Deine Schönheit trifft mein Herz mit tausend glühend heißen Speerspitzen VII

Er konnte sich nicht entsinnen, ob er jemals wirklich geliebt hatte. Er erinnerte nur, er hatte geliebt, wie er glaubte, dass man liebt. Nicht zaudern, nicht jetzt! Bleib dran! Es ist das Unausweichliche, die Bestimmung, der man nicht entkommen kann, dem man sich stellen muss. Hörst du? Muss! Komm, sei ehrlich, versuche nicht, dich zu verleugnen oder selbst zu belügen. Du kannst es. Es geht letztendlich um nichts anderes, als um die verdammte, beschissene Wahrheit. Erstaunt musste er zugeben, dass er noch immer auf all die Lügen hörte, sich manipulieren ließ, willenlos nicht bereit war seinen Gefühlen zu vertrauen, seinen Wünschen, seinen Träumen zu folgen, auf die Moral einfach zu scheißen, sich nicht zu verleugnen. Geht doch alle scheißen! Das ist ein verdammt universeller Zauberspruch. Ja, genau: Geht doch alle scheißen, mit eurer beschissenen Moral, euren Lügen – vormittags: ehrenwert, nachmittags: Kinder ficken, abends: Gutenachtgeschichten vorlesen –, euren geheuchelten Grundsätzen, euren vorgetäuschten Gefühlen.

Er war sein eigener Manipulator. Er fühlte, was er glaubte, fühlen zu müssen. Es hatte absolut nichts mit ihm zu tun, war nicht real, nicht einmal geträumt, ersehnt, er tat einfach so, als empfände er etwas und glaubte daran. Sie oder sie – egal: Autopilot an. Die, die Beine breitmachte wurde gefickt. Sie stöhnten, wisperten, jappsten, wie sie glaubten stöhnen, wispern und jappsen zu müssen, für ihn es war die ersehnte Bestätigung, dass er ist, wollte glauben es sei echt, das war aber nur der Geruch und Geschmack ihrer Fotzen, die ihn wie ein Magnet unwiderstehlich anzogen, dem unbändigen Drang an ihnen zu riechen, zu lecken gab er jedes Mal widerstandslos nach, der von ihren weit gespreizten Schenkeln vorgegaukelten Geborgenheit gab er sich in kindlicher Naivität bedenkenlos hin, tauchte in die dunkle Einsamkeit ihrer Unterleiber ab, saugte an ihnen wie ein Verdurstender, nach Atem ringend, schluckte was sie ausschieden, bis sie ihre Ärsche wimmernd, stöhnend hochstemmten und wieder hinunterklatschen ließen, er ihren kantigen Bewegungen mit dem Kopf kaum noch folgen konnte, sie ihn voller Erwartung, dass er zu Ende bringt, was seine Zunge, routiniert, technisch perfekt, scheinbar leidenschaftlich begonnen hatte, wie einen Ertrinkenden bevor er untergeht zurück an die Oberfläche zogen, und er seinen Schwanz mit dem Becken langsam kreisend tief in sie hineinbohrte und ihn dann wie einen Kolben mechanisch in all ihre schmalen, weiten, nassen Fotzen, mit denen sie ihn kaufen wollten, hineinstieß, sein Sperma als Markierung seines Besitzes, Zeichen seines Triumphes in sie hineinpumpte.

Er liebte sie alle, so wie er Bücher, Katzen, Sonnenuntergänge oder Autos liebte. Keine von ihnen hatte ihn je interessiert, sie waren ohne sein Zutun in sein Leben eingedrungen, hatten seine Wege gekreuzt, Schwüre geleistet – … ich werde ihn verlassen … ich gehöre dir … ich werde dich lieben, unaufhörlich … - bereitwillig ihm ihre rasierten oder pelzigen Fotzen verkauft, nur um zu bekommen, was sie glaubten, dass ihnen zustünde. War keine da, masturbierte er sich lustlos, mehr aus Gewohnheit, in den Schlaf. Es war ihm egal. Leben, Liebe, Ärsche, Fotzen, Schwänze, Kinder, Schule, Krieg, alles ist Pornographie. Pornographie ist die Waffe mit der wir bedroht werden, Pornographie ist die Belohnung mit der wir uns bestechen. Es macht keinen Unterschied. Unmoralisch zu sein, heißt authentisch sein, wahrhaftig, moralisch, heißt sich verleugnen, unterzugehen.

