Professionelles Schreiben - "Deutsch für junge Profis" (Journalistenpapst Wolf Schneider/SZ) und (UNI-Prof. Kerstin Liesem 2015/Köln)

Für den 1. Eindruck gibt es keine 2. Chance, das gilt sowohl bei persönlichem als auch schriftlichem Erstkontakt.Schweiß perlt auf der Stirn, die Fingerkuppen berühren feucht die ineinander zu verschmelzen scheinenden Buchstaben der Tastatur. Jetzt bloß nichts verkehrt machen, ja so gehts mir, wenn ich ein Email schreibe. Ich selbst bin da leider sehr unbekümmert, jedoch wer Schreiben ernst nimmt, insb. bei schriftlichen Erstkontakten, da gibt es keine 2. Chance. Wie man gut und lebendig schreibt, erzählt uns Werner Schneider, der anerkanntestes Stilpapst, renommierter, deutscher Journalist. Er war Kossespondent der AP, danach Washingtonkorrespondent bei der Süddeutschen Zeitung (SZ), danach beim Magazin STERN, dann bei Axel Springer, dann Chefredakteur "Die Welt". Seine kritischen Kommentare über Pinochet führten zum Bruch mit dem faschistoiden Axel Springer(BILD-Zeitung u. WELT). Danach Leiter der Hamburger Journalistenschule und deren Sprachlehrer. Er moderierte NDR-Talkshows. Erhielt deutschen Medienpreis für Sprachkultur. Hörprobe: "Die unverständlichen Deutschlehrer" http://www.youtube.com/watch?v=Myj4ysTNazI&NR=1 "Deutsch für junge Profis" (Werner Schneider).

Eine kleine Auswahl aus seinen 32 Rezepte. Natürlich muss man sich nicht sklavisch daran halten auch ein Schachtelsatz soll einmal erlaubt sein. Die Kommunikationsformen und Regeln haben sich durch Internet zwar massiv geändert, aber was ein starker, guter Satz ist, hat sich in 1000 Jahren nicht geändert!

1) "Feurige Beginn" innerhalb der ersten 20 Sekunden des Lesebeginns entscheidet sichs, ob weitergelesen wird, denn nicht gelesen (nicht zu Ende gelesen) zu werden ist das häufigster Schicksal der vielen Mails, Blogs, etc.....

Starke Sätze sind zB):

a) Brecht: "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin"

b) Kästner: "Es gibt nicht gutes, außer man tut es"

c) STERN : "Wir trafen Jesus in der Mittagspause kurz vor der Kreuzigung" .....beginnt ein Stern-Bericht über ein Passionsspiel in Florida.............

d) "Hast du deinen Arm schon eimal in einer Kuh gehabt" fragt eine Tierärztin eine 12-Jährige, die auch Tierärztin werden wollte.

e) "Der Zahnarzt verbrachte 1 Stunde in meinem Unterkiefer"

f)"Ich habe die Zukunft gesehen und sie wird nicht funktionieren" so beginnt Nobelpreisträger Krugmann seinen Chinareise-Bericht. Starke Sätze passieren nicht zufällig, dazu ist Nachdenken erforderlich!!!.

g) "Quelle" kann sich keinen neuen Katalog mehr leisten statt Quelle ging in Konkurs.

h) Statt es gibt sinnlos viele Kochsendungen im TV besser: Kaum macht man mal die Glotze an, wird ein Ei aufgeschlagen"

i) Sarkozy (nachdem er 2008 nicht EU-Ratspräs. wurde): "Ich haben keine Lust mehr, bis 4 Uhr morgens über 3 Erdnüssen zu verhandeln" j) SPD-Politiker: "Es darf nicht dazu kommen, dass die SPD in der Küche die Zwiebeln schneidet, während die CDU im Restaurant das Trinkgeld kassiert"

k) "Ich denke, also bin ich hier falsch" (in falscher Gesellschaft)

l) "Die Schönheit ist zu Staub verfallen" (Heine)

Statt fade Einleitungen starke Sätze am Anfang (ersten 20 Sek.!!), sonst wird nicht weitergelesen. Diese starken Sätze springen aber nicht aus dem Text heraus, sondern müssen mühsam aus ihm herausgekitzelt werden. "Elevator check" = damit meint man die 20 Sek. Formel. Ein kleiner Angestellter hat eine große Idee, wird aber zum Chef nie vorgelassen. Da trifft er den Chef im Lift und hat 20 Sek. Zeit für Leben oder Tod seiner Idee. Mails, Prospekte, Blogs, etc...müssen es innerhalb von 20 Sek. schaffen, dem Adressaten mitzuteilen:

a) worum es sich handelt

b) warum er weiterlesen sollte

Das erfordert vorher intensive Denkarbeit und nicht darauflosschreiben, wie es die Online-Leserbriefschreiber oder Blogger tun. Einstellung "Ich blogge, daher bin ich" wird zur Zumutung für die Leser, daher sind Blogs meistens "nicht geöffnete Liebesbriefe" im Internet. Nicht umsonst haben auch Facebook (-420-) oder Twitter (-140-) Zeichenbeschränkungen. Jung v. Matt (berühmteste, Hamburger Werbeagentur) = lud Bewerber ein, sich in 160 Zeichen vorzustellen. 160 Zeichen, die dein Leben verändern können oder auch nicht.

