Corona hier, Corona da, Corona ist überall.

Überall hören und lesen wir, was wir tun - und zu unterlassen haben.

Wir sollen möglichst zu Hause bleiben, Menschenansammlungen meiden - und vor allem unser exzessives Shoppingverhalten einschränken.

Zu diesem Zweck haben in Österreich ab Montag nur mehr die wirklich wichtigen Geschäfte geöffnet, nämlich die, die für die Aufrechterhaltung unserer Lebensnotwendigkeiten unabdingbar und relevant sind.

Dazu gehören Lebensmittelläden, Drogerien, Apotheken - und, man lese und staune - HANDYLÄDEN.

Man muss eben Prioritäten setzen....

Wer jetzt noch kein Handy besitzt, um mit seinen Lieben, die er ja nun nicht mehr in realiter treffen soll, auch weiterhin kommunizieren zu können, muss auch nach dem kommenden Montag die Gelegenheit haben, sich das hiefür erforderliche Gerät anschaffen zu können, oder wie?

Im Gegenzug dazu ist zB von Baumärkten keine Rede, die können getrost geschlossen halten, weil es offensichtlich völlig unerheblich ist, dass in diesem Bereich ab Montag womöglich alles steht.

Wer zu Hause eine Baustelle hat und dem eventuell in den nächsten Tagen Baumaterial oder ein Utensil zum Weiterarbeiten fehlt - Pech gehabt. Dann steht das Werkl halt für die nächsten paar Wochen.

Wen interessiert´s?

Andere, möglicherweise ganz sinnvolle Maßnahmen, wie zB die Aufhebung der Kurzparkzone in Wien, werden von der Stadtregierung, bzw. der grünen Wiener Vizebürgermeisterin, rigoros abgelehnt.

Es ist ja auch so sinnvoll, sich nicht mit seinen Verwandten zu treffen wegen der möglichen Ansteckungsgefahr - aber die U-Bahn, wo sich bekanntermaßen ja nur ganz wenige Leute aufhalten - und dies hoffentlich auch im erforderlichen Abstand von mindestens 1m - ist völlig ungefährlich und soll deshalb auch weiterhin für jede Fahrt benützt werden. Zudem werden gleichzeitig auch die Interwalle verlängert, der öfftl. Verkehr auf "Ferienbetrieb" umgestellt - damit sich die Anzahl der Fahrgäste pro Fahrt noch erhöht.

Dass man die eine oder andere Fahrt vermeiden könnte, wenn man statt in die U-Bahn oder einen Bus ins eigene Vehikel steigt, hat sich offensichtlich noch nicht bis zu den Grünen herumgesprochen.

Dass man sich hier auf "rechtliche Gründe" zurückzieht, kann übrigens lediglich als besonders dumme Ausrede gewertet werden, denn sobald in Wien mehr als 10cm Schnee fallen, wir die KPZ sehr wohl aufgehoben.

Aber hier wird wohl die grundsätzlich negative Einstellung der GrünInnen zum KFZ über das Wohl der Bürger gestellt - oder sind´s gar die schnöden Euronen, die man hier im Auge hat? Denn die Parkraumbewirtschaftung bringt der Stadt Wien jährlich ein riesiges Körberlgeld...

Man weiß es nicht, sondern wundert sich nur.

In diesem Sinne - g´sund bleiben!

Sorry, ich hatte das falsche Bild gepostet - hab es jetzt ausgetauscht.

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woidviertla

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Aron Sperber

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MartinUSH

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