9.500 Euro monatlich für die Tierschutzbeauftragte der FPÖ

Hieß es nicht immer, Philippa Strache kümmere sich ehrenamtlich um die armen Tiere? Sie würde Bello und Wuffi aus reiner Tierliebe ganz fest an ihr Herz drücken?

Nun stolpert man über diesen kurzen Text von Hans Rauscher:

https://www.derstandard.at/story/2000109463020/faszination-wider-willen

Was stimmt nun wirklich?

Ist es richtig, dass Philippa Strache für ihre öffentlich zur Schau gestellte Tierliebe diese hübsche Summe Geld erhalten hat, dann bleibt erstens von der Glaubwürdigkeit ihrer Tierliebe nicht viel übrig - für ein paar tausend Euro umarmt man sogar ein Krokodil medienwirksam - und zweitens erinnert das frappant an die 1930er-Jahre, in denen sich auch die rechten Recken die Taschen vollgefüllt haben, während Armut, Arbeitslosigkeit und politische Ratlosigkeit in der Bevölkerung stiegen.

Ist einerseits der Journalismus da und dort schon zur "Journaille" verkommen, so darf man andererseits froh sein, dass in diesen Wirren Journalisten noch als Aufdecker unterwegs sind, denn eigentlich wäre das die Aufgabe einer anderen Branche, die aber längst nicht mehr funktioniert

Man muss dem Journalismus also auch noch danken, dass er uns bis zuletzt begleitet und solche Geschichten bringt...

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Upsi

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G. Szekatsch

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