2) Absolute don'ts:

a) Binsenweisheiten (wer " das Internet hat sich zum bedeutendsten Informationsmedium entwickelt " schreibt, hat schon verloren oder "wir leben in einem Zeitalter, das durch Informationsüberflutung geprägt ist".)

b) Abgedroschene Frequenzwörter (sie werden durch unsere Sinne nicht mehr wahrgenommen): Innovation, Aktivität, Fokus, Herausforderung ("auch das neue Jahr stellt uns vor große Herausforderungen", "auf uns wartet ein schönes Stück Arbeit"/Politikerjargon - nein Danke!!!); Portfolio (für mich schon immer ein Unwort), Potential, Synergie, etc...... auch wird das Wort "Segment" immer mit "Sektoren" verwechselt (zB. statt Neuwagensegment richtig der Neuwagensektor).................

US-Journalistenpapst Pulitzer:

"Schreibe kurz, und sie werden es lesen. Schreibe klar und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft und sie werden es im Gedächtnis behalten"

3) Statt abstrakte immer nur konkrete Wörter verwenden, auch wenn ein Wort für das Ganze (pars pro toto) steht: Wir lieben das Anschauliche, das konkrete Beispiel. Beim Bäcker kauft man nicht Backwaren, sondern ein Brezel, ein Brot, eine Semmel. Abstrakte Begriffe erzeugen keine Emotionen und sind werbemäßig daher unwirksam. Auch probiotisch ist dumm. Ich habe kein Haustier zu Hause, sondern eine Katze oder einen Hund!! (man kann das

damit testen, indem man jemanden fragt, was ein Haustier ist. Die Antwort wird nicht eine abstrakte Definition: "Ein Tier, welches...usw." sein, sondern immer Katze, Hund, Schwein, Kuh, etc........ Die Bergwiese war nicht voll mit Blumen, sondern mit Vergissmeinicht, Enzianen, etc..... Das Zimmer war nicht verwahrlost, sondern "leere Dosen klapperten im Wind, es stank nach Fäulnis und Urin".

Wörter müssen Hände und Füße haben, man muss die hören und riechen können und sehen können (Bildsprache)!!!

In Brasilien wurden nicht 7 Mio. Hektar Wald, sondern eine Fläche so groß wie Bayern gerodet. Ich habe auch keine Befindlichkeiten, sondern Kopf-oder Zahnweh oder was immer......

3) Füllwörter, nein danke:

(an sich, halt, also, irgendwie, immerhin, sozusagen, quasi, gewissermaßen, .......ich würde sagen, im Klartext, lange Rede kurzer Sinn, ..........)

4) Sprechblasen, Worthülsen, etc...nein danke:

Alfred Polgar: " Ich bemühe mich konsequent, aus 100 Zeilen 10 zu machen" (weniger ist mehr)

5) Redundanz-Thema wichtig, aber hier zu umfangreich (Wiederholungen, Überflüssiges, etc......)

6) Pralle Worte sind unglaublich stark, wie:

"Yes we can" (Obama) ;

I'm in" (Hillary Clinton Präs.Wahlk.)

7) "Einsilbige Worte" sind unglaublich stark:

Churchills berühmte "Blut-Schweiß-Tränenrede (....ich hab den Engländern nichts zu bieten, als "blood, toil, tears and sweat") http://www.youtube.com/watch?v=xjuiMuvHojQ

8)Wortzusammensetzungen (sog. "Wortdreimaster";), nein danke: KundenZufriedenheitsAnalyse, EmissionsReduktionsPotential, ParadigmenWechsel, InAugenScheinNahme, Wettergeschehen statt Wetter, Gefährdungspotential statt Gefahr, NordicWalking (ist das Walking schon des Müllers Lust, soll ihn das NordicWalking in Ekstase versetzen)

9) UNI-Professoren, Consulter, etc... kleiden sehr oft Binsenweisheiten in Fremdworte, akademische Imponier- vokabel, Modewörter und komplizierte Sätze, um den Anschein von Wissenschaftlichkeit zu erwecken. Größter Feind ist der akademisch-bürokratische Jargon. In der Praxis kommt man dabei aber oft nicht umhin, um bei allen ernst genommen zu werden. Schopenhauer empfiehlt: " Man gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge" Neue Zürcher Zeitung zu UNI-Profs: "Ihr Ausweis der Wissenschaftlichkeit reduziert sich oft auf Unverständlichkeit" Meine persönliche UNI-Erfahrung: Je mehr Fremdworte ein Professor verwendet, umso unsicherer und schwächer ist er.

