Möglicherweise – sicher doch? – kennen Sie den Film ‚Inglourious Basterds‘? Nein? Echt? Tarantino? Christoph Walz? Beginn einer Welt-Karriere? Wirklich nicht? Ihr Schaden, bedauerlich für Sie.

NoXxLynXx

Für alle anderen, die Tarantino-Filme kennen (und lieben!) eine kleine Klugscheißerei am Rande, die Sie selbstredend schon wussten. Na, was solls.

Die Falschschreibung des Titels ist wie immer eine durchdachte (Witz) Tarantino'sche Idee, die ihm im Laufe von zirka 10 Jahren kam. Denn als er sich endlich entschlossen hatte, aus dem Drehbuch keinen Western und auch keinen Agenten-Film zu machen, schmiss er den Arbeitstitel in die Ecke und lieh sich – natürlich als Hommage - Castellaris Film-Titel ‚Inglorious Bastards‘ in Tarantino'scher Schreibweise aus.

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Und hier mache ich mal einen Break.

(Eine blöde Ausdrucksweise! Bin echt begeistert von der unendlichen – nein, Einstein hat das NICHT gesagt – Dummheit der meisten Mensc… Mitläufer aus dem grün/linken-sozial-demokratischen Burkini-Hurra-Milieu – Pardon: Dem tough, hearty & freshly postfakitschem Vakuum, das in den meisten to go-Brains dieser Jerks herrscht. Die schließlich nichts mehr haten als allen amerikanischen Bullshit!)

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Kriegen Sie sich wieder ein.

Das war ein Einschubsel-Scherz und keineswegs mein Thema heute. Das überfiel mich – Dank an Michlmayr! – beim Lesen seines Blogs. Zuerst wollte ich einen Kommentar schreiben, aber bald schon sah ich ein, auch der würde wieder mal die Regeln des Längen-Anstands sprengen. Mit ‚ bald schon ‘ meine ich: Praktisch innerhalb einer Minute, denn da war der Blog weg.

Weshalb ich mich entschloss, das Thema auf meine Weise zu performen. Ach kommen Sie schon. Das hat sich doch förmlich aufgedrängt. Von jetzt an – da haben Sie mein Wort drauf – werde ich meine spicily delivered speeches nur noch auf gut verständlich schwingen.

I hope so!

Danke. Mir geht's gut. Sie müssen sich nicht fragen: Ach herrje? Was ist denn los? Was hat sie bloß? (Auch das noch, jetzt reime ich schon)

Ehrlich gesagt war es die Tagesschau. Mit einem Merkel-muss-weg Kommentar. Ohne Witz. Die ARD-Tagesschau. Das bisher beinahe schon unter der Erde bauchkriechende Verkündungs-Organ jeder noch so dämlichen Jubel-Meldung unserer – ja, was eigentlich? Sage ich einfach: Noch-Merkel ?

Aber vor allem war es Michlmayrs Blog.

Über Denunzianten.

Und Meinungsfreiheit.

Und die Folgen.

In einer Diktatur (als Beispiel wählte Michlmayr hauptsächlich Hitlers Reich) ein bisschen DDR und – aus gegebenen Anlass - selbstredend hier und heute. Was ihm aus mir unerfindlichen Gründen zum Verhängnis wurde. Denn wie schon erwähnt, der Blog verschwand und eine sensationell skurrile Diskussion brach los. Über den gelöschten Blog. Im Namen der Meinungsfreiheit.

Lassen wir das.

Ach. Michlmayr.

Niemand hat das Denunzianten-Gewerbe so virtuos beherrscht wie die DDR-Staats-Sicherheitler. Nicht nur Fremde, Bekannte und Freunde bespitzelten jeden und alles – gelegentlich auf mörderischen Befehl, meist geködert mit Geld, Posten oder sonst was.

Das alles wäre ja im Rahmen des normalen Denunziantentums gewesen, die Staatsicherheit jedoch hatte insbesondere eine eigene Abteilung für Beziehungen und Eheschließungen ihrer Agenten mit ‚Personen von Interesse‘.

Und so stellten viele Kritiker und Widerständler nach dem Untergang der DDR fest, dass ihr Liebster, ihre Liebste Nacht für Nacht beim Beischlaf-Gestammel jedes Wort mit notiert und es schon am folgenden Morgen zur nächsten Stasi-Dienststelle getragen hatte.

