Ein Rabbiner (jüdischer Geistlicher) wird in München antisemitisch beleidigt. Nach Angaben der Polizei wurde der Rabbiner in München vor 5 Tagen von vier Männern verfolgt, nachdem er – als Jude erkenntlich mit einer Kippa bekleidet – aus einer Straßenbahn ausgestiegen war.

Die Männer sprechen auf Englisch abfällig mit dem Rabbiner über den Staat Israel, untereinander sprechen sie arabisch. Eine Fahndung verläuft erfolglos. Das Kommissariat für politisch motivierte Kriminalität ermittelt wegen Beleidigung und sucht Zeugen.

Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz (ORD) in Deutschland forderte als Reaktion auf den Vorfall, den Dialog zwischen Juden und Muslimen zu verstärken. „Dass ausgerechnet muslimische Jugendliche einen Rabbiner beleidigen, ist besonders traurig, denn sie sind genauso Opfer (sic!) einer wachsenden Islamophobie hierzulande“, erklärte Rabbiner Avichai Apel aus Frankfurt für den ORD-Vorstand.

Der Verfolgte ist Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in München und Oberbayern, teilt die Rabbinerkonferenz mit. Für die Sicherheit jüdischer Einrichtungen in Deutschland wird viel getan. „Aber wir müssen uns nach diesem jüngsten Vorfall erneut fragen, wie in Zukunft Rabbiner und jüdische Mitbürger hierzulande besser geschützt werden können.

Auch wenn mehrere angesehene deutsche Zeitungen und Zeitschriften beinahe identisch über den Vorfall berichten, bleiben viele ungereimte Fragen offen. Zuerst: Die arabischen Männer sprechen abfällig über den Staat Israel. Seit wann ist es in Deutschland eine Beleidigung, öffentlich und/oder abfällig über den Judenstaat Israel zu sprechen? Die Mehrheit der deutschen Bundestagsabgeordneten spricht zuweilen abfällig über den Judenstaat Israel, sogar ein beliebter Außenminister aus dem Zwergtataas Luxemburg. Noch nie wurde ein deutscher oder europäischer Politiker verfolgt, weil er abfällig über den Judenstaat Israel gesprochen hat. Im Gegenteil: Viele EU-Politiker werden angehalten, über den Judenstaat Israel abfällig zu sprechen. Für Juden wie für ihren Judenstaat gelten besondere Umgangsregeln, wie sie nicht einmal gegen Uiguren oder Rohingya angewandt werden. Und das nicht erst seit heute, sondern seit deutlich mehr als 2.000 Jahren.

Dass gerade in München, der Nazi-Hauptstadt der Bewegung, arabisch sprechende Passanten gesucht (aber nicht gefunden) werden, erstaunt.

Dann: das Verhalten des Rabbiners. Was fährt ein Rabbiner, äußerlich also als Jude erkennbarer, mit einer Straßenbahn? Ist ihm seine Gesundheit kein Taxi wert? Ist die jüdische Gemeinschaft Münchens derart verarmt, dass sich ihr Rabbiner kein Taxi leisten kann und deshalb für ein paar Piaster seine Gesundheit und eventuell sein Leben riskieren muss? Weshalb wurde der Staat Israel gegründet? Damit Juden im Ausland außerhalb des Judenstaates Israels beleidigt werden? Damit die deutsche Polizei sich heute zum Ausgleich gut fühlen kann, wenn sie Juden hilft? In Aachen haben die Synagoge bewachenden Polizisten deutlich hörbar einen (projüdischen?) Nazifilm angesehen. Das macht doch eher Sinn!

Total unverständlich ist das Verhalten der Orthodoxen Rabbinerkonferenz (ORD): Man möge den Dialog zwischen Juden und Muslimen verstärken! Mit Worten/Beleidigungen oder mit Schlägen? Israel hassende Muslime, speziell Araber, fühlen sich in Deutschland sehr wohl, denn sie sind als Israelhasser nicht alleine.

Fazit: Angriffe auf Juden werden nicht nur verbal zunehmen. Die Polizei ist gegenüber radikalen Muslimen gewöhnlich machtlos. Warum ein deutscher Polizist Juden vor Arabern schützen soll, ist schwer nachzuvollziehen. Haben (christliche) europäische und bewaffnete Soldaten in Jugoslawien Muslime vor Christen geschützt?

Die Frage, wie Juden in Zukunft in Deutschland besser geschützt werden können, ist sehr einfach zu beantworten: nach Israel auswandern! In Israel sind Juden maximal beschützt, weil sie sich wehren dürfen, ohne die deutsche Polizei oder deutsche Politiker um Erlaubnis fragen zu müssen.

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MartinUSH

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