10) Lasst die Verben (sie bewegen und treiben den Satz voran) und nicht die Hauptwörter tanzen. Substantivierungen in Verben verwandeln - wie Inverkehrbringen (starten), Kenntniserlangung (informieren), etc..

11) Spiegel-Online Magazin hat eigene Textstandards mit verbotenen Worten (INDEX). Rote Karte (vorprogrammieren, aufoktroieren, kommunizieren, etc.....wiederum Frequenzwörter ohne Emotion) Gelbe Karte (dislozieren, fokussieren, generieren, implementieren, etc......)

12) Mit Adjektiven knausern!! Dazu ein schönes Gedicht von Goethe ("Stimmung") ohne Adjektiva:

Über allen Gipfeln ist Ruh,

in den Wipfeln spürest du kaum einen Hauch.

Die Vögel schweigen im Walde.

Warte nur, balde ruhest du auch.

13) Kampf gegen Synonyme, weil uns die Deutschprofessoren lehrten, man dürfte zB) Wien nicht 2 x im Text verwenden: (also nicht übertreiben mit Synonymen) Dann wird Wien plötzlich zur "Domstadt" und zur "Donaustadt" und "Hauptstadt" etc....Der Tisch wird zum "Vierbeiner", der Leser denkt an seinen Hund....... Deutschprofessoren übersehen oft auch, das eine perfekt gelehrte Grammatik noch lange keinen guten Text ergibt, geben aber wenig Tipps, wie man einen guten Text macht.

14) Sprachtabus, political Correctness bis zur "feministischen Wortvermüllung" Graz hat 260.000 Einwohner und Einwohnerinnen ???? Der Intentand bzw. die Intendantin ernennen seinen Stellvertreter bzw. seine Stellvertreterin bzw. ihren Stellvertreter bzw. ihre Stellveretreterin

15) Anglomanie ("slow motion" besser Zeitlupe, etc..........), es sei den es gibt dazu kein brauchbares, deutsches Wort zB) Globalisierung, Kommunikation, etc....eh schon eingedeutscht. Cluster, ein völlig dummes Wort. Human Ressources Department - für mich ein Unwort statt Staff od. Personal. Bei DaimlerChrysler Deutschland solls passiert sein, dass die zwangshafte Einführung des Englischen als Konzernsprache dazu geführt hat, das Mitarbeiter mit guten Ideen sich nicht durchsetzen konnten, weil sie des Englischen nicht ausreichend mächtig waren. Man muss aber aufpassen, dass es nicht mit Anglizismen je nach Gesellschaft anbiedernd wird.

16) All diese Regeln gelten nur eingeschränkt oder gar nicht bei Bewerbungsschreiben, Doktorarbeiten, wissenschaftliche Arbeiten, Gebrauchsanweisungen, etc......

Ein zu salopp formuliertes Bewerbungsschreiben mag die Personal- Abteilung belustigen und kann trotzdem kontraproduktiv sein. Man muss hier differenzieren.

17) Der schlimmste Feind einer guten, deutschen Sprache ist : Imponiergehabe und Einschüchterungsjargon von Wissenschaftlern, Bürokraten, Marktforschern und Vorstandsassistenten. Wissenschaftler bedienen sich gerne eines abgehobenen Wortschatzes, ohne die Worte Schopenhauers zu bedenken: "Man gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge". Bei Wissenschaftlern ist's oft umgekehrt, sie sagen oft gewöhnliche Dinge in einem ungewöhnlichen Wissenschaftsjargon", ohne das sich dadurch der Inhalt ihrer Binsenweisheiten verbessert, vielleicht aber der Schein.

Beispiel, wie man Nonsense wissenschaftlich aufpeppt: "Attraktionen suspendieren den Fortgang der Narration nicht, sie treiben ihn an, besitzen ihre eigene Struktur. Diese Narration wiederum verleiht der Attraktion erst Sinn. So bleiben die Attraktionen bisweilen ästhetischer Surplus, irrationale Energie, wo die Erfahrung nicht aufgeht im Dekodieren der Zeichen. Der Verfasser sollte sich um einen Termin im LSF bemühen"

Man sollte jede Chance nützen, solchen Jargon zu zertrümmern und sich selbst davon freizuhalten, außer man muss sich selbst in Wissenschaftshierarchien empordienen. Beispiel für nervigen Jargon: transaktionsorientierte Kundenzufriedenheit; innovative Freiräume der Kommunikation ermöglichen, integrierte Steuerungssysteme zu funktionalisieren, Komplexitätsreduzierung, Paradigmenwechsel, etc........ sowie zu viele Anglizismen und ausgeleierte Modewörter (zB. Innovation).

