Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat gegen eine noch unbekannte Person einen Strafbefehl über 30 Tagessätze verhängt. Das Delikt: Die Invektive "Lackaffe" wurde auf den amtierenden Wüst-Vorgänger und Kanzler von Bärbels Gnaden Friedrich "Pinocchio" Merz angewandt. Die Höhe des Tagessatzes wurde nicht mitgeteilt, da ansonsten Rückschlüsse auf das "geschätzte" Einkommen der Person möglich wären. Einspruch ist möglich, würde den Betroffenen allerdings mit nicht unbeträchtlichen Kosten konfrontieren.
Einschub: "Pinocchio" ist o.k., wie aus der Begründung eines zuvor eingestellten Verfahrens dortselbst hervorging, „weil es sich hierbei um eine von der Meinungsfreiheit gedeckte und damit zulässige Machtkritik handelt“. [https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a17e44961be973b7ac9f7d7/lackaffe-strafbefehl-wegen-merz-beleidung-auf-facebook.html?icid=product.animatedbanner.free.1#Comments]
Ende Einschub
Nun ist das Einkommen kein Identifizierungsmerkmal. Allerdings deutet der Begriff "Lackaffe" durchaus auf einen Menschen Ü-50; der aktive Wortschatz Jüngerer was Verbalinjurien betrifft ist doch eher bescheiden, wenn man von Anglizismen absieht.
Und da die Tagessatzhöhe nicht beziffert wird, ist davon auszugehen, dass es sich eher um einen Geringverdiener wie etwa mal wieder einen Rentner handelt. Ich hoffe, dass sich ein Anwalt findet, der die verfolgte Person "pro bono" vertritt und helfende Mitbürger, die die anderen Kosten mittragen.
Der Begriff "Lackaffe" bezeichnet nach dem "Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache" [https://www.dwds.de/wb/Lackaffe#ot-1] pejorativ einen geschniegelten, geckenhaften Mann. Es werden einige verwandte Begriffe genannt, die ebenfalls größtenteils durchaus ungebräuchlich sind (Fant, Schmock, Geck, Gent, Stenz, Stutzer). Ob das spezifisch schwarzhumorige österreichische Begriffe gibt, weiß ich nicht. Aber sicher findet sich wer, der mich da belehrt.
Nun kann man dem Wüstvorgänger kaum einen gewissen Hang absprechen, "geschniegelt" aufzutreten. Sicher gibt es Schneider, die ihr Handwerk verstehen und dem Mensch einen gut sitzenden Anzug verpassen könnten. Aber das neudeutsch "Outfit" des Befehlsempfängers genügt durchaus jenem Aussehen, das meine Großeltern gutmeinend als "geschniegelt und gebügelt" bezeichnet hätten, wenn meine Onkel zum Maitanz aufbrachen. Konfirmanten-Look halt. Immer leicht zerknauscht.
Geckenhaft erschließt sich, wenn man in Betracht zieht, dass der "Lackaffen"-Bezeichnungsträger sich nicht entblödet, die Pflege seines spärlichen Haupthaars und seines Antlitzes steuerfinanzierten Fachkräften anheim zu geben, die die Steuerzahler, um es positiv darzustellen, nicht unerheblich belasten. Man stelle sich vor, "Birne" Kohl hätte sich seine Frise vom Fiskus zahlen lassen. Wochenlange "Spiegel"-Titel wären gefolgt.
In der Definitionsdimenson des "Lackaffen" kommt leider die ihm innewohnende Komponente der Arroganz zu kurz. Arroganz in einer - wie ich finde - sinnigen Definition, bezeichnet die Fähigkeit, die eigene Dummheit zu bewundern. Daran herrscht bei der in Rede stehenden Entität kein Mangel. Ich meine, wer seine Landsleute abwechselnd als faul, dumm oder begriffsstutzig bezeichnet, der offenbart schon ein gerüttelt Maß an Abgehobenheit. Aus seiner Sicht ist das Dumme, dass vox populi schon immer Hohltöner identifiziert und markiert hat. Auch wenn die Plebs eine Zeitlang genasführt werden kann. Abraham Lincoln wird dieser Satz zugeschrieben: "Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen." [https://www.zitate7.de/4395/Man-kann-das-ganze-Volk-eine.html]
Und es ist nunmal bedauerlicher Tatsache, dass die Unterthanen* (sic!) in Buntland eine besonders lange Leitung haben.
Wer sich so als allein- und allwissend darstellt, braucht kein Amt sondern einen Psychiater, mindestens aber Psychologen.
Manche in der "Christen"union scheinen das erkannt zu haben. Daher der Ruf nach Auswechslung. Der nächste Popanz?
Ich meine, unter Merkel hat die systematische Demontage der deutschen Wirt- und Gesellschaft begonnen. Nach dem diesbezüglich produktiven Interregnum des Scholzomaten, wurde und wird die produktive Wirtschaft in Deutschland systematisch ausgemerzt. Und jetzt erklingen Forderungen, das, was noch übrig ist, zu verwüsten.
Aber was zählen die Einwände eines sich selbst noch so verstehenden Bürgers? Nach Meinung der wahren Kanzlerin Bärbel B. bin ich ein "einheitsbrauner" "Nicht-Migrant" (so Friedrich-Ebert-Stiftung und Tagesschau).
* "Es ziemt dem Untertanen, seinem Könige und Landesherrn schuldigen Gehorsam zu leisten und sich bei Befolgung der an ihn ergehenden Befehle mit der Verantwortlichkeit zu beruhigen, welche die von Gott eingesetzte Obrigkeit dafür übernimmt; aber es ziemt ihm nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen." Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister nach https://www.aphorismen.de/zitat/27107