Warum Österreich: Teil 11 einer Fluchtgeschichte

… Wir fuhren länger als vier Stunden, davon verschlief ich zwei. Nachdem ich aufgewacht war, drehte sich der „Boss“ mit einem leichten Lächeln zu mir und sagte: „Soll ich dir unsere Gedanken verraten, als wir zu euch in die Hütte kamen? Wir dachten, ihr wärt tot und wir müssten nur eure Leichen entsorgen… Wir waren total erstaunt, euch lebend vorzufinden, denn wir konnten uns nicht vorstellen, dass irgendjemand unter solchen Umständen überleben kann. Außerdem seid ihr wirklich tapfer- noch nie hat es jemand gewagt, einen solchen Streit mit mir anzufangen…“ Bis zum Ende unserer „Reise“ unterhielten wir uns mit den Schleppern- ich war der Dolmetscher meiner Freunde und der drei Männer.

Dann fanden wir uns wieder bei Ali, dem Haus des Iraners. Als er die Tür öffnete, hieß er uns willkommen und erinnerte uns daran, sehr leise zu sein. Bemerkte uns jemand, könnte dies sehr gefährlich für uns werden. Alis Haus war alt, doch für uns war es wie ein 5*****- Hotel. Er sagte uns, dass Moosadak ihn beauftragt hätte, Zutaten für gutes Essen zu besorgen. Einige Dinge, die Adnan für die Zubereitung benötigte- er ist ein sehr guter Koch- fehlten, doch Ali brachte alles, was wir wollten. Während Adnan mit dem Kochen begann, duschte ich mich. Es war ein unbeschreibliches Gefühl für uns, uns nach diesen „Horror-Wochen“ endlich wieder einmal richtig sauber waschen zu können. Danach aßen wir ein köstliches Mahl, aßen und aßen, bis wir uns fast nicht mehr bewegen konnten. Wir erfuhren, dass Moosadak in der Nacht kommen würde, um mit uns die weitere Route zu besprechen. Bis dahin blieben uns noch einige Stunden, deshalb fielen wir todmüde in unsere Betten und schliefen augenblicklich ein. Meine „ZURÜCK IN DIE TÜRKEI-Gedanken“ waren zwar präsent, ließen mich aber dennoch gut schlafen.

Moosadak kam in der Nacht… Als er in das Haus trat, sagte ich kein Wort, ich schaute ihn nur an- all meine negativen Gefühle und Gedanken waren in einem vernichtenden Blick „gesammelt“. Der Schlepper grüßte uns, und ich sagte nur: „Ich möchte zurück.“ „Was denkst du? Es ist absolut schwierig zurückzugehen!“, erwiderte er. “Bis jetzt war es für uns nicht einfach, und ich werde dich für meine Rückreise bezahlen… Ich will nicht mehr!“ Ich vergaß mich und begann, meine Stimme zu erheben: „Für dich ist´s leicht- du hast das alles, was wir aushalten mussten, nicht miterlebt! Du sitzt in deinem Haus, genießt jeglichen Komfort, erhältst unser Geld, und es ist dir völlig egal, was mit uns oder anderen Menschen passiert.“

Auch er schrie mich an: „Ich habe viel für euch getan, Dinge, die ich nicht hätte tun müssen! Wenn ich meine Männer beauftragt hätte, euch umzubringen, wäre dies sofort passiert, und kein Mensch hätte jemals irgendetwas von euch erfahren!“ „Das ist ein großer Irrtum, Moosadak! Ich bin Journalist und habe vielen Leuten von meinen Fluchtplänen erzählt. Sie kennen deinen Namen und haben eine sehr genaue Beschreibung von dir. Nicht nur die Polizei wird dich erkennen… Sollte uns etwas passieren, werden viele Zeitungen und TV- Sender von unserem Verschwinden berichten… Und du kannst dein Haus nicht mehr verlassen!“ Er starrte mich mit weit aufgerissenen Augen an und sagte kein Wort mehr. Er schien mich sehr ernst genommen zu haben und ich bemerkte eine Änderung seines Verhaltens uns gegenüber. Es war ihm nun bewusst, dass er mich ANDERS behandeln musste, denn die Medien würden ihm sehr gefährlich werden.