Das was einem in Erinnerung bleibt ist nicht immer dasselbe wie das, was man gesehen, beobachtet, erlebt hat. Vieles ist erträumt, erhofft und erwünscht. Wir leben in der Zeit bis sie uns schließlich abhandenkommt, und alles was einem dann noch bleibt ist die Erinnerung. An diesem Punkt war das Meiste, wird nichts mehr, ist alles, wie es eben war. Unabänderlich. Das war dann ein Leben, eine endlose Aneinanderreihung von Gelegenheiten, unscheinbaren Ereignissen, auf den ersten Blick bedeutungslos, die unbemerkt und plötzlich, scheinbar zufällig, aus dem Nichts auftauchen und ebenso wieder dorthin verschwinden. Unwiederbringlich. Nur: Es gibt keinen Zufall! Zufall ist, wenn das Schicksal sich eine Maske aufsetzt, um nicht erkannt zu werden. Yeah! Man kann vom Leben eben nicht mehr verlangen, als einem zugestanden wird, und er gab ihnen, was sie verdienten. Und sie? Sie haben ihn allesamt benutzt, schamlos benutzt, auch wenn er nicht immer wusste wozu, versuchte anfangs zu glauben, dass die Gefühle echt wären, verdrängte, was andere schon längst sahen, glaubte an das Gute in ihnen, an ihre Hingabe, Loyalität, träumte immer wieder am Ziel zu sein, um enttäuscht immer wieder von vorne beginnen zu müssen.

Müde geworden, legte er den Stift beiseite, lehnte sich zufrieden zurück, las nochmals was er geschrieben hatte, zündete sich eine Zigarette an, trank in gierigen Schlucken den verbliebenen Rest Vodka aus der Flasche, sah auf die Uhr, stellte fest, dass die Kleine schon längst da sein sollte, sie waren verabredet, wollten den Abend zusammen zu verbringen, da ihre Mutter erst spätabends nach Hause kommen würde. Er ging auf den Balkon, sah in den Hof, suchte nach ihr, als er sie an der Wohnungstüre hörte.

Langsam kam sie mit einem Lächeln auf ihn zu. „Entschuldige, dass ich zu spät gekommen bin. Kommt nicht wieder vor. Ich verspreche es.“ Er nahm sie in die Arme, drückte sein Gesicht in ihre Haare, sog ihren Mädchenduft nach Parfum, Seife und Schweiß gierig auf. „Verdammt, wo warst du? Wie oft soll ich dir es noch sagen: Ich will wissen, wo du bist, wenn deine Mutter nicht zu Hause ist? Verstanden?“

Sie löste sich aus seiner Umklammerung, trat einen Schritt zurück, sah ihn an, ihr Gesicht glühte, nahm seine Hand, führte sie langsam und zaghaft an ihre Brust, hielt sie fest als er halbherzig zurückziehen wollte, er fühlte wie ihr Herz raste, auf und ab hüpfte, ihren kleinen hart stehenden Nippel. Sie sah ihn verschwörerisch an: „Sei bitte nicht böse, ich habe die Zeit übersehen. Du wirst ihr doch nichts davon erzählen? Versprochen?“

„Ist sie wieder einmal böse auf dich?“

„Sie hat gestern geschrien und getobt, mich eine Hure geschimpft, weil ich etwas mit dir hätte. Ich! Mit dir! Dann hat sie mich geschlagen. Wenn sie sich auch nur eine Spur für mich interessieren würde, wüsste sie, dass das Unsinn ist. Ich bin doch noch viel zu jung dafür. Oder?“

„Natürlich ist das Unsinn. Du bist ja noch fast ein Kind. Wir beide sind gute Freunde, das ist aber auch schon alles“, gab er bedauernd zur Antwort und schnippte achtlos die Zigarette über die Balkonbrüstung, fasste sie am Nacken, zog sie näher heran, beugte sich vor, küsste sie zart auf die Stirn, „Freunde, nicht mehr.“ Sie schmiegte sich an ihn, gab ihm mit einem leisen Aufstöhnen zu verstehen, dass sie seine Erregung spüren konnte.

„Sie sagt, du bist ein brutales Arschloch. Ich glaube ihr nicht. Sie verdient dich nicht. Ich sehe in deine Augen, dass du ein guter Mensch bist. Weißt du, ich mag dich“.

„Hmmm, … komm, setzen wir uns. Was machen wir heute Abend, hast du eine Idee?“ Er holte sich eine neue Flasche aus dem Kühlschrank und setzte sich auf das Sofa.

„Ich spüre ihre Schläge von gestern noch immer. Sie war richtig wütend und hat mich verprügelt wie schon lange nicht mehr. Kann man die Striemen noch sehen?“

„Was willst du? Sie interessiert sich zumindest für deinen Arsch. Komm näher, so kann ich gar nichts sehen!“

Er umfasste mit seinen Händen fest ihre schmale Taille und zerrte sie über seinen Schoß, schob ihr weißes Kleidchen hoch und riss das rosa Höschen bis zu den Knien herunter. Hitze wallte aus der Mitte ihres Körpers, schoss jäh hoch an die Hautoberfläche, floss über die hart gewordenen Brustwarzen, ihr Herz pochte dröhnend gegen die Schläfen und blies sich auf mit Liebe.