18) Eingeschobene Nebensätze behindern den Erzählfluss starker Hauptsätze. Hauptsätze haben Kraft!! und sind immer am stärksten. zB) Alles Recht geht vom Volk aus zB) Die Würde des Menschen ist unantastbar zB) Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (= 2 kräftige Hauptsätze) Ein angehängter Nebensatz genügt, weg mit dem Rest. Vorbild Lutherbibel: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer und es war finster auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Also nur dieser kleine Nebensatz..

ACHTUNG: Für langatmige Prosatexte auf den Feuilleton-Seiten gelten wieder andere Regeln, ein Thomas Mann liebte Schachtelsätze, die aber gekonnt trotzdem anspruchsvoll waren. Absolut unzumutbar ist für mich der Schreibstil des zeitgenössischen Philosophen Sloterdejk. Ich las ein Buch von ihm und entschloss mich, es nach 80 Seiten dem Papierkorb zu übergeben.

19) Wenn man mit dem Hauptsatz beginnt und dann Einschübe von 30 bis 40 Worten fabriziert, bis man zum Ende des Hauptsatzes zurückkehrt. Katastrophe!!

20) 6 Wörter (=12 Silben) Regel für alle Arten von Satzeinschüben.

Satzeinschübe dürfen nicht länger, als 3 Sekunden dauern!!! Beispiel: "Dem Fachausschuss sollte bis zum 18.Juni ein Vorschlag für ein Stufenkonzept zum Aufbau einer Notrufzentrale einschließlich der hierfür erforderlichen Zeitspanne unterbreitet werden (18 Worte Einschub!!)

Richtig: "Dem Ausschuss sollte bis 18.Juni ein Vorschlag unterbreitet werden (= Einschub nur 5 Worte!), wie der Aufbau...vollzogen werden kann.

21) Ein Hauptsatz darf so lange sein, wie der Atem beim Vorlesen reicht, also nicht viel mehr, als 12 bis maximal 18 Worte. Beispiel: Auch Moderatorinnen und Moderatoren wie Sandra Meischberger, Anne Will, Frank Plasberg und Tomk Buhrow sowie der ARD-Vorsitzende Fritz Raff und zahlreiche, weitere Programmverantwortliche des ARD kamen gestern Abend ins Hauptstudio. Was taten die Moderatorinnen: " sie kamen". Wie lange brauchten sie, um zu kommen: 24 Wörter - das 4-fache des Erträglichen und eklatanter Verstoß gegen die 6-Worte (12 Silben) - Regel.

22) Sätze müssen Pfeile bleiben und vorantreiben. Weil sie sich die Hängebäuche von eingeschobenen Nebensätzen leisten, verlieren sie ihre Kraft und ihr Tempo. Weil sie sich einen Käfig voller eingezwängter Attribute leisteten. Weil sie von den "verbotenen" Präpositionen!! "nach" und "neben" überfrachten haben lassen, weil diese Präpositionen für zusätzliche Fracht die Tore öffnen. Beispiel: Sarkozy teilte mit, dass Massnahmen des Sanierungspaketes neben der inzwischen umgesetzten Verbannung von Werbung aus.......,dem Erlass von Sozialabgaben und Vertriebshilfen..... sowie einer Verschiebung der Erhöhung der Posttarife........ auch die Subventionierung eines Gratisabonnements für alle 18-Jährigen, die 1 Jahr lang eine Zeitung ihrer Wahl gratis beziehen können.... gesetzt wurden. Überfrachtung mit im Volltext über 58 Wörtern durch "neben" und "auch"....ein Wahnsinn. Mit mehreren Sätzen bzw. Doppelpunkt und Stichwortaufzählung hätte man das richtiger machen können. Wie's richtig geht, dass Sätze zu Pfeilen werden, zeigt uns Schiller ("Bürgschaft";):

" Da treibt ihn die Angst,

da fasst er sich Mut und wirft sich hinein

in die brausende Flut

und teilt mit gewaltigen Armen den Strom

und ein Gott hat Erbarmen"

Atem reicht aus, Atem beschleunigt sich.

23) Der guten Ordung halber...., Anstandshalber sollte man.... deshalb habe ich.......zwar werde ich........etc......Verzicht!! Und keine vorangestellten!! Nebensätze, denn immer das wichtigste Wort oder der wichtigste Satz (=Hauptsatz) soll voran stehen.

24) Satzzeichen, eine meist verschenkte Chance Profis können damit ungehen und schöpfen alle 7 aus. Warum? Weil sie die Satzmelodie regeln, anzeigen wann die Klangstimme sich erhöhen soll, etc....... Beispiel Redetext: wie klingt a) wie viel besser klingt b): a) Frauen leben immer länger fragt sich nur wovon. b) Frauen leben immer länger. Fragt sich nur - wovon?.