Nachdem ich ihm einige meiner Reportagen auf „YouTube“ gezeigt hatte, diskutierten wir lange. Er sagte: „Ihr habt nun euren Fuß auf europäischen Boden gesetzt, zwei Stationen müsst ihr noch passieren, dann habt ihr euer Ziel erreicht.“ Dann erklärte er uns, warum wir eine so lange Zeit in der Waldhütte ausharren mussten: „ Es gab einen riesigen Konflikt zwischen Schleppern. Einer von ihnen hatte Informationen von der großen Gruppe an die Polizei weitergegeben, deshalb wurdet ihr gefunden, viele von euch konnten nicht mehr fliehen und wurden gefangen genommen. Nur ein kleiner Teil schaffte es zu entkommen- ihr hattet großes Glück. Ab diesem Zeitpunkt mussten wir extrem vorsichtig sein und konnten keinerlei Risiko eingehen.“ Ich fragte ihn: „Was wäre gewesen, wenn wir in dieser schrecklichen Hütte gestorben werden?“ Er antwortete mit einem Schulterzucken und völlig emotionslos: „Ihr wärt nicht die Ersten und auch nicht die Letzten- das ist halt so…“

Wir redeten einige Stunden und Moosadak versprach uns, uns auf eine bessere Art und Weise zu unserem „Endziel“ zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er uns immer noch nicht gesagt, in welchem Land wir uns befinden würden. Er versprach uns nur, alles für uns zu tun, um komfortabel weiterfahren zu können. Nach diesem Gespräch war ich irgendwie beruhigt. Weil es im Haus Internet gab, konnten wir unsere Familien kontaktieren, nur um ihnen zu sagen, dass mit uns alles in Ordnung wäre. Ich sprach mit meinem Neffen, trug ihm aber auf, mit niemandem von der restlichen Verwandtschaft über mich zu sprechen- nach dem Erreichen meines Zieles würde ich mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Am nächsten Tag kamen zwei syrische Männer zu uns, die mit uns „weiterreisen“ sollten. Zwei Tage später war es soweit. Moosadak forderte uns auf, uns auf die weitere Flucht vorzubereiten. An diesem Nachmittag kamen zwei Taxis. Wir mussten das Haus einzeln verlassen und aus verschiedenen Richtungen kommend in die Autos einsteigen. Wir fuhren einige Male im Kreis, nach einem Anruf von Moosadak wurden wir zu Alis Haus zurückgebracht- ein Verlassen des Hauses war zu gefährlich…

Nach dem zweiten Fehlversuch saßen wir wieder fest- wir waren völlig frustriert, enttäuscht und traurig- Gefühle der Hoffnungslosigkeit keimten erneut auf. Selbst Moosadak, dieser hartherzige, knallharte Schlepper fühlte mit uns, versuchte uns zu beruhigen, Hoffnung zu geben und uns eine positive Stimmung zu vermitteln. Er sprach sehr freundlich mit uns: „Ihr werdet keine schlimmen Situationen mehr erleben, euer weiterer Trip wird komfortabel und in Ordnung sein. Ihr werdet auch keine langen Distanzen mehr zu Fuß zurücklegen müssen, nur kurze Wege über die Grenzen sind zu bewältigen. Das ist alles…“, so sagte ER. Ich konnte ihm nicht glauben, weil ich wusste, dass nur ein Viertel seiner Aussagen richtig war, drei Viertel waren infame Lügen. In meinem Inneren „tobte“ ein Konflikt… Sollte ich meinen Trip fortsetzen, sollte ich zurückgehen? Nach langem Nachdenken entschied ich mich für das „Weitermachen“, weil ich mir nicht eingestehen wollte, „verloren“ zu haben. Ich würde es schaffen…

Ich wusste auch, dass meine engsten Freunde die Entscheidung zurückzugehen, nicht verstehen würden, hatte ich doch einen Großteil des Trips schon hinter mich gebracht. Kein Mensch wusste zu diesem Zeitpunkt, was wir schon erlebt hatten. Ich diskutierte mit Moosadak über mein neues „Heimatland“- mir wäre es logisch erschienen, nach Großbritannien zu gehen, weil ich ja Englisch spreche und viel Erfahrung im Medienbereich und als Übersetzer hatte. Moosadak aber antwortete: „Für Großbritannien reicht dein Geld nicht, außerdem ist es momentan viel zu schwierig, in dieses Land zu kommen. Dein Ziel ist entweder Deutschland, Belgien oder… Österreich…“ Fortsetzung folgt

Why Austria? Episode 11

… More than four hours we were in the car, for about two hours I was sleeping. After awaking the “boss” turned to me and smiled lightly. He said, “Do you know our thinking when we came to you? We thought you are dead. We just wanted to take your bodies… We were totally astonished to see you alive, because we couldn´t imagine that anyone can survive under these horrible circumstances. And…You really are brave men- no one dared the impossible to attack me in this way.” Till our “journey´s” end we talked together and I was the translator between the three guys and my friends.