Das ist so schmerzlich, das kann niemand nachfühlen, dem es nicht passiert ist. Das versichere ich euch. Es ist am Ende sogar unerträglicher als jeder körperliche Schmerz.

Genug davon.

Die DDR-Staatssicherheit vergaß niemanden.

Selbst junge Familien-Angehörige wurden ermutigt, kapitalistische Agenten (Geschwister, die einen Rolling-Stones-Hit sangen) anzuschwärzen. Mit furchtbaren, gar nicht so selten End-gültigen Konsequenzen, deren Nachwirkungen für viele Familien bis heute fortdauern.

Aber das ist ein anderer Blog.

Hier soll es um die momentanen Denunzianten gehen. Genauer gesagt: Um einen österreichischen. Ja. Liebe (österreichischen) Leute. Da müsst ihr jetzt mal durch. Ich brauchte ein Beispiel – und der ist geradezu perfekt. Nein. Er ist wortwörtlich perfekt.

Es ist wahr. Ich hätte genauso viele, was rede ich da, ich hätte natürlich unendlich viele MEHR Petz-Lumpen hier in Deutschland gefunden. Deren beispiellose Karrieren als Berufs-Denunzianten mit Anspruch auf allumfassende Vernichtung des Gegners – und sei es ein Kind – jederzeit mit ihren Vorgängern in der DDR oder im Dritten Reich Schritt halten könnten.

Aber ich habe mich für diesen entschieden.

Sascha Thaler.

Denn der ist für mich bis heute einmalig.

Warum? Aus vielerlei Gründen. Von denen einer so ekelhaft wie der andere niederträchtig ist. Und das ist dieser ganze Mensch für mich – ganz subjektiv betrachtet – bis heute geblieben.

Eine der nichtswürdigsten, miserabelsten Existenzen mit denen ich das Pech habe, in einer Zeit leben zu müssen.

Sparen Sie sich ihr Kim-Yung-Un-Gerufe. Oder - je nach Geisteshaltung Putin oder Trump. Weder lebe ich mit denen im Sinne von ‚ die bemerken mich eventuell und könnten mir schaden ‘ noch erwarte ich von Gestalten in solchen Positionen irgendwas Rühmliches.

Dagegen war mir früh schon klar, dass es unter den besonders traurigen Exemplaren der Gattung Massen-Mensch einen nicht unerheblichen Teil gab und wohl immer geben wird, die ihr unbedeutendes Null-Leben nicht ertragen (wollen).

Andererseits aber nichts – im Wortsinne: NICHTS – aufbieten können, um ihrer faktischen Unsichtbarkeit in der Masse zu entgehen – bis auf diese eine Sache. Die weder Talent, noch Erziehung, Bildung oder gar Anstand erfordert. Nur ein stilles Kämmerlein, einen Stift oder heute eben eine Tastatur.

Und schon kann es losgehen.

Da wird verunglimpft, verteufelt, Lügen und Schmähungen mit schweißigen Händen getippt; da wird unterstellt, herabgesetzt, mit Dreck geworfen – oder präzise gesagt: Denunziert.

In den wenigen normalen – annähernd demokratischen Zeiten auf dieser Welt – war das ein eher einsames Vergnügen. Aber doch auch immer mit einem zwar privaten deswegen jedoch nicht minder zu verachtenden Vernichtungs-Potential.

Wirklich schlimm, wahrhaft mörderisch wurde es immer dann, wenn eine fanatisierte Oberschicht ihren dämlichen Ideologie-Quark um jeden Preis – und ich meine: UM JEDEN PREIS – durchsetzen wollte.

Wissen Sie eigentlich, wieviel Menschen durch Denunziation als Hexen verbrannt wurden? Oh bitte. Lesen Sie mal ein Buch. Nein. Die meisten wurden NICHT von Kirchen-Vertretern angeklagt und verbrannt.

Ja, ja. Sie sind total schlau und brabbeln: Inquisition. Gratulation. Sie kennen ein Wort aus einem geschichtlichen Zusammenhang. Wovon Sie dagegen vermutlich nicht wissen, ist die verzweifelte Bemühung der Kirchen-Heinis, ihren Geist zurück in die Flasche zu stopfen.

