Staatsbürgerschaft versus Volksgemeinschaft

Screenshot NDR + Originalzitat

Eigentlich ist es doch ganz einfach: Staatsbürger ist jeder, der die Staatsbürgerschaft eines Landes hat, und natürlich können viele verschiedene Völker in einem Staat leben (USA, Österreich-Ungarn).

Volk ist dagegen eine kulturelle (ethnische) Gemeinschaft, die in verschiedensten Staaten leben kann: Rumäniendeutsche, Russendeutsche, Juden, Sinti und Roma usw.

Problematisch wird es, wenn man auf Basis der Volkszugehörigkeit unterschiedliche Rechte in Anwendung bringt (Rassismus, Apartheid). Genauso problematisch ist aber, Menschen ihre Volkszugehörigkeit abzusprechen, einem Recht, das jedem Zuwanderer zugebilligt wird, beim deutschen Volk aber als "völkisch" verunglimpft wird. Was eine neue, umgekehrte Form des Rassismus ist.

Verleugnung ethnischer Herkunft als neuer Rassismus

Man kennt das aus im Krieg besiegten Völkern, deren ethnische Abstammung unterdrückt, ja zerstört werden soll (Beispiele aus dem Stegreif: russischsprachigen Ukrainern wurde und wird die russische Sprache verboten, Schotten wurde einst das Tragen des Kilts verboten, Juden wurden seit dem Mittelalter in bestimmte Gettos verdrängt und in ihren Bürgerrechten beschnitten, US-Indianern wurden teil- und zeitweise die Kinder weggenommen, um sie umzuerziehen).

Ein ewiges Diskussionsthema, das sogar missbraucht wird, um Personen, die sich auf einen ethnischen Volksbegriff berufen, als "Verfassungsfeinde" zu diskriminieren, was nicht nur dumm, sondern im Endeffekt Volksverhetzung und Rassismus ist. Es spaltet die Gesellschaft und diffamiert Menschen, weil sie sich zu einer Ethnie bekennen.

Miss Germany-Kandidatin als aktueller Trigger dieser Diskussion

Die oben abgebildete türkischstämmige Büsra Sayed erlangte zwar nicht den Titel der Miss Germany, war aber medialer Mittelpunkt der Journaille und bekamt einen internen "Trostpreis". Was auf der einen Seite zu Beifall führte, auf der anderen zu Kritik. Unterschiedliche Einschätzungen, die in einer Demokratie gleichberechtigt nebeneinander stehen können.

Besondere Empörung erntete Beatrice von Storch für eine ebenso polemische wie pointierte Rede, die den Finger in die Wunde der weltfremden Multikulti-Ideologie legte. Hier ein paar prägnante Auszüge aus ihrer Rede:

Warum ich die Kritik für gerechtfertigt halte

Auch in der Vergangenheit schon haben türkischstämmige bzw. generell Damen aus zugewanderten Ethnien erfolgreiche und beliebte Schauspieler und Models gestellt. Nur, dass sie sich an die westliche Kultur angepasst hatten, sich also im Sinne des Worte integriert hatten. Es geht deshalb bei Frau Sayed, die sich übrigens selbst in der Vergangenheit als "stolze Türkin" bezeichnete, nicht um Herkunft, sondern um Integration.

Generell kommt ein Unwohlsein auf, wenn man überall beobachten kann, dass Wahlen und Wettbewerbe durch ungeschriebene Quotengesetze verzerrt werden, wenn z. B. bei Heidi Klums GNTM von 3 Finalistinnen 2 schwarz waren, und eine - die damalige Siegerin - mehr als üppig und selbst als Plus Size Modell, trotz gewisser Attraktivität, nur schwer vermittelbar. Da dominiert dann doch die politische Botschaft jedes Maß und jede Nachvollziehbarkeit. Was eben auch diskriminierend gegenüber möglicherweise qualifizierteren Teilnehmern ohne Migrationshintergrund und Übergewicht ist.

Oder hier die Top 18 der aktuellen Miss Germany Wahl. Sind das wirklich die 18 Frauen, die Deutschland am treffendsten repräsentieren, und nicht eher die politische Wunschvorstellung einer extremistischen Minderheit?

Das Kopftuch dient der Ausgrenzung aller Nicht-Kopftuchträger

Wer leugnet, dass das Kopftuch eben nicht eine primär religiöse Aussage hat (nirgendwo im Koran wird von Frauen verlangt, ein Kopftuch zu tragen), sondern eine gesellschaftliche und zunehmend politische Aussage, in bewusster Abgrenzung von allen "ungläubigen" Frauen, die KEIN Kopftuch tragen, einer Aussage, die in fast allen islamischen Ländern einen Rückschritt Richtung Mittelalter zur Folge hatte (Scharia, Unterdrückung der Frau, Steinigungen, Antisemitismus) und inzwischen in Europa häufig sogar noch ausgeprägter und radikaler auftritt, als in vielen islamischen Ländern, der verschließt die Augen vor einer gefährlichen Realität, einer Entwicklung mit ungeheurer Zerstörungskraft für alle liberaldemokratischen Kulturen.

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