلة في راسي .. اين سنذهب؟ كيف سنصل هناك؟ متى سنصل؟ وماهو اول شيء ساقوم به عند وصولي؟ السؤال الاكثر اهمية لي هو وصولي الى بلد اكون فيه آمنا ومحترما واملت ان يتكلم شعبه الانكليزية لكي يمكنني التفاهم معهم.

اثارة ، امل ، خوف ، قلق، وتصميم على انهاء هذه الرحلة ... كل هذه الافكار ازدحمت وتجمعت في داخلي. وحينما كنت ادخن مع عدنان منتظرين السيارات، اتصلت بزوجتي واخبرتها باني ساغادر اليوم لاكمل رحلتي وقد كانت خائفة علي جدا فهي تحبني بحق وقد فعلت الكثير من اجلي وانا احب حبها وقلبها الكبيرين وهي فعلا زوجة وحبيبة وصديقة. انا اشتاق اليها... ذكرتها باصرار عدم ذكر اي شيء لاهلي عني وعن قراري هذا. لم تكن عائلتي واهلي يعلمون اين انا لاني اعتقد انه من الافضل لهم ولي ان لايعلموا الان لاني لم اكن اعرف ما قد يحدث.

السيارة وصلت ظهرا وكانت عبارة عن سيارة تكسي صفراء وطاب منا فيروزي ان نستقلها بسرعة. السائق لم يتفوه باي كلمة معنا وكانت هناك امراءة عربية جالسة في الاما وقامت بتحيتنا فقط. بعد خمسة عشر دقيقة من القيادة وصلنا الى مدينة كبيرة ولاحظت ان السائق كان يقود في طرق اشبه بالدائرة ربما خوفا من ان يكون ملاحقا من الشرطة، لكني كنت مستمتعا نوعا ما في تلك السيارة لاني اعتقدت بانها ستاخذنا مباشرة الى النقطة الحدودية القادمة. بعد حوالي ثلاثين دقيقة توقفنا في منطة في ضواحي المدينة. السائق تكلم اخيرا وقال كلمة واحدة باللغة الانكليزية .. اذهبوا.. مسشيرا الى حافلة صغيرة كان يقف رجل بجانبها ولايظهر من وجهه المغطى بوشاح سوا عيناه الصفراوين. فتح الرجل لنا الباب الخلفي للحافلة وطلب منا الدخول فيها بسرعة. لم اصدق عيناي لما رايته داخل الحافلة حيث كان مايقارب من ثلاثين شخصا داخلها محشون حشوا وكانهم في علبة سمطك سردين. الحافلة بتصوري لاتتسع لاكثر من خمس عشرة فردا. دخلنا انا وعدنان وبدأن بالتحدث مع الاخرين. كنا خليطا من السوريين والباكستانيين والافغان نساء ورجالا بالاضافة الى عدنان صديقي الصغير الشجاع وانا. كان امرا مزريا جدا ان نحشر داخل هذه الحافلة اذ لم يكن بامكاننا الجلوس او الوقوف بشكل طبيعي. كنت في الجهة القريبة من الباب الخلفي مجددا نصف جالسي ونصف واقف. كنت جائعا وعطشا لانني لم اتناول سوى وجبة صغيرة عند الفطور. خارجا كان الجو باردا جدا وداخل علبة السردين تلك كان الجو دافئا جدا كنا نتنفس بصعوبة. ساعة بعد اخرى بدأ الالم يزداد في ساقي وظهرب بسبب السير في طريق وعر وايضا بسبب وقوفي غير الطبيعي داخل الحافلة. لم اكن استطيع تحريك ساقي من بين الثمان والخمسين ساقا الاخرى. كانت الحالة وكانها شبكة من السيقان. هذه الرحلة المنهكة جدا استغرقت ستة ساعات وخلالها كل الافكار والاحلام الوردية التي كانت في راسي صباحا تبخرت.