Es gelang ihnen einfach nicht.

In jedem noch so winzigen Dorf hatten die Menschen begonnen - einfach weil es nun möglich war - jeden missliebigen Nachbarn, jede schönere Frau, jedes klügere Kind, jeden erfolgreicheren Kaufmann als HEXE zu denunzieren.

Die anschließenden Gerichts-Verfahren – auch die Folterungen – führten staatliche Behörden durch. Ich müsste nachschauen, aber nachdem sich eine Stadt (glaub' in Bayern) fast gänzlich selbst vernichtet hatte, griffen die oberen Kirchen-Behörden und der Kaiser mit Gewalt ein.

Ach. Mist. Schon wieder in Geschwätz verloren. Zurück zum Thema.

Zu Herrn Thaler. Aus Österreich. Tirol. Um genau zu sein. Glückliches Tirol. Er ist weg. Aber dazu später.

Herr Thaler, ein unscheinbarer Niemand, dem logischerweise niemand zuhören wollte, kam auf den Denunzianten-Dreh. Vielleicht um sich für die Nicht-Beachtung zu rächen. Vielleicht aus Langeweile. Bosheit? Keine Ahnung. Ich weiß es nicht.

Aber wie wohl fast jeder von uns wird auch Herr Thaler 2015 zwangsläufig die Merkel/Faymannsche Vernichtungs-Orgie der eigenen Staaten mittels einer moslemischen Invasion verfolgt haben.

Ängstlich. Verwirrt. Kaum imstande das alles einzuordnen. Und ich würde fast wetten, zu diesem Zeitpunkt hatte Herr Thaler zu dieser gänzlich neuen Problematik – wie alle seiner Art – kaum eine eigene spezifische Meinung. Und wäre es anders gekommen, wer weiß, jagte er heute im stramm Antifa-liken Gewalt-Rudel hinter jedem Fremdländischen her. Und denunzierte die, die solche bei sich versteckten.

Aber so kam es nicht.

Herrn Thalers Prämisse, sollte ich dergleichen gedankliche Vorgänge überhaupt so nennen, fußten auf dem ihm sichtbaren JETZT. Was ihn zu der fälschlichen Annahme verleitete, SO würde es von nun an immer bleiben.

Oder – um es mit unseren sprachlichen Zaubernudeln hier daher zu schwadronieren: Herr Thaler extrapolierte aus den wenigen, ihm verständlichen Daten ein postfaktisches Resultat. Und das war falsch.

Nichtsdestotrotz zog er folgende – ihm genehmen - Schlüsse, wie alle dummen Menschen, sind sie erst einmal in Fahrt gekommen.

Erstens: Er brauchte sich nicht mehr zu verstecken! Es gab etwas, was ER anderen antun konnte! Ganz offen, nein! Ganz offiziell!

Denn zweitens: Er konnte jeden anschwärzen und vernichten, der ihm nicht passte – was wohl den Rest der Welt einschloss (auch ihn, irgendwann erwischen Fanatiker jeden, inklusive sich selbst), doch Herr Thaler, unbeleckt von jeglichem Geschichts-Wissen, dachte nur an DRITTENS!

Ein Name musste her!

Ein Aufsehen erregender Name!

Für sein wunderbares Vorhaben. Seinen neuen Lebenszweck. Superman Thaler! Mit Gesinnungs-Genossen! Auf Pöbler-Jagd!

Halali!

Schauerlicherweise scheint Herr Thaler ein Tarantino-Fan zu sein. Ob nun ein legasthenischer, unaufmerksamer oder kurzsichtiger, wir werden es nie erfahren. Jedenfalls nannte er sich und seine gleichgesinnten Kumpane kurzerhand: GLORIOUS BASTARDS!

Gleichgesinnte (Simpel) zu finden muss leicht gewesen sein. Ich würde sonst was wetten, dass er noch im Laufe einer wieder mal vorm Computer verbrachten Nacht ein erkleckliches Häufchen zusammen hatte.

Ich sehe sie direkt vor mir (rein subjektiv, das versteht sich ja von selbst) kleine fette Kerle in Papas Keller, Fastfood mampfend und zitternd vor Gemüts-Aufwallung, wann ihnen denn nun endlich das erste Opfer ins speckige Fingerchen-Netz rutschen würde.

