1. Über die Jahrtausende passten sich die Menschen an den Kontext - also ihre Umwelt an - seit urdenktlichen Zeiten (vor dem Flugzeug und all dem schnellen Reisen). D.h.an die Natur rundum, die "Landschaft" (so auch Thomas SOWELL in - "Culture and Race" -), - so auch meine beste Hypothese dazu

2. Seit es Reisen gibt, die auch Menschen von Ethnien, Stämmen, Clans (die also über Jahrtausende sich an einen bestimmten Kontext lebten und sich dort "angepasst" haben, nicht nur mit der Hautfarbe sondern auch ihrer gesamten Kultur, ihrem Habitus, ihren Usancen) mit anderen Menschen anderer Ethnien zusammenbringt, gibt es auch Partnerschaften (Ehen oder wie immer die Usance dazu sagt), die "neuartige Kinder" hervorbringt (Canada sagt: Divergence is our strength, kurz, TRUDEAU fördert den "Multikulturalismus", wie MERKEL, - was ich instinktiv zunächst ablehne). Das entscheidende nun ist, dass intelligente Eltern meist auch intelligente Kinder haben, wiewohl es etliche Ausnahmen gibt, insbesondere unter den genial Begabten ...

3. Werden wir also - wie es immer mehr der Trends zu sein scheint - nun immer mehr weltweit durchmischt, so werden also auch immer mehr "neuartige Kinder" hervorkommen. Diese Art von Durchmischung - soferne keine Diktatur oder sonstige Zwangsherrschaft die Partner zusammenverpflichtet - wird auch in der sich nun immer mehr durchmischten globalen Welt wie von selbst ergeben. Sosehr ich auch in Österreich österreichischer Lebensart, in Bayern die bayrische, in Paris echt Pariserische (was nun schon kaum mehr mehrheitlich der Fall scheint) gern sehe und erleben möchte, so muss ich doch - wie alle Menschen, diesen Trend nolens volens akzeptieren. Zumal dieser Trend auch kaum zu ändern ist, solange dieses heftige Reisen möglich ist. Dabei wird auch - bei zunächst fremdartigen Kulturträgern - ganz überwiegend "gleiches oder ähnliches Niveau" miteinander neue Kinder hervorbringen, und die Gemeinschft der Familie oder Partnerschaftsform wird immer auch etwas von den vorgelebten Niveau wie von selbst der neuen Generation vermitteln, also genetisch und kulturell (etwa 50:50, sofern man nicht genaueres vorlegen kan).

4. Das Neue aber ist, es werden sich sogar die "Niveau-Klassen" derart noch immer mehr werden - prozentuell und relativ zur Gesamtgesellschaft: Denn in einem Dorf oder Viertel (Waldviertel) war bislang nicht soviel Auswahl an Partnern, wie nun etwa mit den "Erasmus-Programm" möglich wird, und erst dem weltweiten Handelstetue etc.. Japan schottet sich noch ab, aber immmer mehr Fremdes wird durchsickern und in 100 Jahren - so die Menschheit noch zivilisiert leben kann - wird es auch dort deutlich erkennbar sein.

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Kurz,

* die erste Prägung ist der Kontext,

* die zweite die Elterngene,

* die dritte die Kultur-Lebensart...

Es werden also - wie immer man es nennen mag - die "KLASSEN" wieder und deutlicher auch im Weltrahmen entstehen; - MILIEUKLASSEN, also Menschen, die weltweit auf ähnlichem Niveau leben und kommunizieren, - was schon auf den Weltkonferenzen sichtbar wurde, dies in allen Ressorts...

Milieu-Klassen - sind auch Klassen, manche haben mehr Stil, Intelligenz, Geschmack, noble Lebensart... daran wird sich wenig ändern. Kollektive - wie die Linke es sich vorstelle, wird es nie geben - wo Grete undPlete zusammenhausen (das wurde ja in Wohnkommunen ausprobiert - deren Lebensdauer ist etwa 1,4 Jahre betrug/beträgt....

Kurz, wir haben dann im Großformal wieder Ottakring und Döbling, und die mischen sich selten...

Dies ist als Frage gemeint: Wird die These halten, kann das richtig sein?

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Iris123

Iris123 bewertete diesen Eintrag 08.05.2019 06:06:20

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