„Ja, da sind noch ein paar zu sehen auf deinem süßen, kleinen Jungmädchenarsch“, zärtlich und ganz langsam fuhr er mit den Fingerspitzen die bläulich roten Striemen entlang, die quer über ihre zuckenden Backen verliefen, beugte sich nach vor und stempelte arschgeil mit festen Liebesbissen schmerzende, dunkelrot leuchtende Ornamente seiner Lust auf den mit einer Gänsehaut überzogenen kleinen Arsch, roch den süßlich warmen Duft ihrer Jungfräulichkeit. Die zittrigen Finger ließ er Zentimeter um Zentimeter die schmale Spalte von oben nach unten entlang gleiten. Sie spürte seine Erektion, ein ungekanntes Zittern zwischen ihren Schenkeln ließen ihre kleinen Füße zappeln und trippeln, als wollten sie tanzen, und ihre Fingernägel gruben sich scharf und spitz in das zarte rosa Fleisch ihrer Oberschenkel.

Er ließ zu, dass sie von seinen Knien glitt, sich umdrehte und vor ihm kniend seine Hose aufknöpfte, die sie weit genug hinunter schob. Leicht nach vorne gebeugt, das Haar hinter die glühend roten Ohren zurückstreichend, mit einem siegessicheren Lächeln, das Zeichen ihres erwarteten Triumphes – … du gehörst mir! - war, befreite sie seinen zuckenden Schwanz, fasste ihn mit ihren zarten Fingern am Schaft und nahm die glitschig glänzende, dunkelrote Eichel zwischen ihre schmalen Lippen.

Sein Atem wurde rau, er fuhr mit seinen Händen durch ihre Haare, drehte sie hinten zusammen und riss ihren Kopf - mit einem Ruck - hart zurück. Er zog sie hoch, sie stand jetzt vor ihm, wartete was geschehen würde, zog sich das Kleid mit einer rekelnden Bewegung über den Kopf. Er umfasste fest ihre Hüften, hob sie hoch, während er langsam rücklings auf das Bett sank, ließ sie auf seine Schenkel nieder, so dass sie vor dem hochaufstehenden Mast auf ihm saß.

Sie schüttelte die ins Gesicht gefallenen langen, gewellten Haare, die wie ein Wasserfall über ihre Schultern strömten und ihre apfelgroßen Jungmädchenbrüste zärtlich umschlangen, zurück, fasste seinen Schwanz, mit dem er jetzt den Schleier ihrer Jungfräulichkeit wie mit einem Schwert durchtrennen sollte und führte ihn in ihr schmales, von einem rotblonden kurzgeschnitten Flaum umsäumtes, glitschig feuchtes Fötzchen – oi-oi-oi-ojooo – ein. Ängstlich, vorsichtig, sie mühte sich, glitt sie langsam an seinem Schaft nach unten, ein kurzer brennender Schmerz – OOOiiii!!! - bis er sie ausfüllte, vollstopfte, sie zufrieden aufseufzte: „Jetzt gehöre ich für immer dir!“.

Hoppe, hoppe, ritt sie auf ihm, hüpfte auf und ab, die kleinen, feststehenden weißen Brüste wippten bei jedem ihrer im Takt seiner Schläge auf ihren angespannten Arsch – zak-zak-zak - gehüpften Stöße, die ihr jeder ein oiii entlockten. Er zog sie an ihren Nippeln zu sich herab und biss beide gierig richtig hart, sie schrie auf – Oi! Oi! umschlang mit ihren zarten, dünnen Armen seinen Hals, drückte sich ganz fest an ihn und spürte, dass es ihr – ojooo, ojooo, ojooo – kam. Ihm auch. Die gesamte aufgestaute Energie entlud sich, er explodierte in ihr, pumpte sie voll.

Zitternd und atemlos schmiegte sie ihr von Tränen und Schweiß nasses Gesicht fest an seine Brust, die, wie ihre, heftig Luft in die brennenden Lungen pumpte, spürte ihr Herz im Hals schlagen. Das Blut sang in ihren Ohren. Ihre zuckenden Lippen spuckten unaufhörlich klebrigen, sirupartigen, rötlichen Saft aus. Die schweißnassen Körper klebten aneinander. Sie glitt von ihm herab, küsste ihn auf den Mund, legte sich auf den Rücken.

„Lass uns von hier weggehen. Weit weg."

Nach einer Weile stand er auf, holte sich die Flasche, zündete sich einen Joint an und legte sich wieder hin. Sie kuschelte sich an ihn, drückte seinen klebrigen Schwanz, spielte mit ihm – wie klein er jetzt ist - verkroch sich unter der Decke und blies ihm einen im Rhythmus – Rammtatatam, dara, dara, dara, rammtatam! - der aus dem Radio erklingenden Musik.

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Silvia Jelincic

Silvia Jelincic bewertete diesen Eintrag 20.06.2016 22:46:25

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