Es traf einen 17-jährigen. Lehrling.

Aus einer ganz normalen klein-bürgerlichen Familie. Harmlose Menschen, auf den ersten Blick als ungefährlich erkennbar - selbst für die Gloriousen Denunzianten. Deren bevorzugte Opfer immer genau diesem Typ entsprachen: Wehrlos auf ganzer Linie.

Der 17-jährige hatte – als einer von tausenden – unter das Bild eines in einem Wasserstrahl patschenden Asylanten-Kindes widerholt, was hunderte vor ihm geschrieben hatten. ‚Er wünschte, da wäre ein Flammen-Werfer anstelle des Wasserstrahls!‘

Ich habe nicht vor, über den Un-Sinn dieses Satzes zu diskutieren. Jedenfalls stand der Satz so, oder etwas abgewandelt unter dem – mit lächerlichem Jubel unterlegten – Foto gut tausendmal. Und - klar war das Foto eine gewollte Provokation. Wie viele der damaligen Asylanten-Kinder-Fotos. Die suggerieren sollten: Seht her! Solche lieben kleinen Kinderchen kommen zu uns! Keine gewalttätigen, mörderischen Jung-Männer mit vorsintflutlichen Ansichten.

Aber konnte das ein 17-jähriger erkennen? Der weder ein Kind vergewaltigt, noch ermordet hatte? Keine Bombe geworfen und mit keiner Axt eine ganze Familie in einer Bahn ausgelöscht hatte?

Sicher nicht.

Die – angeblich – 17-jährigen moslemischen Asylanten ohne Papiere wissen das sehr wohl. Die schreiben ihre Mord-Phantasien, die sie durchaus auch ausleben, ganz offen ins Net – in allen Einzelheiten und immer im Feier-Modus, haben sie mal wieder Einheimische umgebracht.

Das ließ die Gloriousen Bastards kalt.

Köln war ihnen kein Wort wert.

Kein einziges europäisches Opfer war ihnen ein Wort wert.

Der belegbar 17-jährige Lehrling wurde dagegen Medien-wirksam aus seiner Lehrstelle geschmissen. Aus einem Porsche-Betrieb! Ja. Wirklich. Porsche, der Betrugs-Firma mit dem eisernen Willen keinem einzigen betrogenen Kunden auch nur einen Cent entgegenzukommen. Porsche- die ihre Kunden auch 2015 schon betrogen.

Doch Herr Thaler konnte es dabei nicht belassen. Ständig Interviews gebend, immer mit Namen und Adresse des unglücklichen Jungen, suchte er mit seinen Gloriousen Bastards die verzweifelten Eltern des Jungen heim.

Um anschließend großspurig zu faseln, das seien Rassisten ! Da käme es her. Während der Junge verständlicherweise in Angst und Schrecken lebte, hatten ihn doch die gesamten Jubel-Medien mit Namen und Foto als üblen Nazi und Hetzer gebrandmarkt. Und seine Eltern gleich noch dazu.

Der aufgekratzte Herr Thaler verlangte von dem Jungen eine devote Unterwerfung nach der anderen. Er sollte sich entschuldigen. Er sollte mit ihm ein Asylanten-Heim besuchen und sich dort vor allerlei Jubel-Medien bei allen Asylanten entschuldigen. Er sollte ein Anti-Hetzer-Training bei ihm absolvieren.

Herr Thaler war sichtlich im weit jenseitigen Irren-Modus angekommen.

Während die Porsche-Heinis des Konzerns selbstredend ebenfalls mit-moralisieren wollten – und ein vor Tugend triefendes Interviews nach dem anderen gaben, mit Heiligenscheinen auf ihren kriminellen Köpfen.

Sogar Frau Merkels Schergen meldeten sich zu Wort. Nein. Der Junge sollte niemanden leidtun. Der hatte nur bekommen, was ihm zustand.

Für EINEN Satz. Besoffen vom Erfolg machten sich die Gloriousen Bastards im Net daran immer mehr und mehr schwer arbeitenden Menschen die Existenz zu vernichten.

Was ihnen spielend gelang.