Then we found ourselves at Ali, the Iranian man´s house again. When he opened the door, he welcomed us and remembered us to be very silent, because it could be dangerous for us to be noticed by the neighbours. Ali´s house was an old one, but for us it was like a 5*****- hotel. He told us that we would get a good meal, because Moosadak had ordered this. Some things we need for the meal were missing, so we told Ali and he brought everything we wanted. Adnan, who is a very good cook, started to prepare the meal, while I was taking a shower. For us it was an indescribable feeling to wash ourselves intensively after these terrible weeks…Then we ate a delicious meal until we couldn´t move anymore. Ali told us that Moosadak would come in the night to tell us our next steps. Until then there were some hours left, so we got into our beds and immediately fell asleep. My “Going- back- to- Turkey- thoughts” were still in my mind, but I could sleep well.

Moosadak came at night… When he entered, I just looked at him, without any saying- all my feelings, thoughts were gathered in this killing glance. He greeted us and instead of greeting him my answer was, “I want to go back.” “What do you think? It´s totally difficult to get back!” he countered. “Till now it was not easy for us, and I will pay you for my trip back… I don´t want to continue anymore!” I forgot everything and began to raise my voice, “For you it´s easy- you didn´t suffer from all these bad situations- you are sitting in your house, have all the comfort, get our money and you don´t care about us or other people …” He shouted on me, too, “I did many things for you, things I hadn`t have to do…If I gave the order to my men, they would kill you at once and nobody would know anything about you!” “This is a big error, Moosadak! I´m a journalist and told many of my friends about my flight. They know your name and after our description EVERYONE, not just the police, will know your face. If anything happens to us, many newspapers and TV- stations will tell about our disappearance… And you can`t get out of your house anymore.” He stared at me with widely opened eyes and didn´t say anything. I felt that he took my speech seriously, and he rethought his behaviour towards us… He realized that he had to deal with me in a different way, because he knew that media could be very dangerous for him. After I had shown him some reports on YouTube, we had long discussions and he told me, “You put the first step into Europe, there are only two stations left, then you have reached your destination.” He explained to us the reason for this long staying and suffering in the wooden hut, “There was a big conflict between smugglers. One of them passed information to the police about the big group in the old house; therefore the police came and caught most of the people. You and just a few of other ones could escape, you were lucky not to be captured. From this time on we had to be extremely cautious and couldn`t take any risk”. I asked him, “And… if we had died in that horrible hut?” He answered with a shrug of his shoulders and without any emotion, “You wouldn´t have been the first and not the last… That´s it.” After a few hours of speaking he promised to bring us in a much better way than before to our “final”. BUT…he didn´t tell us at that time, in what European country we were. He said he would do his best for us to feel comfort. After this talking I felt somehow calm… In this house we got internet, so we could contact our families, just to tell them that we were ok. I spoke with my nephew and assigned him not to tell anything to my relatives till I would have reached my final destination. I would contact them from there.

On the following day two Syrian guys joined us, and two days later Moosadak told us to prepare ourselves for leaving. In the afternoon two taxis came, we had to go out one by one. We got into the cars from different directions and went away. Then we rounded the city, and after a call from Moosadak we were brought back into Ali´s house. As this had happened for the second time, we were totally disappointed, sad and frustrated.

And again we sat in the house… the feelings of hopelessness came back. Even Moosadak, this hard hearted smuggler, felt with us and tried to calm us, give us hope and some positive thinking about our future. He spoke with us in a very friendly and nice way, “You will not suffer from such bad situations anymore, your further trip will be ok and comfort. You will not have to walk for a long time. There are only some short distances to be mastered; only passing the borders… That´s all”, HE said. But I couldn´t believe him, because I knew, that just one quarter of his speech was honest, the rest was an infamous lie. Inside myself there was a big conflict… Should I continue, should I go back? After many thoughts I decided to continue this trip, because I didn`t want to be failed. I knew nobody of my closest friends would understand the decision to go back, because I had passed a big part of the flight. There wasn´t anybody who knew anything about these terrible sufferings…I discussed with Moosadak about my “new country”. For me it was logic to go to Great Britain, because I speak English, have a very good and long experience in media, as a translator (English and Arabic), but Moosadak said, “You will not go to Great Britain, because it´s very difficult to reach it at this time and your money is not enough for this trip. Your destination will be Germany, Belgium or AUSTRIA!!!…” To be continued

