Der Titel fasst komprimiert zusammen, wie ich und auch andere, die sich kritisch zu den Kriegsverbrechen Israels und der USA im Nahen Osten äußern, hier bei FuF – aber auch anderswo – des Öfteren bezeichnet werden. Vornehmlich von Leuten, die schon bei der bloßen Erwähnung des Namens Israel ohne die zwanghafte Ergänzung mit Attributen wie "Holocaust", "Opfer", "Bollwerk gegen den Islam", "Existenzrecht" oder "Selbstverteidigung" in akute Schnappatmung verfallen.
All diesen jämmerlichen Rudelkläffern sei folgendes gesagt:
Mir ist es scheißegal, ob jemand Jude, Christ, Moslem, Buddhist, Hindu oder sonst ein sogenannter Gläubiger oder Ungläubiger ist. Jeder möge glauben, was er glaubt, oder glaubt, glauben zu müssen oder auch nicht, um den Sinn des Lebens, Hoffnung, Erleuchtung, Erlösung, Vergebung oder was auch immer er zu finden hofft, zu finden. Solange diese "Suche" friedlich vonstattengeht, gibt es dagegen nichts einzuwenden.
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Das gleiche gilt für Anhänger sonstwelcher Glaubensgemeinschaften, Kulte, Sekten, Ideologien oder auch politischer Parteien und Gruppierungen sowie jeglicher kollektivistischen Weltansichten.
Was mir persönlich zwar am Arsch vorbeigeht, aber trotzdem nicht scheißegal ist, ist das impertinente dämliche Dauergeplapper irgendwelcher Narrativpapageien mit Staatsräsontourette – zu welchen ich auch oben erwähnte Rudelkläffer zähle –, die glauben, sie hätten von irgendeiner höheren Entität den Auftrag erteilt bekommen, Anderen "ihren Glauben" beziehungsweise ihre "Meinung" (oder das, was sie für Meinung halten) aufdrängen zu müssen und bei erfolgloser "Missionierung" diese Anderen auf jede nur erdenkliche Weise beleidigen, diffamieren oder sonstwie verächtlich machen zu dürfen — die obligatorische "Antisemitismuskeule" inbegriffen.
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»Wir befinden uns in einer Zeit, in der sich niemand mehr zu seiner wahren Natur bekennen kann, ohne bespuckt, verleumdet und in den Staub getreten zu werden. Kein formulierter Schmerz, keine in Traurigkeit getränkte Poesie reicht aus, um auch nur ansatzweise das teuflische Treiben der immerwährenden Eliten in Kooperation mit ihren manipulierten Mehrheiten kenntlich zu machen.« –Dirk C. Fleck
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Ironischerweise ist derlei Gebaren gerade aus jenen Zeiten noch in Erinnerung, in welchen Begriffe wie "Untermenschen", "Judenfreund" oder auch "Volksschädlinge" zum gängigen Vokabular der herrschenden Kaste und ihrer Mitläufer gehörten und ausgerechnet gegen jene gerichtet waren, welche die heutigen Narrativpapageien mit ähnlicher Rhetorik angeblich "zu verteidigen" suchen.
Sie schwadronieren von "Bestien", "menschlichen Tieren", "tollwütigen Tieren", vom "gerechten Krieg" und von "ausmerzen" oder über Israels bevorstehenden "Sieg über den Islamismus", ohne dabei zu bemerken, wie sie mit ihrer verbalen Inkontinenz immer offensichtlicher zu den gleichen empathielosen Dummbratzen mutieren, wie ihre faschistischen Vorredner im vergangenen Jahrhundert.
Angesichts solcher Rhetorik frage ich mich schon gar nicht mehr, ob es sich bei deren Emmitenten um realitätsblinde fanatische Kleingeister handeln muss, sondern sehe dies durch ihr hirnrissiges Geschwafel hinreichend bestätigt. Daher liegt es auch nicht allzu fern, anzunehmen, daß das "Gläschen Yarden-Wein vom israelischen Golan" dem selbsterklärten "Amerikaner" ebenso gut geschmeckt haben dürfte wie der Schampus dem widerlichen israelischen Scharfmacher Itamar Ben Gvir nach der Abstimmung über die Einführung der Todesstrafe ausschließlich für Palästinenser ...
Wer solche psychopathischen Umtriebe, die den (massenhaften) Tod von Menschen zur Folge haben, als Anlass zum Feiern nimmt, der hat – gelinde gesagt – nicht nur seinen Verstand, sondern auch seine Menschlichkeit verloren. Punkt.
Wer das nunmehr seit mehr als 1000 Tagen andauernde Gemetzel an Menschen – Kindern, Frauen, Alten – einfach nicht wahrnehmen und als das bezeichnen will, was es ist, nämlich: Massenmord, der ist, mit Verlaub, einfach nur ein empathieloses menschenverachtendes Arschloch.
Und wer zudem noch meint, diejenigen verunglimpfen zu müssen, die gegen diesen ganzen Wahnsinn — nicht gegen Juden wohlgemerkt! – ihre Stimme erheben, der sollte sich ernsthaft fragen, wie er denn reagieren würde, wenn die heute gnadenlos Massengemordeten morgen statt Palästinensern womöglich Israelis wären. Mit Hetze gegen diejenigen, die dagegen ihre Stimme erheben? Wohl eher nicht.
Ich kann mich aber auch irren, und aus den Nationalsozialisten von einst sind nun mittlerweile Nationalzionisten geworden — und deren Methoden und blanker Hass, wie auch die jeweiligen Mitläufer ähneln einander doch frappierend.
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