Eine Verkäuferin wünschte alle Asylanten ‚zum Teufel‘ – weg mit der! Was? Die hat Kinder und ist allein erziehend? Scheiß drauf!

Ein Rentner (schon ein bisschen gaga) wünschte sich eine un-wünschenswerte Zeit zurück? Foto, Name und Adresse in alle Medien und herzhaft gelacht, als der alte Mann aus seiner Stamm-Kneipe flog.

Und so machten sie weiter.

Und weiter.

Und weiter.

Derweil rings um sie her Hunderte Menschen von moslemischen Bomben zerrissen, Messern abgestochen und Lkw’s zermatscht wurden.

DAS war ihnen keinen Satz wert.

Danach suchten sie nicht im Net.

Sie hätten nicht suchen müssen. Ich schrieb es schon: Auf vielen Seiten riefen moslemische Normal-Bürger zu Feierlichkeiten anlässlich der einheimischen Ermordeten auf. Ständig. Frech. Ohne Konsequenzen zu fürchten.

Warum wohl?

Doch nach und nach änderte sich die Welt.

Und Herr Thaler, mittlerweile gänzlich von der Realität befreit, vermeinte nun ein politisches Amt ausfüllen zu können. Doch vorher rief er schnell noch nach der Polizei. Rassisten hin oder her. Die sollten ihn beschützen. Jawohl. Vor seinen Opfern. Auf deren Zerstörung Herr Thaler noch immer stolz wie Bolle war. Doch irgendwie waren Hunderte zusammen gekommen. Und die, er konnte es nicht begreifen, wollten ihm nun an den bisher doch so einflussreichen Kragen!

Herr Thaler verstand die Welt nicht mehr.

Wie konnte das nur passieren?

Schließlich war er wer!

Allerdings kein Gloriouser Bastard mehr.

Dieser sicher über alles geliebte Name war ihm zwangsweise abhandengekommen. Aufhalten konnte ihn so eine Petitesse nicht. Herr Thaler gründete, immer das Telefon mit der 133 im Patsche-Händchen, einfach eine neue Denunzianten-Truppe. In Ermangelung anderer Angebote staatlich geförderten Denunziantums eben einen WordPress-Blog.

Den er nach einer - ach was - nach DER bekanntesten österreichischen Widerstandsgruppe im Nationalsozialismus nannte, O5, deren Kürzel als Verbeugung für ihren Mut noch heute am Wiener Stephansdom zu sehen ist.

Das sollten Sie sich mal genau überlegen! Dieser Berufs-Denunziant, der ganz bequem und ohne jede Gefahr für sich selbst vom Sofa aus Menschen vernichtet (hat) und immer noch vernichtet, stielt den Namen einer Gruppe Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens für eben das kämpfte, was Sascha Thaler um jeden Preis vernichten will: Das Recht eines jeden auf Meinungsfreiheit.

(Das ist so als nennte sich eine deutsche Denunzianten-Gruppe 'Weiße Rose' - das nur mal zur Erklärung)

Immerhin. Er hat ein Hashtag davor gesetzt.

Hält sich vermutlich für die viel modernere, hippere Variante.

Und damit nicht genug. Auf dieser unsäglichen Seite pappt oben der Slogan: Meinungsfreiheit hört dort auf, wo ein Rechtsbruch entsteht.

Normalerweise würde ich ja sagen: Was ein ideologisch verbrämter Trottel-Sch...! Denn schließlich ist für einen Sascha Thaler ein ‚Rechtsbruch‘ nicht etwas, was in Gesetz-Büchern steht.

Sondern was seinem verschwurbelten Denken entspringt. Denn nähme er sein Gewäsch ernst, hätte er sich selbst längst zu einem sehr langwierigen Gefängnis-Aufenthalt angemeldet.

Schließlich folgt (ohne sichtbares Impressum) eine lange Liste von Hetzern und Pöblern, die er und seine Kumpane - wenn sie ihnen auch leider nicht mehr so ohne Weiteres die Staatsgewalt auf den Hals hetzen können - doch zumindest mit Foto und Namen auf ihrer gloriousen Seite an ihren ganz eigenen Pranger stellen können.

