Laut den neuesten veröffentlichten E-Mails aus dem Epstein-Nachlass scheint der Absender einer E-Mail, in der Jeffrey Epstein die „Erlaubnis gegeben wird, ihn zu töten“, Susan Hamblin zu sein – die Gründerin der inzwischen aufgelösten Adoptionsagentur Kids2Families. Dies lässt sich aus einer unvollständig geschwärzten E-Mail-Adresse in den Dokumenten schließen.
Der E-Mail-Austausch im Detail
In der Nachricht vom 30. Juni 2014, die an Epsteins Adresse „jeevacation@gmail.com“ gesendet wurde, schreibt Hamblin (laut Analyse):
„Ich gebe dir die Erlaubnis, ihn zu töten. Er ist offenbar bei Olga. Er hat dich angelogen und er hat mich angelogen.“
Epstein antwortete nur mit „Ups“, woraufhin Hamblin (vermeintlich) konterte:
> „Niemand wird dich anlügen und damit durchkommen. Niemand. Hoppla, das ist richtig.“
Wer sind „er“ und „Olga“?
Die Identität des genannten "ihm“ bleibt unklar, doch „Olga“ wird mit Olga Galushko in Verbindung gebracht – einer weiteren Vertrauten aus Epsteins Umfeld. Ob die Aussage metaphorisch oder wörtlich gemeint war, bleibt offen – besonders brisant ist sie jedoch vor dem Hintergrund von Epsteins Sexualverbrechen an Minderjährigen.
Wer ist Susan Hamblin?
Hamblin, eine langjährige enge Mitarbeiterin Epsteins, war als Finanzberaterin tätig und gründete die umstrittene Adoptionsorganisation Kids2Families. Obwohl sie nie wegen Epsteins Machenschaften angeklagt wurde, verklagte sie 2016 erfolgreich eine britische Boulevardzeitung wegen Verleumdung – nachdem diese behauptet hatte, sie habe für Epstein einen Minderjährigen „betreut“, was sie vehement bestritt.
Warum wurde ihr Name geschwärzt?
Die unvollständige Schwärzung der DOJ-Akten wirft Fragen auf: Warum wurde Hamblins Identität verschleiert, während andere Prominente wie Bill Clinton oder Prinz Andrew namentlich genannt wurden? Die lückenhafte Zensur ermöglichte es Ermittlern, ihren Namen anhand von Buchstabenfragmenten zu rekonstruieren.
Sascha Riley
Erinnert ihr euch? Auch Sascha Riley, der DONALD TRUMP, Lindsey Graham, Clarence Thomas, Andy Biggs und Jim Jordan als Täter bezeichnete war adoptiert worden und ist von seinen Adoptiveltern an Epstein weitergereicht worden.
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