25)16) Die Regeln sind je nach Medium differenziert bis z.T. gar nicht anzuwenden:

a) Schreibe ich fürs Hören (Redetext), dann muss ich viel mehr ganz kurze Redundanzen (Wiederholungen) einbauen, der Leser kann komplexe Sachverhalte 2x Lesen, nicht aber der Hörer 2x hören. Sätze müssen ausnahmslos kurz bleiben.

b) Rede: sollte ca. 7 Minuten daueren, aber jedenfalls 10 Min. nicht überschreiten. Sie sollte mit einem Scherz beginnen und einem Witz enden. Schrecklich, wenn einer so beginnt: "Ehe ich auf mein eigentliches Thema zu sprechen komme möchte ich.........."; "Ich möchte zu dem, was ich soeben gesagt habe, noch kurz bemerken, das.........."Lassen sie mich an dieser Stelle sagen ......; Gestatten sie mir........; Ich darf mich nunmehr.........etc... Natürlich ist alles auch wieder erlaubt, wenn mir in einer freien Rede plötzlich die Worte fehlen und ich zum Wiederfinden des roten Fadens peinliche Pausen mit Floskeln zu überbrücken versuche. Wer eine Rede frei bringt (nicht abliest), wirkt immer glaubwürdiger. Trotzdem sollten nur Routiniers auf das Ablesen verzichten.

Die ZIB 2 wirkt durch die Gastinterviews (mehr Emotion im Spiel) glaubwürdiger, als die ZIB 1, wo der Sprecher nur abliest (= viel weniger Emotion). c) Über die Email-und Bloggerkultur gäbe es noch vieles zu sagen: Hab ich überhaupt was zu sagen, sonst lieber nicht........rasch hinaus mit meinen Emotionen statt zu prüfen, straffen, korrigieren und was ist mein Kern der Aussage........ Schreib die Hälfte und es ist noch immer zu viel......3 Absätze genügen, denn mit 3 Absätzen schaff ich jeden Sachverhalt.........Beachtung der Grammatik erhöht unbewusst!!! die Glaubwürdigkeit und Lesebereitschaft.......... Gegen den Wortrausch wurde TWITTER (140 Buchstaben) und Facebook (420 Buchstaben) geschaffen. Luthers Bibel ein Vorbild;

Christian Morgenstern meinte:

"Meistens ist mit sechs bis acht

Wörtern völlig abgemacht

und in ebensoviel Sätzen

läßt sich Bandwurmweisheit schwätzen"

Blogger dagegen sind meist einsame Zeitgenossen, die viele Liebesbriefe ins Netz stellen. Jedoch des Bloggers Frustration: sie bleiben fast alle ungelesen. Das "Deutsche Handelsblatt" schreibt: Bloggs sind ein Medium für frustrierte Zeitgenossen, die aus Mangel an Ansprache das digitale Universum mit banalem Geschwätz unter Dauerbeschuss nehmen. Meiner Meinung ist diese Sichtweise teilweise richtig, aber auch sehr undifferenziert: Es gibt einsame Menschen, durch Schicksale geprägte Menschen etc...für die das Niederschreiben wie ein Tagebuch Therapie sein kann, sich dabei auch Abreagieren können oder einfach Vergnügen daran finden. Sind das alles Trotteln?? TWITTER : "Die Portionierung der eigenen Geschwätzigkeit" Facebook: "Man sieht mich, also bin ich" Bloggs: "Man liest mich (meist nicht) , also bin ich" Achtung: Bei Facebook muss man seine Emotionen unter Kontrolle haben, weil es ein öffentliche Medium ist und nächtliche Seelenergüsse zu Papier gebracht digital ewig gespeichert bleiben und man sie in reiferem Alter lieber nie gesagt haben möchte. Zusätzlicher Feind kann der Voyeurismus von Personalchefs sein und seine Karriere vermasseln. Auch von "digitaler Verdummung" ist immer mehr die Rede, man lese nur die Online-Leserbriefe. "Die Welt" schrieb: "Andererseit haben die Journalisten infolge dieser neuen Medien ihren Priester-Status verloren, was ihnen heftige Phantomschmerzen bereitet"

d) Doktorarbeiten, etc..= gelten z.T. eigene Regeln (verwenden sie den Wissenschaftjargon lieber zuviel als zu wenig; Verständlichkeit kann zum Negativkriterium werden; sie muss

