Angeblicher Drohnenangriff auf Selenskyjs Flugzeug?
Wenn Russland tatsächlich ein bestimmtes Ziel treffen will, stellt sich für mich die Frage: Warum sollte ausgerechnet ein angeblicher Angriff in unmittelbarer Nähe des Flugzeugs stattfinden, ohne das Ziel tatsächlich zu treffen?
Natürlich muss jeder solche Vorfall untersucht werden. Aber gerade im Ukraine-Krieg sollte man nicht jede Meldung ungeprüft als Tatsache übernehmen. Zu viel Propaganda, Desinformation und politische Inszenierung kommt inzwischen von allen Seiten.
Wie die Behörden in Moldau mitteilten, drangen zwei Drohnen in den Luftraum des Landes ein, woraufhin der Start der Präsidentenmaschine zunächst abgesagt werden musste. Selenskyj war anschließend von Moldau nach Norwegen gereist.
Der norwegische Ministerpräsident Støre erklärte, eine der Drohnen habe Selenskyjs Flugzeug beinahe getroffen. Eine offizielle Stellungnahme aus der Ukraine lag zunächst nicht vor.
Quelle: Deutschlandfunk.de
Und genau hier beginnt für mich das Problem:
Im Ukraine-Krieg wird mittlerweile mit allen Mitteln um die öffentliche Meinung gekämpft. Meldungen werden dramatisiert, politische Interessen verfolgt und die Bevölkerung soll davon überzeugt werden, dass immer mehr Geld und Waffen alternativlos seien.
Aber wie lange soll das noch so weitergehen?
Deutschland und Europa tragen bereits enorme finanzielle und wirtschaftliche Belastungen. Gleichzeitig wird immer wieder davon gesprochen, dass wir mit unserer Unterstützung angeblich unsere eigene Freiheit verteidigen.
Doch wo endet diese Unterstützung?
Und wie lange kann Deutschland diese Politik noch finanzieren?
Besonders fragwürdig finde ich den Umgang mit wehrfähigen ukrainischen Männern, die während des Krieges in anderen europäischen Ländern leben. Wenn die Ukraine tatsächlich ums Überleben kämpft, stellt sich doch die berechtigte Frage, warum nicht auch von diesen Männern ein Beitrag zur Verteidigung ihres Landes erwartet wird.
Solidarität darf keine Einbahnstraße sein.
Ich halte die derzeitige Politik der EU und insbesondere der deutschen Bundesregierung für hochriskant. Wer glaubt, dass immer mehr Waffen automatisch zu Frieden führen, sollte sich fragen, wie dieser Krieg überhaupt beendet werden soll.
Und dann wundert man sich, warum Parteien wie die AfD immer stärker werden.
Vielleicht sollten die etablierten Parteien endlich verstehen, dass viele Menschen nicht gegen die Ukraine sind, sondern gegen eine Politik, die ihnen ständig neue Milliardenkosten, steigende Belastungen und immer mehr Eskalationsrisiken präsentiert.
Wir brauchen endlich eine ehrliche Debatte statt Propaganda von allen Seiten.
Denn eines gilt immer:
Lügen haben kurze Beine.