Der Münchner Merkur titelte am 3.9.: Söder-Hammer: Nicht Scholz, Laschet oder Baerbock – klare Mehrheit wünscht sich CSU-Chef als Kanzler

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CDU /CSU stürzen heute am 7.9. in der von Forsa gemessenen Wählerstimmung auf den niedrigsten jemals in der Bundesrepublik von einem Umfrageinstitut ermittelten Wert. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 19 Prozent.

Forsa 07.09.2021: CDU 19 %, SPD 25 %, Grüne 17 %, FDP 13 %, Linke 6 %, AfD 11 %, sonstige 9 %.

Bei der K-Frage liegt SPD-Kandidat Olaf Scholz bei 30 Prozent (+1), Unionskanzlerkandidat Armin Laschet verliert zwei weitere Prozentpunkte und kommt auf 9 Prozent. Annalena Baerbock liegt unverändert bei 15 Prozent. 46 Prozent der Bundesbürger würden sich übrigens für keinen der drei Bewerber entscheiden.

Wäre CSU-Chef Markus Söder Kanzlerkandidat der Union, würden sich 38 Prozent für ihn und nur 21 Prozent für Scholz und 15 Prozent für Baerbock entscheiden, meldet dts.

Wie die Sache bei H.G. Maaßen oder Friedrich Merz ausgegangen wäre, wurde leider nicht ermittelt. Tja, die inhaltlich entleerte Union hat es nicht anders verdient. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Das Jahr der Kanzlerkandidatenfehlbesetzungen

Die Entscheidung der Grünen aus Quotenfrauenerwägungen heraus Annalena Baerbock statt Robert Habeck zu bringen, hat meiner Meinung den Grünen den möglichen Sieg und die Saarländische Landesliste gekostet.

Und nun setzt die CDU/CSU mit dem aufgezwungenen und ungeschickt agierenden Armin Laschet ihren freien Fall trotz Laschets “Zukunftsteam” fort. Es wird spannend, ob man, um Macht und Stimmenverlust abzuwenden nun Markus Söder bringt.

Der aalglatte Olaf lehnt sich unterdessen zurück, schweigt und genießt. Er macht somit kaum Fehler. Der Scholzzug rollt. Die Union grübelt und die Grünen haben das Rennen aufgegeben.

Übrigens, wenn ihr mich fragt: ich hätte lieber Laschet als Söder zum Kanzler, falls die CDU/CSU das Ruder noch rumreißen sollte.

Bundeskanzlerin Merkel hat heute die vermutlich letzte Bundestagsrede ihrer Amtszeit genutzt, um gegen SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zu sticheln und für Unionskandidat Armin Laschet zu werben.

Das finde ich, ehrlich gesagt, ziemlich unüblich, dass eine Bundeskanzlerin im Bundestag Wahlkampf macht. Die Linken "Die Union ist so verzweifelt, dass sogar Angela Merkel aus der Rolle fällt", sagte Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow und die SPD "Ich bedauere sehr, dass die Bundeskanzlerin heute ihr Amt dem Wahlkampf untergeordnet hat", sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich, fanden das wohl auch.

Wer noch Inspiration sucht, wird eventuell hier fragt-das-orakel-wahl-o-mat fündig. Auch Pommes hat ein paar Tipps in wahlstrategie-fuer-nichtwaehler-protestwaehler-unentschlossene-und-solche-die-einfach-mehr-wollen/ zusammengestellt.

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