auf die Person des einen Lesers/Professors zugeschnitten werden. e) Bewerbung = auch hier gelten eigene Regeln möglichst auf das konservative Image eines Personalchefs oder kreative Image einer jungen Firma zugeschnitten, den Leser sind nicht die Allgemeinheit sondern diese Person. Eingescannte Fotos und! Unterschrift bei Mailbewerbung. Lebenslauf 1 Seite tabellarisch. Anschreiben kurz und bündig, kein Geschwätz. Kein genaues Datum, Monat/Jahr genügt bei Ausbildungsdaten. Eltern und deren Beruf werden nicht erwähnt und ist meiner Meinung nach unprofessionell, wenn man mit ihrer Position hausiern geht. Reifeprüfung statt "Ablegen der Reifeprüfung", Abitur statt "Erlangung der Hochschulreife"; Jus in Graz statt "Studium der Rechtswissenschaften an der Karl Franzens Universität in Graz" Wichtig: Für das Bewerbungsschreiben gibt es keine 2. Chance, daher: check, doble-check, Gegenlesen, am nächsten Tag noch 1x lesen, 3x lesen..............nicht zum Lachen! Kein Beistrichfehler, kein Grammatikfehler und schon gar kein Rechtschreibfehler!!! Ein einziger Verstoß dabei kann mich aus dem Rennen werfen, weil bei der Unzahl von Bewerbungen die Formalprüfungen zur Erstselektion immer strenger werden. Meiner Meinung ist aber auch die Authentizität eines Bewerbungsschreibens gegenzuchecken, man kann sichs ja gegen Geld machen lassen.

26) Textstandards beim "SPIEGEL-Online" (zwingend für jeden Journalisten):

a) Was ist meine Geschichte, was ist ihr Dreh("spin";) dabei und dem ordne ich alles unter

b) Teaser (Inhaltsübersicht zu einem Text/ max. 270 Zeichen)

c) Haupt-Sätze ohne zuviel Nebensatzeinschübe (auf Satzverhau achten)

d) nach, vor, seit, während, weil als Satzverlängerer verboten. e) Anglizismen/Fremdworte möglichst ersetzen.

f) abgenutzte Sprachbilder verboten

zB) Paradigmenwechsel

g) Kein Beamtendeutsch

h) 2 Minuten sein Gegner sein, sich selbst misstrauen bei der Textverbesserung.

27) Abschluss-Briefing: Um Leser nicht abzuschrecken, muss ich vieles unterlassen: (Schachtelsätze, Binsenweisheiten, Geschwätz, Inhalt auftakeln,....) Und vieles bieten: (Überraschung, Feuer, konkrete Worte mit Inhalt (Brot statt Bäckereiware), Lesefluss - daher schlanke Sätze, ...wer gehört werden will muss sich kurzfassen) Das Kurzfassen gilt natürlich nicht für Prosatexte im Feuilleton, also immer differenzieren. Verboten ist: Mehr als 6 Worte zwischen die Teile eines 2-teiligen Verbes (max. 3-Sekundensatzeinschub), oder Subjekt und Prädikat zu schieben. Satz nur so lange machen, als beim Vorlesen der Atem reicht. Eingeschobene Nebensätze zerstören den Fluss und ebenso voran- gestellte Attribute extrem unerwünscht,

Erwünscht sind: Hauptsätze (= immer 1. Wahl!! weil am kräftigsten); nur angehängte Nebensätze, weil sie dahinter nicht mehr den Fluss stören aber mit Maß und Ziel, Sätze sollen wie nach vorwärstgerichtete Pfeile wirken (zB. kurze Hauptsätze/siehe Bibel). viel mehr Satzzeichen, sie machen die Melodie.

Tipps gegen Schwätzer:

o Ist ihr Friseur auf Urlaub, weil Sie diesen Unsinn uns erzählen

o Es hört sich dekorativ an, was Sie sagen

o Ich ahnte schon, dass Sie für einen unerwarteten Gedanken nicht erreichbar sind

o Sie wissen es möglicherweise besser, als Sie es ausdrücken können

o Sagen sie ruhig Ihre Meinung, ich erkläre Ihnen dann die Zusammenhänge

o Warum bemühen Sie sich so heftig, die Welterkenntnis der Zuhörer so zu unterbieten.

Niveaulosere Totschlagsargumente gegen Schwätzer (nicht von Schneider):