وصلنا ليلا الى منزل في منطقة معزولة وكان عبارة عن مؤسسة مهجورة بسبب وجود مكاتب ونوافذه مكسورة وكنا في هذا المنزل او المؤسسة حوالي خمسين شخصا من جنسيات مختلفة وكان هناك اربعة اشخاص هم المسؤولون عنا احدهم يتكلم اللغة الانكليزية بشكل ضعيف. اخبرونا بان نبقى في هذا المنزل الى الفجر ويجب ان نكون هادئين وساكنين بشكل تام. اتصلت بمصدق وكنت غاضبا معه وسالته عن وعود الراحة وتوفير الغذاء لنا فاجاب بانه سيتدبر هذه الامور واخبرني بانه لم يكن يعلم باننا سنكون بهذا العدد الكبير. في هذه المجموعة كانت الغالبية من الشباب اليافعين ولم يكونوا هادئين ولم يلتزموا بما اخبرنا به الرجال الموجودون بالمنزل. عرفت حينها بان الرحلة ستتعقد. حاولت ايجاد غرفة دافئة حيث كنا في الاسبوع الاول من ديسمبر وكان الجو باردا جدا، لكني لم اجد غرفة دافئة بسبب الشبابيك المكسورة وكانت الرياح تدخل بقوة الى الغرف ومجددا بدأت اشعر بالبرد يحتل جسدي ولم اكن استطيع الشعور باقدامي فالالم يزداد شيئا فشيئا. قبل مغادرتنا بقليل جلب لنا الرجال بعض الطعام وكان عبارة القليل من الخبز والنقانق وقنينة ماء لكل شخص. تناولنا انا وعدنان هذه الوجبة وبعد نصف ساعة تم اخبارنا بالتهيء لبدء رحلتنا. كنت متلهفا لمغادرة هذا المنزل المهجور لكن صوتا داخلي كان يخبرني بان مكروها ما سيحدث. وعند خروجنا من المنزل سمعنا اشخاصا يصرخون علينا وصوت نباح الكلاب ... علمت بان الشرطة حضرت.

بدأ الجميع بالركض باتجاهات مختلفة. انا وعدنان وشخص سوري ركضنا باستمرار لا نعلم اين الى ان وصلنا الى منطقة يوجد فيها بعض المنازل المتفرقة ومن ثم دخلنا في غابة. كان الوقت لايزال مظلما حينا وكنا بالكاد نستطيع معرفة طريقنا لكننا استمرينا بالركض حتى بدأت صوت نباح الكلاب يبدوا بعيدا. توقفنا لاخذ انفاسنا ولم نعلم اين نحن وماذا نفعل. هل نحن داخل ام خارج حدود البلد الذي كنا فيه .. سالت نفسي ؟ .. بعد لحظات قليلة طرات فكرة في عقلي بان اقوم بالاتصال بمصدق ومن خلال صوت رنين الاتصال ساعرف فيما اذا كنا داخل او خارج البلد الذي نحن فيه. اتصلت به وعلمت فورا بننا مازلنا في نفس البلد الذي لم اكن اعرفه في ذلك الوقت. اجاب مصدق المهرب وكنت استشيط غضبا واخبرته بلهجة شديدة ماحدث لنا لكنه لم يصدق في البداية لكن مع اصراري وغضبي الشديد اخبرني بانه سيتاكد من الموضوع. بعد دقائق قليلة اتصل بي مجددا وقال انتظر سيرسل لنا من يقلنا .. انتظر .. بدأت اكره هذه الكلمة. اول خيط من شعاع الفجر بدأ بالظهور. كنا مبللين بسبب الرطوبة العالية وشعرت بالبرد الشديد. ادركت حينها بان حلمي بالوصول الى مبتغاي صار بعيدا ايضا واصبت بالاحباط الشديد، لكني امت بان لايطول وقت بقائنا في هذه الحالة المزرية في تلك الغابة المجهولة ...

الى اللقاء في الحلقة المقبلة .. لتكملة القصة

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G. Szekatsch

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robby

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Maria Lodjn

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