لماذا النمسا .. الحلقة 11

اكثر من اربع ساعات ونحن نسير بالسيارة وقد نمت نحو ساعتين منها. بعد ان استيقظت التفت رئيس المجموعة الي مبتسما قليلا وقال " هل تعلم بماذا كنا نفكر ونحن في الطريق اليكم؟ كنا نعتقد بانكم ميتون وقد جئنا فقط لناخذ جثثكم، لقد دهشنا بان نراكم احياء لانه لم نكنن نتوقع بان يتمكن اي شخص من الصمود في هذه الظروف الاكثر من قاسية.. وانت فعلا رجل شجاع لانه لم يجرؤ احد من قبل على مهاجمتي". ولحين انتهاء "رحلتنا" تبادلنا الحديث وكنت اترجم الكلام لزملائي.

بعدها وجدنا انفسنا في بيت علي (الرجل الايراني) وعندما فتح لنا الباب رحب بنا وذكرنا بان نكون هادئين جدا من اجل سلامتنا لعدم ملاحظتنا من قبل الجيران. منزل علي كان قديما لكنه بالنسبة لنا الان كفندق ذو خمس نجوم. اخبرنا علي باننا سنحصل على وجبة غذائية جيدة لان مصدق اوصى بذلك. وقد قمنا بطلب بعض المواد لعمل تلك الوجبة فاخبرناه بان يجلبها لنا ليقوم عدنان بطبخها لانه طباخ ماهر والذي بدأ بتحضيرها في حين ذهبت لاخذ حماما. كان شعورا لايوصف بان نستحم وننظف انفسنا بعد تلك الاسابيع القذرة المرعبة. بعد ذلك تناولنا وجبتنا الشهية وقضينا عليها تماما بحيث اننا لم نتمكن من الحركة بعدها. اخبرنا علي بان مصدق سياتي في الليل ليبخبرنا عن خطواتنا المقبلة. لحين ذلك الموعد غرقنا في نوم عميق. كانت فكرة (العودة الى تركيا) لاتزال في ذهني، لكني استغرقت في النوم رغم ذلك.