Elegante Beleidigungen fürs Büro: Darf ich mein erstes Magengeschwür nach Ihnen benennen? In zehn Minuten kommt ein Bus. Sie könnten sich überfahren lassen. Ein Tag ohne Sie ist wie ein Monat Urlaub! Ist ihr Friseur auf Urlaub, weil sie das mir erzählen. Wenn ich Sie beleidigt habe, sollte mich das aufrichtig freuen... Warum gehen wir beide nicht irgendwohin, wo jeder von uns allein sein kann? Reden Sie einfach weiter, irgendwann wird schon was Sinnvolles dabei sein. Ich habe gerade zwei Minuten Zeit. Sagen Sie mir alles, was Sie wissen! Sagen Sie mal, verprügelt Sie Ihre Frau eigentlich immer noch? Sie verschönern jeden Raum beim Verlassen. Haben Ihre Eltern Sie nie gebeten von zu Hause wegzulaufen? Ich denke, Sie sind ein harmloser Trottel, aber ich will ganz offen sein, nicht jeder denkt so positiv. Jedes Mal, wenn ich Sie anschaue, frage ich mich: Was wollte die Natur ? Ich vergesse nie ein Gesicht, aber in Ihrem Fall will ich mal eine Ausnahme machen. Sie schaffen es tatsächlich, dass man die Stille zu schätzen weiß. Es gibt so viele Möglichkeiten, einen guten Eindruck zu machen. Warum lassen Sie alle ungenutzt ? Ist heute ein besonderer Tag, oder sind Sie immer so blöd? Keine Ahnung, was Sie so dumm macht, aber es funktioniert super. Sie gehören auch zu den Menschen, die sich von keinem Kleidungsstück trennen können, nicht wahr? (Geruchsbelästiger) Sie sind ein wirklich überzeugendes Argument für getrennte Ehebetten.

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Nachtrag für Ms. Duck:

Professionelles Schreiben für den Journalismus/Kerstin Liesem/2015/Uni-Prof. Köln:

In 1 Tag quergelesen, sehr praxisorientiert mit vielen Beispielen, 3 Teile:

Teil I =

Grundregeln des Schreibens, wie Verben statt Substantive, mit Adjektiven höchst sparsam umgehen, Pulitzer-Regel: "Kurz,klar und bildhaft" schreiben, Satzlängen max. 14 bis 18 Wörter.

Lineare Satzstruktur, sparsam mit Nebensätzen und wenn Nebensatz, dann max. 3 Sek. lang. Nicht linear wäre ein schachtelsatzartiges Informationsgemisch, mehrere Themen in einem Satz.

Überlegen, was ist die Kernbotschaft, was ist der Dreh der Geschichte - dem ist alles unterzuordnen. Zusammengesetzte Verben zB) "schlägt......vor", dazwischen keine langen Nebensätze einbauen.

Kampf dem Fachchinesisch und Managersprech:

Popper: "Wer etwas nicht einfach und klar sagen kann, soll weiter nachdenken und erst dann reden oder darüber schreiben".

Wegkommen vom Bürokratendeutch der Substantivierungen: ("InBetriebNahme").Verben verwenden und zwar starke, nicht blasse Verben.

Vermeide "bemooste" Textbausteine, wie Innovation,Paradigma, Kreativität, Potential, Portfolio, etc.....

Hände weg von Passivsätzen. Medien wie Der SPIEGEL, etc...haben in der Redaktion einen Index mit abgegriffenen Wörtern, die Journalisten nicht verwenden dürfen.

Auf Einfachheit, Gliederung und lineare Textstruktur (nur 1 Thema in einem Satz od. Absatz) achtgeben.

Teil II=

Darstellung journalistischer Textsorten:

Eine "Nachricht" sollte etwas nicht Alltäglich vorkommendes sein, daher nicht wenn ein Hund einen Mann sondern ein Mann einen Hund beißt, das ist eine Nachricht.

Auf die Textsorten Nachricht, Meldung, Bericht, Reportage, Feature, Portrait, Interview, Kommentar Glosse, Essay gehe ich jetzt nicht näher ein.

Die 7W-Fragen (Wer, was,wann,wo,wie,warum, woher) beim Aufbau einer "Meldung" (zB. eine APA-Meldung wird übernommen) nicht vergessen (3, 4, 5- Satzmeldungen). In der "Reportage" kommt schon eine starke redaktionelle Bearbeitung des Journalisten hinein und der "Kommentar" ist die persönliche Meinung des Journalisten und soll kantig sein.

"Onlinezeitungen" sind nachrichtenorientiert, weil beschleunigt ohne Redaktionsschluss.

"Printzeitungen, Magazine", etc. stärker redaktionell mit Meinung und Storytelling orientiert. Den Dreh beim Storytelling sets vorher überlegen, dem ist alles unterzuordnen!! Die "Reportage" ist die Königsdisziplin, worin der Journalist sein ganzes Repertoire ausspielt. Das "Feature" ist eine Mischung aus abstraktem Sachthema mit konkreten Beispielen. "Portrait" ist die Charakterisierung einer Person nicht mit der Kamera, sondern journalistischer Beschreibung.

Ein Kommentar darf und muss polarisieren. Die "Glosse" ist eine Spezialform des Kommentars und lebt von Übertreibungen, spöttischen oder satirischen Bemmerkungen, etc....die aufbauende Vorbereitung und das Zünden der Pointe ist auch wesentlich.

