Da ich das erste Mal hinter mir hatte, erkundigte sich mein Erkundungsgerät wie es denn bezüglich unseres Hobbys ausschaut...

Erkundungsgerät: „Wann gehen wir wieder unserem Hobby nach?“

Ich: „Die Bundesligasaison hat schon begonnen, Karten habe ich für die Rückrunde!“.

Erkundungsgerät: „Sag mal, denkst Du nur an Dich?“

Ich beendete das Gespräch mittels eines Strafmandats und polizeilich Verwarnung für eine einfache Übertretung in körperlicher Form, da ich unmittelbar nach seiner verbalen Entgleisung den Reißverschluss nach oben zog.

„Auaah“, solche Schmerzen! Da kann keine Frau ein Lied von singen...

Dachte dann gleich an physikalische Hilfe, gehe auf den Speicher und suche eine Bravo. Aus den Endachtzigern und frühen Neunzigern wird wohl noch eine nicht im Altpapier gelandet sein. Erika Berger´s Nummer, die kann mir helfen!

Da diese leider verstorben ist, musste ich mich zwangsläufig anderweitig erkundigen. Danke Frau Berger, ich hätte Sie gebraucht, nie ist jemand da wenn man ihn benötigt.

Also machte ich mich auf zum nächsten Beate-Uhse-Shop, da ich sie aus eigens auferlegten Seminar-Verfilmungen bestens kannte. Sie spielte selber nicht mit, Gott bewahre, aber Sie war Regisseurin.

Die nette Lady am Tresen lächelte mich an, als ich sie fragte, ob ich nun sexsüchtig bin. Kann das schon verstehen, ich bin ein süßer Typ. Sie fragte mich dann, ob ich irgendwelche Toys haben möchte. Verneinte es, da ich den Film gesehen hatte. Theorie ist das eine, Praxis das andere. Und ein Praxissemester hatte ich ja schon hinter mir. Ergötzte mich an mir runter und betrachte mich im rückläufigen Wandspiegel. „Ach, die gibt es also nicht nur an der Decke!“.

Das Erkundungsgerät hatte Druckstellen auf der engen Jeans hinterlassen, Ihr Antlitz. Ihr Warndreieck. Ihre Airbags. Sie fragte mich, ob ich ihre Nummer haben möchte, ich verneinte da mein Handy-Telefonspeicher leider voll war. Küsste meinen linken Bizeps und ging.

Daheim angekommen, nun denn ich bin bereit! Legte mich auf das Bett und Sie fiel sofort über mich her. Untenrum. Gut gemacht, dachte ich mir. Notierte es in mein Tagebuch und sagte zur ihr, dass sie ihre monatlichen Ergänzungen vorab auch festhalten könne. Einen Berg erklimmt man nicht von der Spitze aus.

Das Ausziehen der Jeans war fast ein unüberwindbares Ereignis, wegen der Eindrücke. Ihr Antlitz. Ihr Warndreieck. Ihre Airbags „Soll ich die Feuerwehr anrufen, oder bekommst Du es heute noch hin?“. Irgendwann hat sie es hinbekommen, die genaue Uhrzeit habe ich nicht gestoppt. Bin aber zwei oder drei Mal eingeschlafen. Und jedes mal abrupt wieder aufgewacht. Das nennt man Folter, Schlafentzug! Überlegte, welche Anzeigen ich Morgen platzieren werde auf der Polizeistation.

„Und hast Du ein Fell gehäkelt?“ Man kann Monopoly auch nicht ohne das Brett und die Spielfiguren spielen. Herr Fellatio. Habe für uns extra einen italienisch Kurs belegt, wenn ich was mache, dann richtig. Verstanden habe ich Sie aber nicht, wird wohl ein Akzent gewesen sein.

Als der Nektar floss, habe ich zu ihr gesagt: „Sperma macht schön und ist gut für den Teint“. Sie verteilte es dann sofort über ihr gesamtes Gesicht, worauf ich ihr eine Rechnung über 356 € ausstellte...

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