جاء مصدق في الليل وعندما دخل حدقت به فقط وكل مشاعري افكاري تجسدت في نظراتي القاتلة اليه. قام بتحيتنا لكنني بدل رد التحية قلت مباشرة " اريد العودة" فاجاب " ماذا تعتقد؟ انه من الصعب جدا العودة" فقلت " لغاية هذه اللحظة لم نجد سوى المعاناة التي لاتحتمل وسادفع لك ثمن العودة .. لا اريد المواصلة في هذه الرحلة" نسيت كل التحذيرات بشان الهدوء وبدأ صوتي يرتفع " بالنسبة لك الامر سهل لانك لم تعاني من كل ما مررنا به من مآسي .. فانت تجلس في منزلك مرتاحا وتاخذ نقودنا ولايهمك نحن او غيرنا" صرخ هو ايضا "قمت بالكثير من اجلكم قمت باشياء لم يكن علي القيام بها.. فلو اعطيت الامر لرجالي لقتلوكم في الحال ولن يعلم احد بكم " اجبته بتهكم " هذا خطأ كبير منك فانا صحفي وقد ابلغت الكثير من اصدقائي الصحفيين وهم يعلمون اسمك واعطيتهم اوصافك بشكل دقيق بحيث سيعرفك الجميع ليس الشرطة فقط.. فاذا حدث اي شيء لنا فستتحدث الكثير من الصحف والقنوات التلفزيونية عن اختفائنا ولن يمكنك بعدها حتى الخروج من منزلك" نظر الي بعينين مفتوحتين ولم ينبس بكلمة. شعرت بانه اخذ كلامي على محمل الجد وبدأ يعيد التفكير بتصرفاته معنا. ادرك مصدق بان عليه التعامل معي بطريقة مختلفة لانه يعلم بان الصحافة قد تشكل خطرا كبيرا عليه. وبعد ان جعلته يشاهد بعضا من تقاريري على اليوتيوب اجرينا مناقشة مطولة وقال لي " لقد وضعت اول قدم في اوربا وهناك فقط محطتان وتصل بعدها الى مكانك المنشود" وشرح لنا سبب بقائنا الطويل في الغابة فقد كان هناك صراعا كبيرا بين المهربين واحدهم مرر معلومات للشرطة عن المجموعة الكبيرة التي كانت موجودة في البيت الكبير القديم ولهذا قامت الشرطة بالقدوم والقت القبض على العديد ممن كانوا معنا. وقال لنا " انتم والقليل جدا غيركم تمكنوا من الهرب.. لقد كنتم محظوظن لانه لم يلق القبض عليكم.. منذ ذلك الوقت كان لابد ان نكون حذرين جدا وعدم القيام باي خطوة غير محسوبة" سألته " وماذا لو اننا متنا في ذلك الكوخ الحقير؟" فاجابمع حركة من كتفيه للاعلى وبدون اي احساس" عندها لن تكونوا اول من يموت او آخرهم"بعد ساعات قلية من الكلام وعدنا بان يوصلنا الى البلد المنشود بطريقة مريحة افضل من السابق, لكنه لم يقل لنا حينها اين او ماهو هذا البلد الاوربي المنشود. قال بانه سيعمل جهده من اجل ان نشعر بالراحة. بعد هذه المحادثة شعرت ببعض الراحة. توفرت لنا في منزل علي خدمة الانترنت وتمكنا من الاتصال بذوينا لنطمئنهم علينا بعد هذا الغياب الطويل. تكلمت مع زوجتي التي كانت قلقة علي جدا وكانت تتصل دوما رغم انه مكلف جدا وايضا تكلمت ابن اخي وشددت على عدم اخبار باقي العائلة عن مكاني او ماحدث لي لحين الوصول الى مكاني النهائي. قلت له باني ساتصل بهم عندما اصل.

بعد يومين التحق بنا رجلين سوريين وبعد يومين اخرين ابلغنا مصدق بان نحزم امتعتنا والتهيء للرحيل. في اليوم المحدد بعد الظهر جاءت سيارتان نوع تكسي وكان علينا الخروج من المنزل واحداتلو الاخر بفترة زمنية قصيرة وركبنا في السيارتين من اتجاهات مختلفة وانطلقنا. قمنا بجولة في المدينة وبعد مكالمة هاتفية من مصدق تم ارجاعنا الى بيت علي. هذا حدث مرتين مما احبطنا بشكل كبير.

امضينا بعض الايام في المنزل وعاد الشعور بخيبة الامل من جديد. حتى مصدق القاسي القلب تعاطف معنا وحاول التخفيف عنا واعطائنا دفعات من الامل عن مستقبلنا القادم. قام بالتكلم معنا بشكل ودي ووعدنا " لن تعانوا مجددا كما حدث سابقا رحلتكم المقبلة ستكون جيدة ومريحة.. لن يكون عليكم السير طويلا سوى مسافات قصيرة جدا لعبور نقاط الحدود فقط " لم اصدقه طبعا لانني اعرف ان ربع ماتكلم به او اقل هو الصحيح اما باقي كلامه فكان مجرد تخدير كاذب. كان هناك صراع ضخم بداخلي .. هل علي الاستمرار ؟ .. هل علي الرجوع ؟ .. بعد الكثير من التفكير قررت ان اكمل الرحلة لاني لم اكن اريد ان افشل وكنت اعرف انه لا احد من اصدقائي سيفهم قرار العودة اذا ما اتخذته بسبب اني خطيت خطوات بعيدة في هذه الرحلة ولم يكن احد يعرف المعاناة الشاقة التي مررت بها . تناقشت مع مصدق بشان (وطني الجديد) بالنسبة لي كان منطقيا ان اذهب الى انكلترا لاني اتكلم الانكليزية ولدي خبرة جيدة وطويلة في الصحافة والميديا كمترجم (من العربية الى الانكليزية وبالعكس) لكن مصدق قال" لن تذهب الى انكلترا لانه من الصعب جدا الان الوصول الى هناك كما ان نقودك ليست كافية لهكذا رحلة.. محطتك الاخيرة ستكون اما المانيا او بلجيكا .. او النمسا".

الى اللقاء في الحلقة المقبلة

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