Teil III=

Blogging/Internet:

Worauf muss der Blogger, Onlinejournalist achten?:

1) Wegklickrisiko:

Er muss viel intensiver auf seine Zielgruppe eingehen, der User kickt ansonsten sofort wieder weg.

2) Mehr Absätze machen, als im Print

3) Nach zwei spätestens drei Absätzen Zwischenüberschriften einbauen. Bei Onlinetexten schaut der Leser viel mehr auf Überschriften. Bei Printtexten zuesrt auf Bilder. Überschriften(Titel) sind online ganz wichtig!!! - kommt eine Überschrift langweilig daher, klickt der User schon wieder weiter.

Auch eine noch so spannend erzählte Geschichte im Fließtext hat keine Chance, gelesen zu werden bei langweiliger Überschrift (Titel)!!!Reizwörter ganz wichtig!!!(Eklat, Affäre, Skandal, Hoffnung, Blutbad, etc...sind starke Reizwörter oder Superlative).

4) Eyecatcher Überschrift ganz wesentlich!!!!

Bei meinem Australien-Flüchtlingsbeitrag hatte ich zuerst den Eyecatcher "Schifferlversenken", jedoch ein User machte mich aufmerksam, dass dies eine ethisch fragwürdige Bezeichnung sei und ich beseitigte sie wieder.

Eine gute Onlineüberschrift sollte möglichst kurz sein und die wichtigsten Begriffe oder Schlagwörter müssen nach vorne!.

Beim oberflächlichen Scannen erfasst der Leser nur 12 Zeichen (= Buchstaben oder Zahlen).

5)Beim Bloggen gibt es keine Teaser (=Unterzeilen, die auf den Inhalt neugierig machen). Mangels Unterzeilen muss bereits im Titel Klartext stehen.

6) GOOGLE liest Überschriften nur bis zu 60 Zeichen, die als Überschrift bevorzugt gereiht werden. Der Rest fällt schon unter nachrangigem Text bei Stichwortsuche. Daher geht es im Text um Burnout, muss Burnout unbedingt auch in der Überschrift enthalten sein. Suchmaschinen gewichten also Überschriften deutlich höher, als Fließtext.

7)Teaser (= Appetizer für den Inhalt):

Wenn ich eine Zeitung im Web lese, sind immer Überschriften (Titel) und dann noch ein Teaserabsatz dabei. Teaser ist ein Anreißtext, der neugierig machen soll, aber nicht schon die Lösung oder Pointe enthalten darf (="Cliffhanger-Teaser"/ Andeutung ohne Lösung machen, um Neugierde zu erzeugen). Der Teaser muss suzusagen die Story verkaufen. Auch Teaser werden bevorzugt gereiht bei Suchmaschinen, daher hinein mit den Keywords. Beim Inhaltseinstieg darf der Teaser nicht gleich noch einmal wiederholt werden (lnagweilt den Leser).

8) Bei Onlinetexten soll kursiv möglichst vermieden werden. Auch nichts unterstreichen, denn bei Unterstrichenem erwartet der Leser einen Link. Keine Silbentrennung, immer linksbündig einstellen, keine Farben bei der Schrift.

9) Wenn ich Links anführe, muss er aktiv sein und funktionieren, darf nicht ind digitale Nirvana führen. Das verärgert den Leser.!

Sparsam mit dem Link setzen umgehen (jedenfalls weniger als 5 Links)!!

10) Die Multimedia-Möglichkeiten sollten auch tunlichst ausgeschöpt werden. Damit wird auch auf f+f sparsam umgegangen.

Bildgalerien, Audio-Dateien, Videos, etc...sollen Texte bunt, lebendig und wirkungsvoll machen.

In diesem Buch wird jedoch nicht darauf hingewiesen, dass man bei Fremdfotos oder Videos auch ein erhebliches UrhR-Risiko eingeht, das kostspielige Abmahnschreiben zur Folge haben kann.

Übrigens "Weblog" kommt von "Web"+"Log"(=Logbuch des Kapitäns).

11) "Blogosphäre":

Das interaktive und reaktive Moment, das das Web 2.0 mit dem Blogging bietet, macht das Ganze gegenüber einem Printmedium viel lebendiger. Chefredakteure der SZ, NZZ, WELT FAZ, etc...haben neben ihren Zeitungskommentaren oft noch eigene Blogs. Wie es dabei mit den österr. Zeitungen steht, habe ich mir noch nicht angesehen. Dabei gibt es a) themenzentrierte Blogs oder b) personenzentrierte Blogs zB) Krugman in der NYT. Darin werden primär die Experten angesprochen.

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YouTube/Schneider (6 min. über Journalismus):

Mit Journalistenschülern:

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http://www.handelsblatt.com/unternehmen/beruf-und-buero/buero-special/business-english-zehn-tipps-fuer-englische-korrespondenz/12954152-2.html

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