Was ist schon Datenschutz? Das Recht auf das eigene Bild? Den Namen? Die Adresse? Da wurden welche bedroht? Och Gottchen, das ist ja nun wirklich nicht sein Bier. Und außerdem wird er auch bedroht! Und musste einen Decknamen annehmen. Und aus Tirol fliehen! Stellen Sie sich DAS mal vor.

Aber – natürlich – bei Figuren wie Herrn Thaler geht’s immer noch schlimmer. Unter dem Hashtag Aufhetzen: aufwiegeln, zum Hass anstacheln, das Volk gegen eine Minderheit aufhetzen – suchte und fand er Menschen, die sich über jene Türken im Land aufregten, die Erdogan vergöttern. Um jeden Preis.

Na und? Alles Nazis. Ja. Herr Erdogan ist vielleicht ein bisschen seltsam. Oder, wie es die tapferen Mann*INNEN von (nein, diesen missbrauchten Namen wiederhole ich hier nicht) der WordPress-Seite schreiben: "Man kann zu der Thematik „Erdogan“ unterschiedlicher Meinung sein..." Genau. Denn viel böser als Erdogan - und deshalb an den öffentlichen Pranger zu stellen sind die fiesen Hetzer, die sich darüber aufregen!

Die kein Recht dazu haben! Die 'ans Licht der Öffentlichkeit' geholt gehören. Mit allen Mitteln! Das gilt natürlich NICHT für ihn, jammert eine Friedens-Truppe (!): "Er sah sich letztes Jahr, nachdem eine Wiener Ubahnzeitung widerrechtlich seinen Klarnamen ablichtete, von Neonazis und Rechtsextremen aus Deutschland und Österreich mit dem Tode bedroht und musste das Land kurz verlassen...."

Widerrechtlich? Klarnamen?

Und das von einem Haufen, der seine Zeit mit nichts anderem verbringt? Als Leute öffentlich bloßzustellen? Mit Klarnamen. Und Foto. Und Adresse! Diese Menschen sitzen nicht irgendwo gemütlich vorm Computer. Wie Herr Thaler. Oder wie immer er sich jetzt nennt. Natürlich immer gut behütet von der Polizei. An einem ‚geheimen‘ Ort. Von dem aus er fieberhaft zitternd, vor Eifer fast schlotternd nach seinem nächsten Opfer sucht.

Und das könnten SIE sein.

Das glauben Sie nicht? Warten Sie’s nur ab.

DENN DAS IST DER PROTOTYP EINES DENUNZIANTEN.

Eine abstoßende, wertlose Existenz, die ihre sehr spezielle Daseins-Berechtigung aus der Schnüffelei in anderer Leute Leben zieht, um diese dann zu bedrohen. Erpressen. Vernichten. So klein zu machen, wie er (oder auch sie) selbst das ganze Leben lang waren und bleiben werden.

Zu jeder Zeit, unter jedem Regime.

Und was für eine Art Regime das ist, spielt keine Rolle. Für des Denunzianten Motivation. Eine Rolle spielt es nur für seine Opfer. Die unter Diktaturen oder Diktatur-ähnlichen Regimen wahlweise ‚nur‘ ihre Existenz verlieren. Oder ihr Leben und das ihrer Lieben. Was dann sicherlich ein ganz besonderer Feiertag für jeden Denunzianten ist.

Ich werde niemals vergessen.

Denn das allein zählt. Niemals zu vergessen.

Und – wenn der Wind sich gänzlich gedreht hat – solchen Lumpen ganz klar zu zeigen, was sie sind. Was sie wert sind. Schon immer waren.

Absolut nichts.

NICHTS.

FinisNoXx

Allein für die dumm-dreiste – selbst für diese Sorte am untersten Rand jeden Rests eines Hauchs von Anstand befindliche - Nutzung eines Zitats von Marie von Ebner-Eschenbach, deren Werke (darauf würde ich alles wetten) Herr Thaler weder kennt noch kennen will, würde ich ihm diese wunderbaren Werke gern um die Ohren – lassen wir das.

_______________________________________

Ich schließe die Kommentar-Funktion.

Weil der Blog sonst gelöscht werden könnte.

Weil sich jemand beleidigt fühlt.

Das ist traurig.

Passt aber zum Blog.

Nein.

Ich schließe sie nicht!

Wo lebe ich denn.

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